Welche erfrischenden Kräuter vertragen sich mit Homöopathie?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Tja, erfrischende Kräuter und homöopathische Mittel vertragen sich leider nicht wirklich. Die lange Liste der angeblich verbotenen Mittel, die von einem homöopathiefeindlichen User hier gepostet wurde, ist aber natürlich nicht mehr der Stand der Zeit. Richtig ist, dass Kaffee sowie starke ätherische Öle (z.B. Campher, Eukalyptus, Minze, Kamille, Menthol) homöopathische Mittel stören können. Nach Aussage meiner Homöopathin gibt es Mittel, die leicht gestört werden und andere, die da robuster sind. Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man aber diese "Störer" generell meiden.

Wenn du deine homöopathische Behandlung anfängst, solltest du deinen Behandler fragen, ob vielleicht bestimmte Kräuter erlaubt sind. Was meiner Meinung nach unbedenklich wäre ist z.B. Zitronenmelisse. Probier doch mal aus, ob deine Zahnpasta damit schmeckt. Ansonsten gibt es homöopathieverträgliche Zahnpasta auch zu kaufen, z.B. eine spezielle Sorte von Elmex. Auf der Packung steht "homöopathieverträglich" drauf.

Die lange Liste der angeblich verbotenen Mittel, die von einem homöopathiefeindlichen User hier gepostet wurde...

Die hat dieser dann wohl von einem anderen "Homöopathiefeind" wortwörtlich übernommen...

Tja, erfrischende Kräuter und homöopathische Mittel vertragen sich leider nicht wirklich.

Es wäre für alle User interessant zu erfahren, aus welchem Grund das so ein soll.
Weshalb vertragen sich die Kräuter nicht mit "innern Wesen der Arzneien verborgene, geistartige Kraft"?
Die zitierte Stelle stammt übrigens auch von dem "Homöopthiefeind", den uteausmuenchen bereits so treffend zitiert hat.

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Die lange Liste der angeblich verbotenen Mittel, die von einem homöopathiefeindlichen User hier gepostet wurde, ist aber natürlich nicht mehr der Stand der Zeit.

Interessant - war denn die Liste zu Zeiten Hahnemanns bereits zu lang oder waren seine Warnhinweise was z.B. junges Kalbsfleich anbelangt damals richtig - aber heute falsch? (Haben wir das am Ende gar der modernen Massentierhaltung zu verdanken, dass heutiges Kalbsfleisch eine homöopathische Behandlung nicht mehr stört?`)

Was meiner Meinung nach unbedenklich wäre ist z.B. Zitronenmelisse

Glaubt man dieser Seite (es gibt noch eine Vielzahl ähnlicher Seiten) dann hat Zitronenmelisse ja durchaus eine arzneiliche Wirkung

http://www.homoeopathie-1-apo.de/melisse.html

Und glaubt man Hahnemann, dann muss man ja

"alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen"

meiden.

Mindestens einee von diesen drei muß sich also irren...

Entweder hat Zitronenmelisse keine arzneiliche Wirkung und alle die Hersteller entsprechender Mittel (sehr bekannt z.B. "Klosterfrau Melissengeist") irren, wenn sie entsprechende Wirkungen behaupten.

ODER aber:

Hahnemann irrte, mit seinem Hinweis, dass man "alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen" meiden soll

ODER aber:

Du irrst, wenn Du meinst dass das auf Zitronenmelisse nicht zutrifft.

Alles drei kann nun mal nicht gleichzeitig stimmen...

Aber wenn es dich tröstet - ich bin ganz Deiner Meinung, dass Zitronenmelisse keinen Einfluß auf die Wirkung homöopathischer Mittel hat ....

Ob Hahnemann allerdings der gleichen Meinung wäre wie wir beide - da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher :-) Aber wenn wir noch Deine Homöopathin dazu zählen haben wir ja die 3/4-Mehrheit...

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@Hoppalla2013

Die lange Litanei ist überflüssig. Es geht hier um die Herstellung von Zahnpasta. Im übrigen schrieb ich, das die Fragestellerin bei Behandlungsbeginn ihre Behandlerin danach fragen soll.

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@Wincarloc

Es geht hier um die Herstellung von Zahnpasta.

Genauer gesagt geht es um die Frage ob Kräuter in der Zahnpasta die Wirkung homöopathischer Mittel beeinflussen können.

Hahnemann und HerbertVater sind wohl der Meinung, dass das der Fall ist

Du und ich sind der Meinung, dass zumindest Zitronenmelisse kein Problem ist.

Entweder irrt nun Hahnemann und HerbertVater - oder eben wir beide.

das die Fragestellerin bei Behandlungsbeginn ihre Behandlerin danach fragen soll.

Die hat doch offensichtlich längst geantwortet:

"... Um auf Nummer sicher zu gehen, sollte man aber diese "Störer" generell meiden...."

Es scheint wir liegen 2:3 hinten :-(

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@ Wincarloc

Die lange Liste der angeblich verbotenen Mittel, die von einem homöopathiefeindlichen User hier gepostet wurde, ist aber natürlich nicht mehr der Stand der Zeit.

Die lange Liste stammt 1:1 und von mir vollkommen unverändert aus dem Organon, 6. Auflage, §260, wie es online verfügbar ist. Hier der Link als Beleg, dass ich nichts hinzugefügt, verändert oder gelöscht habe.

http://www.homeoint.org/books4/organon/org260.htm#p260

Man darf gerne vergleichen.

Auf Deine Aussage, die Liste sei selbstverständlich heute nicht mehr aktuell, seien mir folgende Fragen gestattet:

  • Welche Teile des Organons gelten heute offiziell nicht mehr als verbindlich?

  • Wer legt das offiziell fest?

  • Aufgrund welcher Studien? Die wo nachzulesen sind? (Links bitte)

  • Und wie verträgt sich das mit dem weitverbreiteten Verweis auf das Organon auf zahllosen homöopathischen Seiten als Referenz?

Ohne wenigstens eine offizielle Quelle zu der Aussage, den §260 könne man heute aufgrund eindeutiger Datenlage so nicht stehen lassen, erlaube ich mir, den Einwand erst einmal als persönlichen - und somit in keiner Weise offiziell gestatteten - laxen Umgang mit den Worten Hahnemanns zu sehen.

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@uteausmuenchen

Die lange Litanei ist überflüssig. Es geht hier um die Herstellung von Zahnpasta. Im übrigen schrieb ich, das die Fragestellerin bei Behandlungsbeginn ihre Behandlerin danach fragen soll.

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...nicht nur von Elmex, auch von Weleda. Die schmeckt dafür nach Fenchel, was ja auch nicht jeder mag.

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@miniminiminion

Und hier die Zutaten der Weleda-Calendula Zahncreme mit Fenchel:

Etwas "versteckt" finden man hier

http://www.weleda.de/Naturkosmetik/Koerperpflege/ZahnundMundpflege/CalendulaZahncreme.html

wenn man auf "Ingredients (INCI)" klickt folgendes:

Water (Aqua), Calcium Carbonate, Glycerin, Magnesium Aluminum Silicate, Alcohol, Calendula Officinalis Extract, Commiphora Myrrha Resin Extract, Xanthan Gum, Ammonium Glycyrrhizate, Flavor (Aroma)*, Limonene*. * from natural essential oils

Jeder gut informierte Alternaivheilkünstler weiß ja spätestens seit Bert Ehgartners Buch "Die Akte Aluminium" was das für ein gefährliches Zeug ist. Man kann sogar Krebs bekommen, wenn man Aluminium zu sich genommen hat. Und wenn es selbst schon auf der Haut so gefährlich ist wie Ehgartner schreibt was richtet es dann erst auf den Mundschleimhäuten an?

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@Hoppalla2013

Man sollte auch aufpassen, dass man nicht zu viel Natriumchlorid frisst, weil sowohl Natrium als auch Chlor sehr schädlich sind...

Ach, so langsam ist die Luft aus diesem Witz raus.

Und weil du für alles immer gern eine Quelle (inklusive Herleitung und Beweis) hast, bekommst du hier einen Link statt einer Chemienachhilfestunde: http://www.kosmetik-check.de/themen2012_04.php Denn da lernt man:

Um zur Gefahr zu werden, muss Aluminium in den Körper gelangen. Reines Aluminium wird in kosmetischen Produkten nur sehr selten eingesetzt. In kosmetischen Produkten kommen Aluminium-Rohstoffe vor allem als

• Aluminiumsalze

• Aluminiumsilikate und als

• Aluminiumstearate zum Einsatz.

Die Gefahrenpotentiale unterscheiden sich sehr, denn ein Aluminiumsalz ist ein ganz anderer Rohstoff als ein Aluminiumsilikat. (...) Aluminiumsilikate und Aluminiumstearate: kein Gefahrenpotential: Wie bereits ausgeführt, werden Aluminium-Rohstoffe nur dann zum Problem, wenn die Gefahr besteht, dass Aluminium abgespalten wird. (...) Bei Aluminiumsilikaten sind die Bindungsverhältnisse dermaßen fest, dass es praktisch unmöglich ist, daraus Aluminium zu lösen. Als stabil einzustufen sind auch die Aluminiumstearate.

Auch Codecheck(Punkt)info stuft diese Silikate als empfehlenswert ein. "Rubbelstoff, Gelbildner, Verdickungsmittel; wird für Naturkosmetika verwendet." Das behauptet zumindest Öko-Test.

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Hallo Fragepluesch,

die Homöopathie beruht auf dem Postulat, dass alles, wirklich absolut alles, was nach der Einnahme der Globuli passiert, wegen der Einnahmen der Globuli passiert. Wenn Du ein wenig darüber nachdenkst, wir klar, dass das Unsinn ist. Die Einflüsse auf den Körper sind ebenso vielfältig wie seine Funktionen.

Handelsübliche homöopathische Potenzen ab C12 (und höher) enthalten keinerlei Wirksstoff mehr. Also nicht nur "millionenfach verdünnt" oder so, sondern kein einziges Wirkstoffmolekül. Null. Im ganzen Fläschchen nicht, geschweige denn pro Globulus.

Eine gezielte Wirksamkeit eines Stoffes über den Placeboeffekt hinaus würde daher bestens gesicherten naturwissenschaftlichen Erkenntnissen widersprechen. Nach allem, was wir heute, 200 Jahre nach Hahnemann über die Natur gelernt haben, ist eine spezifische Wirkung eines Stoffes in Abwesenheit nicht möglich.

Dies wird durch die Gesamtstudienlage zur Homöopathie sehr gut bestätigt. Homöopathika sind Placebos und wirken über den Placeboeffekt.

Aus diesem Grund ist es unvermeidlich, dass jeder Homöopath bei einigen seiner Patienten beobachtet, dass nach Globulieinnahme keine Besserung eintrat. (Einfach weil der natürliche Krankheitsverlauf zu diesem Zeitpunkt keine Besserung hergab. Daran kann auch der Placeboeffekt nichts ändern).

Und aus dieser Beobachtung ist eine immer länger gewordene Liste von "Indikatoren" entstanden: Jeder Patient, bei dem die Kügelchen nicht halfen, wurde befragt, was er denn so getan hatte und gegessen hatte. Und weil ein "Nichtwirken" der Globuli im Gedankengebäude der Homöopathie nicht vorkommt, wurde die Liste bereits zu Hahnemanns Zeiten gigantisch:

Hier eine Kopie aus dem Organon, §260:

"Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z. B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene Haut-Bekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer; karges Darben~ u.s.w. Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll. Einige meiner Nachahmer scheinen durch Verbieten noch weit mehrer, ziemlich gleichgültiger Dinge die Diät des Kranken unnöthig zu erschweren, was nicht zu billigen ist.""

Es geht also keineswegs nur um Pfefferminze oder Kaffee. Du darfst laut Organon nahezu gar nichts mehr essen oder tun, auch komplett alltägliches wie Fahren oder im Liegen Lesen. Kein Mensch beachtet diese vollständige Liste! Geht gar nicht. Dennoch entstehen Erfolgsgeschichten um die Globuli - obwohl nach §260 Organon eigentlich nicht zu erwarten.

Warum? Weil 70 - 80% der Infekte von selbst ausheilen. Diese Fälle verbucht die Homöopathie dann als "Erfolg", bei den anderen wird in obiger Liste nach einer Erklärung gesucht. Eine nicht nachweisbare Wirkung kann aber gar nicht nachweisbar geschmälert werden, Die Liste ist daher unbelegt!

Daher: Wenn Du von der störenden Wirkung der Pfefferminze überzeugt bist, kann dies tatsächlich Deinen Placeboeffekt schmälern. Es genügt aber, sie durch ein beliebiges Kraut zu ersetzen, von dem Du das nicht glaubst. Hier geht es um Placeboeffekte und daher um Deine psychische Einstellung zum eingenommenen Mittel, um Deine persönliche Erwartungshaltung.

Grüße

Die Liste ist sehr interessant und scheint mir auch übertrieben.

Der Placeboeffekt erklärt aber nicht, warum ein Mittel bei Säuglingen oder Tieren besonders gut wirkt (zumindest nach dem, was ich so gehört hab), außer wenn man an eine Einfluss des Beobachters auf den Patienten glaubt, der nicht nur auf falschen Schlussfolgerungen beruht... Manche Wirkungen scheinen ja schon extrem zu sein.

Und auf der Grundlage der Quantenphysik und der Relativitätstheorie - nicht Newton - finde ich die Homöopathie schon ziemlich plausibel.

Auch den Placeboeffekt könnte man in dieselbe Ecke stecken wie die Homöopathie. Finde ich... ;))

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@Fragepluesch

Hallo Fragepluesch,

leider findet man in manchen "Ratgebern" zur Homöopathie genau solche falschen Informationen...

Der Placeboeffekt erklärt aber nicht, warum ein Mittel bei Säuglingen oder Tieren besonders gut wirkt

Der Placeboeffekt ist bei Säuglingen und Kleinkindern hervorragend belegt. Oft ist er sogar etwas stärker ausgeprägt als bei Erwachsenen, weil Kinder ihr "Urvertrauen" in die Erwachsenenwelt noch nicht verloren haben.

Auch bei Tieren ist der Effekt bestens belegt. Hier spielt die Feinfühligkeit vieler Haustiere auf Stimmungsschwankungen im Besitzer eine Rolle, aber auch die unbewusste Konditionierung durch Rituale wie den Tierarztbesuch. Auch allein die erhöhte Aufmerksamkeit durch den Besitzer tut ihr Übriges.

Es gibt zahlreiche Studien, in denen Homöopathika einer Placebogruppe bei Tieren nicht überlegen waren!

Und auf der Grundlage der Quantenphysik und der Relativitätstheorie - nicht Newton - finde ich die Homöopathie schon ziemlich plausibel

Auch derartige Behauptungen liest man leider oft in der homöopathischen Literatur. Als Physiker (schau auf mein Profil ;-D) kann ich Dir nur sagen: Falsch! Die Annahme, Stoffe könnten in kompletter Abwesenheit gezielte Wirksamkeit entfalten widerspricht allen Erkenntnissen der Quantenmechanik, der Thermodynamik oder zum Beispiel auch nur unserem bestens bestätigtem Atommodell.

Hätten homöopathische Hochpotenzen spezifische Wirksamkeit, so müssten wir nahezu die komplette Physik, die Chemie, die Biologie und die Pharmazie der letzten 100 - 200 Jahre neu schreiben. Und das, obwohl sich alle genannten Erkenntnisse in unserem Alltag in zahlreichen Anwendungen tagtäglich bestens bewähren, kurz: Wir im Alltag also nicht das Geringste davon merken, dass unser gesamtes naturwissenschaftliches Verständnis von der Welt fundamental und umfassend falsch ist.

Die Liste ist sehr interessant und scheint mir auch übertrieben.

Die Homöopathie hat keine Methode entwickelt, ihre Aussagen zu überprüfen. Das Organon gilt ganz oder gar nicht. Das heißt: Entweder Hahnemanns Beobachtungen waren exakt - dann stören alle Faktoren der Liste. Oder er hat sich getäuscht (und die Naturwissenschaft hat recht...) - dann gilt auch das für alle Faktoren gleichermaßen. Einzelne ernst zu nehmen, andere nicht, ist Willkür und weder naturwissenschaftlich noch im Gedankengebäude der Homöopathie sinnvoll.

Informiere Dich noch etwas ausgiebiger über die Homöopathie, bevor Du Dich einer u.U. langwierigen oder teuren Behandlung (Hochpotenzen können sehr wohl ins Geld gehen) unterziehst.

Auf die Schnelle hier:

http://www.handrick-net.de/homoeopathie/homoeopathie.html

Oder mit einem Guten Buch zum Thema,

z.B. Norbert Aust "In Sachen Homöopathie - Eine Beweisaufnahme"

oder (nicht dass mir vorgeworfen wird, ich würde immer dasselbe Buch empfehlen, obwohl ich es sehr gut finde)

Christian Schröter "Das Erfolgsgeheimnis der Homöopathie"

Grüße

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@Fragepluesch

Die Liste ist sehr interessant und scheint mir auch übertrieben.

Die Liste stammt vom Erfinder der Homöopathie Samuel Hahnemann höchstpersönlich. Und der sollte es doch eigentlich besser wissen als Du, auf was man in der Homöopathie zu achten hat....

Der Placeboeffekt erklärt aber nicht, warum ein Mittel bei Säuglingen oder Tieren besonders gut wirkt (zumindest nach dem, was ich so gehört hab)

Also ich habe schon mal gehört das es kleinen Kindern mit grossem Aua meist sofort besser geht wenn Mutti ein bisschen auf das Aua pustet. Und ich kann mir nicht vorstellen, dass das durch das Mittel (Atemluft der Mutter) verursacht wird....

Und auf der Grundlage der Quantenphysik und der Relativitätstheorie - nicht Newton - finde ich die Homöopathie schon ziemlich plausibel.

Aha - dann erklärt doch mal auf Grundlage der Quantenphysik oder der Relativitätstheorie (welche meinst Du eigentlich - es gibt zwei: Die Allgemeine Relativitätstheorie und die Spezielle Relativitätstheorie) warum z.B. besondere Zahlen in der Homöopathie eine wichtige Rolle spielen.

Z.B. wird immer in runden Zahlen verdünnt. wie 1:10 oder 1:100 oder es wird auch genau 10 mal geschüttelt und auch bei den Potenzen selbst spielt die Zahl 10 wohl eine gewisse Rolle: So gibt es. z.B. eine C30 oder C100 aber eine C37 ist in der Homöopathie nicht gebräuchlich....

Wenn das Du schwer ist dann könntest Du auch gerne mal erklären warum das homöopathische Ähnlichkeitsprinzip auf Grundlage der Quantenphysik oder einer der beiden Relativiitätstheorien "plausibel" sein soll und aus welchen Annahmen oder Schlußfolgerungen dieser physikalischen Theorien Du zu dieser Annahme kommst und vor allem wie Du das überprüft hast...

Auch den Placeboeffekt könnte man in dieselbe Ecke stecken wie die Homöopathie.

Eher umgekehrt - der Placeboeffekt wirkt auch ohne Homöopathie. Homöopathische Mittel aber nicht ohne Placeboeffekt....

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Generell kan man nicht sagen das du die nicht benutzen darfst, es sollten nur keine großen mengen sein und auf jeden Fall natürlich, also ohne Chemie und so etwas.

Heftige Erstverschlimmerung durch Akupunktur und Homöopathie?

Hallo Leute,

Mal ne Frage: Ich befinde mich seit ca. 2 Wochen in der Behandlung einer Heilpraktikerin die neben der Homöopathie auch amerikanische Chiropraktik und Akupunktur macht. Erstmal zur Vorgeschichte: Musste vor ca. drei Jahren den Arbeitsplatz wechseln der ca. 1 Stunde entfernt war, der Chef dort war extrem cholerisch und war ein Mensch der sich alle möglichen Sachen einfiehlen lies ( z.B. Widerrufung eigener Aussagen zu seinem Vorteil, Demoralisierung seines Teams etc. ) um seine Mitarbeiter "klein zu halten". In dieser schweren Zeit entwickelte ich einen sehr nervösen Magen durch den Chef ( meine anderen Kollegen litten an noch viel schlimmeren Krankheiten, die ebenfalls alle Streßbedingt waren ) und weiteren Streß dem ich dieser Zeit ausgeliefert war. Jedenfalls hatte ich nun vor kurzem die Chance in die gleiche Funktion in die Nähe meines Heimatortes zu wechseln, und ich bereue es bis heute nicht denn der Chef ist Klasse etc. Weiterhin habe ich nun wie schon erwähnt auch den Schritt getan zu der Heilpraktikerin zu gehen um auch meinen Körper weider auf die gerade Bahn zu bekommen.

So.. und jetzt gehts los: 1. Sitzung: Einrenkung von Wirbeln und Akupunktur: den Tag danach Übelkeit und dann war auch alles wieder gut. 2. Sitzung ( 1 Woche später ): Einrenkung von Wirbeln ( lt. Heilpraktikerin arbeitet mein Körper sehr gut mit ), Akupunktur ( habe ihr auch von den Symptomen das letzte Mal erzählt ) und die Einnahme von Carbo Vegetabilis D6 ( 3 Mal eine Tablette am Tag ) => Symptome wieder wie nach der ersten Behandlung, doch... 2 Tage später Wache ich Nachts auf und habe Kreislaufbeschwerden, Übelkeit, Bauchkrämpfe, bis ich mich denn ca. nach einer Stunde wieder beruhigt habe und natürlich schlecht weiter schlafen konnte.. Am nächsten Tag kontaktierte ich sie dann und sie meinte dazu, dass ich vegetativ sehr sensibel wäre und dass ich die Einnahmedosis derstmal auf eine Tablette am Tag verringern sollte.

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