Welche Fertigkeiten haben die Wissenschafter in USA gehabt , um die Kernbombe zu entwickeln?

6 Antworten

Die Amerikaner waren in einer besseren Position, weil sie keinen Krieg auf eigenem Territorium führen mußten und daher mehr Ressourcen in das Projekt stecken konn­ten. Und sie hatten natürlich auch die besseren Köpfe, erstens weil viele sehr gute Wis­sen­schaf­ter vor den Nazis aus Europa in die USA geflohen waren, und zweitens, weil sie nicht in den 30ern alles, was selbst denken konnte, einen Kopf kürzer gemacht hatten.

Gibt es bessere Koepfe ? also im gesamten Russland gibt es keine Koepfe auf das gleiche Niveau ?

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@chloejaemsa

Das zaristische Rußland war ein Agrarstaat und die UdSSR existierte damals gerade erst 25 Jahre und war noch immer vorwiegend agrarisch geprägt.

Dazu die Kriegsverwüstungen, also nein: es gab russische Wissenschaftler und Ingenieure, aber die waren während des Krieges vor allem im militärischen Bereich eingesetzt.

Und nein - ein Kernwaffenprogramm gehörte nicht dazu. Das kam erst nach Kriegsende.

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Schon vergessen?

Die Sowjets hatten gerade erst einen barbarischen Krieg hinter sich, bei dem 20 Millionen Landsleute getötet wurden und die gesamte Industrie westlich des Urals zerstört worden ist.

Die hatten erstmal wichtigers zu tun, als Atombomben zu entwickeln.

zB. ein völlig zerstörtes Land wieder aufzubauen.

Zum Einen haben die Amis ein paar deutsche Wissenschaftler "konsultiert" und so aus deren Wissen profitieren können. Andererseits waren die Russen zeitlich nur etwas hinterher. Das hatten die recht schnellerst aufgeholt und später überholt.

Man sehe sich dazu den Zeitpunkt der Zar Bombe an. Da hatten die Russen dann einen gewaltigen Entwicklungsvorsprung. 

Findest du die russien sind auf das gleiche Niveau ?

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@chloejaemsa

Kommt doch auf den Betrachtungszeitpunkt an.

Zum Zeitpunkt der Zar-bombe waren sie weit vorn.

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Über die Zarbombe gibt es durchaus auch andere Ansichten. Technisch kann man diese Bomben fast beliebig groß machen, ohne großartige neue Techniken.

Allerdings sind solche Waffen nicht effektiv, weil die zerstörte Fläche nicht proportional zur Stärke ist. Solch starke Bomben sind also eine "Verschwendung" von "kostbarem" spaltbaren Material und natürlich an unverstahlter Umwelt.

Angeblich waren es eher Schwächen in der Zielgenauigkeit, die die SU zur Entwicklung solch extremer Waffen antrieb, evtll. auch das Prestige.

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@ThomasJNewton

Der Vorteil der Zar-Bombe ist doch die Größe. Die haben sie aus einem Flugzeug abgeworfen. Die kann man also verkleinern und vergrößern.

Jetzt vergleich mal die größte Bombe der Amis. Bravo war so groß wie ein Haus und stand auf dem Boden.

Deshalb sehe ich zu diesem Zeitpunkt die SU eindeutig vorn. Jedenfalls was die Technologie der Bomben angeht.

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