Welche Ernährungsrichtung habt ihr?

Das Ergebnis basiert auf 39 Abstimmungen

Esse alles 62%
Vegetarisch 18%
Vegan 10%
Anderes 10%
Vegetarisch aber esse Fisch 0%

22 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Vegetarisch

Ich ernähre seit ca 15 Jahren Vegetarisch. Fleisch habe ich schon in meiner Kindheit nur sehr ungern gegessen. Ich konnte Geschmack und Konsistenz noch nie wirklich etwas abgewinnen. Trotzdem habe ich es noch recht lange gegessen, einfach weil mein gesamtes Umfeld Fleisch gegessen hat und ich geglaubt habe, dass ich nicht darauf verzichten darf.

Erst als es mir selber nicht gut ging und ich in dieser Phase mit einer Situation konfrontiert wurde, die mich sehr getroffen hat, habe ich mich mit dem Thema vegetarische Ernährung beschäftigt. Ich habe es einfach ausprobiert, habe gemerkt, dass es mir damit sehr gut geht, dass es ohne Fleisch geht und es vor allem auch schmeckt und bin deshalb auch dabei geblieben. Ich habe das sogar als regelrecht befreiend empfunden, dass ich kein Fleisch mehr essen musste. Dazu kommt, dass ich die vegetarische und vegane Küche sehr gerne mag. Ich empfinde sie als abwechslungsreich und kreativ.

Später habe ich 5 Jahre lang vegane Ernährung ausprobiert, bin aber damit nicht zurechtgekommen. Ich bin inzwischen wieder bei der vegetarischen Ernährung gelandet, da es mir damit besser geht und diese auch im Alltag gut funktioniert.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 15 Jahren Vegetarier.
Vegan

Grund: habe mich an Fleisch, Fisch und Eiern maßlos überfressen und bekomme es nicht mehr runter. Allein beim Gedanken daran wird mir schlecht.

Esse alles

Ich esse das meiste gerne und könnte mir nur schwer vorstellen, komplett auf Fleisch/Fisch zu verzichten, auch wenn ich sowieso nicht sehr viel davon esse.

Esse alles

Ernähre mich aber seit einem 1/2 Jahr fast vegetarisch, das einzige Fleisch, das ich esse ist die Salami auf der Pizza.

Vegetarisch

Ich bin Vegetarier seit ich 17 bin.

War als Kind sehr wählerisch was Essen angeht, und auch viele Fleischsorten (wie Wurst, Hackfleisch, Fleischkäs usw.) haben mir einfach vom Geschmack her nicht geschmeckt. Deswegen habe ich schon allein aus Gewohnheit nur wenig Fleisch gegessen. Geliebt dagegen habe ich nur Schnitzel und Markklöschensuppe - aber nur das aus dem Restaurant, zu Hause war es irgendwie nie so gut und schmeckte dann eher nur so "naja".

Habe früher nie verstanden wieso jemand Vegetarier wird und begriff den Sinn nicht dahinter. Ich war damals zwar absolut gegen das Schlachten, fand Tierschützer gut usw., sah aber nie den Zusammenhang zum Fleischkonsum. Ich verstand damals einfach das Prinzip von Angebot und Nachfrage nicht.

So wirklich bewusst geworden ist mir das erst mit 16 oder 17. Damals war das mit der Käfighaltung und den Tierseuchen so in den Medien, und auch informierte ich mich zu der Zeit im Internet (als ich jünger war, war das noch nicht so etabliert und eher uninteressant). Und da ist mir das dann immer mehr bewusst geworden und ich dachte mir: "So hab ich das alles ja echt noch nie gesehen!". Zu dem Zeitpunkt hatte ich zwar nicht vor Vegetarier zu werden, wollte meine Mutter aber dazu überzeugen nur noch Bio-Fleisch und Bio-Eier zu kaufen. Mit mäßigem Erfolg.

Es kam dann bei mir immer mehr schleichend, dass ich immer weniger Lust auf Fleisch hatte. Es stieß mich immer mehr ab, und zum Schluss habe ich es nur mit Widerwillen in mich reingezwängt. Selbst das Schnitzel was ich früher so sehr liebte, hat mir im Restaurant dann gar nicht mehr sooo geschmeckt. Bis ich dann den Schritt gegangen bin und sagte, ich will das Ekelzeug nicht mehr vorgesetzt bekommen.

Jetzt bin ich seit über einem Jahrzehnt Vegetarier und will auch nicht mehr wieder zurück.

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