Welche erneuerbare Energie für Neubau nutzen? (Kosten-/Nutzen-Faktor)

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4 Antworten

Sofern eine südliche Ausrichtung der Dachfläche vorliegt, wäre Solarthermie wohl das ökollogisch und ökonomisch sinnvollste...

der vorhandene Pufferspeicher eignet sich hervorragend für das Anbinden einer 3. Energiequelle. z.b. Gas, Solar und Scheitholz, letzteres entweder in form eines Vergaserkessels im Keller oder eines Kaminofens mit Wassertaschen im Wohnzimmer.

lg, Anna

Also das ist schonmal eine super Idee die erneuerbaren Energien gleich in die Planung mit reinzunehmen. Das Beste wäre auf das Dach PV Module draufzulegen was geht also so viel wie möglich. Warmwasser wird mit einem elektrischen Durchlauferhizer gemacht. Wärrme wird mit Infrarotheizkörper produziert. Das mit dem Kamin ist eine gute Idee zur Unterstützung, wird einfach mit in das System integriert. Als Abschluß wird das ganze noch mit passendem Speichmodulen abgesichert (auch wenn sie im Moment noch relativ teuer sind, gibt aber Fördermittel dafür). Das ganze Konzept macht dich zu 90% Autak von den Energiepreientwicklungen und es funktioniert glaube mir. Diese Konzepte machen wir ständig weil die Menschen zum Glück mitdenken.

Viel Spaß, vor allem Liebe und Gesundheit, den Rest kann man kaufen :-)

Das halte ich für keine gute Idee. Also PV maximieren ist natürlich ganz ok. Aber Wasser mit Durchlauferhitzer und Wärme dann mit Infrarot? Das ist doch Quark. Erstmal lohnt sich die Speicherung noch gar nicht wirklich trotz Förderung. Haben die Leutchen hier mal durchgerechnet (ist relativ weit unten im PDF) : http://www.solaranlagen-portal.com/photovoltaik/stromspeicher/leitfaden

Da müssen die Speicher schonmal noch n Stückchen billiger werden und der Strom noch teurer. Da gehen schon noch 1-2 Jahre ins Land. Und warum den Strom für die Heizung nicht effektiver nutzen? Nämlich mit einer Wärmepumpe! Das direkt zu verheizen ist doch Käse. Dann brauchste für die kWh Wärme nämlich nur ein Drittel oder sogar weniger an kWh Strom anstatt nur 1 zu 1 umzuwandeln. Und im Winter wenn dann die Infrarot bollern würden, wie viel Strom kommt dann von der PV-Anlage? Eben! Nicht so wirklich viel. Dann ist man mit einer Wärmepumpe besser bedient.

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Hallo, teurer Solarstrom war gestern. Heute ist Einsparung, Eigenverbrauch und Eigenversorgung. Planen Sie eine PV-Anlage in der Größenordnung Ihres Eigenverbrauches. Wie hoch soll dieser sein? Man rechnet mit 1000 kWh/Person und Jahr. Dafür benötigen Sie ein kWp = 7m2. Sinnvol ist beim Neubau eine Dachintegration, wie hier zu sehen:

Wenn ihr ein schönes Dach Richtung Süden ausgerichtet habt (und keine Bäume davor sind) könnt ihr auch ordentlich Solarpanels draufpacken, ansonsten lohnt sicht das nicht sooo...

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