welche farbe wurde wie, und für wen, im mittelalter für die kleidung hergestellt?

3 Antworten

So weit ich weiß, haben die einfachen Leute d.h. Bauern, Handwerker, etc. selbstgewebte, grobe Leinengewänder getragen. Also ich glaub gefärbt haben die das damals mit Früchten. Ich meine Kirschsaft oder ähnliches geht doch aus unsern Klamotten auch nicht raus. Die Reichen Leute, d.h. Kaiser, Könige, Fürsten und alle die die es sich leisten konnten haben sehr teuerer Gewänder getragen. Meist aus Seide oder Brokat.

es gab eine sehr große Farbauswahl, mehr als man sich vielleicht heute vorstellen kann. Dann muß ich sagen Mittelalter ist nicht gleich mittelalter, das geht immerhin über einen Zeitraum von 1000 Jahren, da hat sich viel geändert. Es gab z.B. im Hochmittelalter eine Verordnung wer welche Farbe tragen durfte, aber keiner hielt sich dran, den Menschen ging es zu der Zeit sehr gut (ca. 1200-1250) und man hat sehr bunt getragen. Man kann vielleicht ganz grob sagen, schwarz war dem Klerus vorbehalten, mit Indigo blau gefärbtes und mit der Cochenille-Laus rot gefärbte Kleidung war dem Hochadel vorbehalten, aber es wäre für den einfachen Mann einfach unbezahlbar gewesen, da beides von weit her kam. Das Färben mit Naturmaterialien ist eine SAche die kann man eigentlichmit ein paar Worten nicht erklären, weil es soviele Möglichkeiten gibt, vielleicht findest du hier noch was http://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%A4rben

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