Welche Fahrweise ist Kraftstoff schonender?

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8 Antworten

Grundsätzlich verbraucht ein Pkw-Motor bei einer Geschwindigkeit von etwa 80 - 90 km/h am wenigsten Treibstoff.

Allerdings sollte man nie im Windschatten eines anderen Fahrzeuges fahren. Da müsste man ständig dicht auffahren und hätte keinen Sicherheitsabstand. Das dichte Auffahren könnte der Vorausfahrende als Nötigung betrachten.

Bei einem plötzlichen Bremsen würde der darauf folgende Wagen auf den ersten Wagen auffahren und müsste dann für mindestens den grössten Teil des Unfalls die Verantwortung übernehmen. Also: immer genügend Abstand zum vorausfahrenden Kfz halten!

Ersteres kann man auf jeden Fall schon mal ausschließen. Je höher die Drehzahl und Arbeit des Motors, desto größer der Verbrauch.

Letzteres fällt entsprechend besser aus, zumindest auf dem Papier optimal wäre allerdings 2.

In der Praxis wird das natürlich nicht klappen. Eine Fahrweise die sich realistisch zwischen 2. und 3. einpendelt und auf unnötige Überholmanöver verzichtet wäre der effektivste Weg.

Nicht unbedingt. Sonst wäre das Prinzip des Zylinderabschaltens sinnlos :)

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Moderne Diesel-PKW haben ein Optimum in der Effizienz zwischen 80 und 100km/h, daher ist Nummer 2 die sparsamste Methode (sogar ohne Windschatten).

Wenn Du eine Verbrauchsanzeige hast, solltest Du das eigentlich schon selbst ausgetestet haben (ich habe mit relativ konstanten 90 km/h auf italienischen Landstraßen und einem (alten) Renault-Laguna weniger als 4l pro 100km verbraucht.)

Ein Diesel fährt unterhalb von 90 km/h auf der Autobahn nicht effektiv, da die Turbinen nicht ausreichend Luft schaufeln.

Es wird daher der Fall 3. sein für die optimale Fahrt.

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@Karl37

Ein Motor ist immer effektiv, wenn er nicht kaputt ist.

Die Effizienz des Motors ist erstaunlicherweise von der Aktion einer Turboladers relativ unabhängig. Der Turbolader sorgt dafür,dass mehr Luft zur Verfügung steht,um mehr Treibstoff zu verbrennen. Dieser Effekt ist hier aber gerade nicht gewünscht.

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@Karl37

@ Karl37:

Bist Du Dir sicher das Du Dich im richtigen Zeitalter befindest?

Welche Turbinen meinst Du?

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@Crack

Den Handelsüblichen Turbo, ohne den eher Du den Diesel transportieren musst, als er dich ;)

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Diese Frage ist sehr einfach zu beantworten. Wenn Du im größten Gang fährst macht der Motor auf die gesamte Fahrstrecke berechnet, bei jeder Geschwindigkeit gleich viele Umdrehungen, also auch gleich viele Einspritzungen. Je weniger Gas Du gibst, umso weniger wird eingespritzt. Das Prinzip gilt bis zu kleinen Geschwindigkeiten, solange der Motor noch rund läuft. Wenn Du nämlich mit 20 km/h im größten Gang fährst, läuft der Moror ruckelig und Du musst mehr Gas geben, um ihn am Leben zu halten. Die optimale Geschwindigkeit kannst Du also ermitteln, wenn Du beobachtest, wann Du so langsam fährst, dass mehr Gas erforderlich ist. Ich schätze die Geschwindigkeit wird so bei 30-40 km/h liegen.

Punkt 2 fällt schon mal raus (es wäre die günstigste Variante!), weil du für den Windschatten in den verbotenen Sicherheitsabstand fahren müsstest! Logisch bleibt also Punkt 3 als beste Variante, spritsparend zu fahren. Allerdings ist das auch Leistungsabhängig. Hast du eine 2000er Maschine mit annähernd 100PS, verbraucht du zwischen 110 und 130KM/h kaum merklich mehr, während es bei einer 1500 Maschine mit vielleich nur 75Ps bedeutend mehr ist!

Der Windschatten eines LKW hat auch in 50m Entfernung noch merkliche Auswirkungen.

Ein Auto verbraucht nicht deshalb bei höherer Geschwindigkeit mehr, weil der Motor an seine Leistungsgrenzen kommt, sondern weil der Luftwiderstand z.B. von 100 auf 130 km/h um 70% (!) steigt.

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Das ist eine gute Frage, die man ganz im speziellen sicher hier nicht direkt beantworten kann. Tendenziell stimmt aber schon, dass die niedrige Drehazhl einen geringeren Verbrauch hervorrufen wird. Letztendlich lässt sich für jedes Auto ein Kennfeld aufstellen, was den Verbreauch in Bezug auf die abgegebene Leistung setzt.

Der Zusammenhang ist, dass Du ja für eine gewisse Geschwindigkeit eine bestimmte Leistung brauchst um gegen innere und äußere Widerstände anzufahren. Und dabei kann der Verbrauch bei 2500 Umdrehungen schonmal durchaus geringer sein als bei 2000 Umdrehungen, die übrigens pro Minute gezählt werden ;)

Allerdings bewegen wir uns in einem solchen Bereich, wo man sicherlich sagen kann, dass ein höherer Gang und somit eine geringere Drehzahl einen besseren Verbrauch ergeben werden.

Die Zeit hat damit übrigens recht wenig zu tun, da Du den Verbrauch ja auf 100 km beziehst :)

zweitens. absolut.allein schon dadurch das der wagen morgens kalt ist jagt er mehr sprit durch die leitungen.viele verwechseln hierbei die wassertemperatur und meinen das auto wäre warm.falsch.der motor ist nicht mal bei deinen 60km richtig warm.ich selbst könnte 120 morgens fahren.tu dies aber nicht und bleibe bei meinen maximalen 80.wer mich überholen will, der soll :)

und wodurch wird dann das Kühlmittel erwärmt, wenn nicht durch die Maschine? :)

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wenn du langsamer fährst verbrauchst du weniger. das ist nun mal so. Windschatten könnte vielleicht wirklich ein paar Prozente dazubringen aber da ist auch eine Gefahr mit dabei beim zu nahen auffahren. Das würde ich also nicht machen an deiner Stelle. Den Verbrauch kaum merklich zu verringern aber die Gefahr eines Unfalls deutlich zu erhöhen ist keine gute Gleichung. Als LKW Fahrer kann ich dir sagen das bei uns schon der unterschied von 90 zu 80 einen ziemlich großen unterschied macht beim Verbrauch. Ich hab auch schon öfters darüber nachgedacht das der Verbraucht doch gleich sein müsste und es nur am Wind liegen könnte aber das stimmt nicht so ganz. Ich glaube bei einer niedrigen Umdrehung bewegen sich die Kolben langsamer im Verbrennungsraum und bewegen sich die Kolben zu schnell geht eine große Menge der Verbrennungs (Ausdehnungsenergie die auf die Kolben wirkt) zu schnell durch den Auspuff flöten weil die Kolben schon zu hoch sind und der sich noch ausdehnende Kraftstoff der noch am explodieren ist entweicht. Das heist also logisch das bei einer langsameren Umdrehung der explodierende Kraftstoff mehr Zeit hat Energie auf die Kolben zu geben. Ist die Umdrehung extrem niedrig, zB bei 500/s ist es aber so das der Brennstoff schon komplett explodiert ist bevor der Kolben einen großteil seiner Bewegung hinter sich gebracht hat. Daher müsste mann den Verbrauch nach der Geschwindigkeit und nach der Umdrehung richten. Geschwindigkeit so niedrig wie möglich im höchsten gang der Möglich ist. Bei einem Auto liegen wohl die Umdrehungszahlen bei 1500 bis 2000. Ich hab mal gehört das manche Autos einen optimalen Umdrehungsbereich und niedrigsten Verbraucht bei 130 kmH haben. Wenn ich mir das mit dem optimalen verbrennungsvorgang so vorstelle das die optimalste Verbrennung des Kraftstoffs dann aufhört wenn der Kolben auf der Höhe ankommt wo er den Verbrennungsraum dem Auspuff öffnet, kann das sogar gut sein. Lieg dann wohl auch an der Arodynamik, sorry falsch geschrieben ;D. Aber wenn du mich fragst.. ob du nun 80 oder 100 oder 130 fährst das macht auch keinen großen Unterschied. Wenn du kein Geld hast um 1 Liter mehr auf 100 Kilometer zu bezahlen würde ich einfach auf Bus und Bahn umsteigen oder mir eine andere Arbeit suchen oder eine andere nähere Wohnung. Wo bleibt da der Spaß im leben wenn mann überall nur spart ? ok bis dann Dave

Es liegt nicht am Geld :) Wenn man jeden Tag 40min lang aus Langeweile auf die Drehzahl schaut, kommt man ins Denken :) Meine eigentliche Frag bezog sich auch auf die Fahrzeit. Ganz leicht gesagt: Schneller Fahren = Kürzere Fahrzeit = Weniger Zeit zum Sprit verbrauch. Oder Langsam Fahren = Länger Zeit zum verbrauchen.

Aber Danke für die Antwort und Erfahrung :)

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@Elonis

Aber um nicht zu lügen: Die Verbrennung läuft im niedrigeren Drehzahlbereich schon besser ab ;)

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Ich glaube bei einer niedrigen Umdrehung bewegen sich die Kolben langsamer im Verbrennungsraum und bewegen sich die Kolben zu schnell geht eine große Menge der Verbrennungs (Ausdehnungsenergie die auf die Kolben wirkt) zu schnell durch den Auspuff flöten

Das muss ich dementieren. Ein Verbrennungsmotor braucht genau 2 Runden für 4 Takte. Wenn der Diesel also arbeit verrichtet, das Gas komprimiert, bis es sich zündet, wird der Auslass zwar kurz vor dem unteren Totpunkt geöffnet und kurz hinter dem OT geschlossen...aber dort wo geöffnet wird, ist der Zylinderdruck schon auf 5% vom maximum gesunken. Das bedeutet auch wenn die Ventilöffnungsdauer durch den benötigten Ladungswechsel größer als 180°KW ist, geht dadurch kaum an Arbeit verloren :)

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