Welche Fähigkeiten sind von Vorteil für Stochastik (analytisches Denken, logisches Denken) - Mathematik?

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5 Antworten

Alles im Überblick haben und Zusammenhänge erkennen. Wenn man eine Wahrscheinlichkeit berechnet, kommen alle Erinnerungen und Erfahrungen (in unserem Kopf), mit denen man die Wahrscheinlichkeit berechnen kann. Wenn nicht so gut ist, kann nur mit wenigen Erfahrungen etwas anfangen. Wer gut ist berücksichtigt automatisch jedes Detail und macht komplexere Überlegungen. Manchmal geschieht das alles automatisch in unserem Kopf (man merkt gar nichts(Intuition)). Bei der Intuition hat man dann nur die Lösung. Man weiss, dass etwas so ist/sein wird und kann es nur mit Mühe erklären.

Erfahrungen und eine gute Beobachtungsgabe haben. Ein Feingespür haben. Wenn man Erfahrungen hat, hat man mehr Dinge, um die Wahrscheinlichkeit zu berechnen. Man wird immer treffsicherer.

Bei Mathematik und Stochastik braucht es das logische Denken. Viele brechen das Mathestudium ab. Man kann Mathe am Anfang auswendig lernen, aber irgendwann ist es zu viel. Man muss Mathe verstehen können. Wenn man eine Aufgabe noch nie gelöst hat, dann kann man das Wissen von verschiedenen Arten von Aufgaben kombinieren, um auf die Lösung zu kommen. Man kann auch Kleinigkeiten von Alltagssituationen dazu gebrauchen. Man muss nur das Basiswissen haben und alles andere kann man ohne Lehrer und ohne auswendig lernen aufbauen.

Wenn man gut in diesen Dingen ist, kann man vieles im Voraus sehen. Man kann bei Schach gut im Voraus denken. Man kann im Voraus sehen, welche Firmen Chancen haben (fast alle Menschen sehen da nicht alle Details). Man weiss, was die Menschen ungefähr denken und was sie handeln werden. Man kann erkennen, weshalb ein Problem entstanden ist.

Zunächst natürlich eine allgemeine mathematische Begabung.

Dann insbesondere die Bereitschaft, sich auf Dinge einzulassen, die dem entgegenstehen, was die Intuition normalerweise sagt.

(Wenn man lang genug mit Statistik/Stochastik zu tun hat, entwickelt man dafür eine eigene Intuition, die man auch im Alltag anwenden kann.)

Erfahrung in Mengenlehre ist auch gut, die braucht man an allen Ecken für Ereignisse.

Vor allem wohl die Fähigkeit, sich darauf einzulassen.

Sicher ist sie ein ernsthaftes und wichtiges Teilgebiet einer ernnsthaften und wichtigen Disziplin.

Den meisten ist das aber egal, sie benutzen sie nur, also einige Regeln.
Und neben den Grundrechenarten ist die Stochastik wohl das Teilgebiet, das am weitesten in völlig fremde Gebeite streut.

Weder Psychologen noch Mediziner kommen da herum.
Auch viele Geisteswissenschaftler nicht, Naturwissenschaft sowieso nicht.
Versicherungsmathematiker seauwieseau nicht.

Da muss man einfach durch, und damit meine ich nicht "Augen zu und durch".

Wenn du Mathematik studieren wolltest, wüsstest du, mutmaßlich.

Stochst *ssw* wahrscheinlichsagt Du raffst das schon!

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