Welche Erfolgsfaktoren entscheiden, ob ein Normalverdiener reich werden kann?

10 Antworten

Wenn er keine Fehler macht, wird er reich. Wenn er wenige macht, kommt er auch zu Geld.

Ich bin Vermögensverwalter und ein Großteil der wohlhabenden Kunden, die ich seit zwanzig oder mehr Jahren begleite, sind oder waren Normalverdiener. Wenn man als Handwerker die Gelegenheit nützt, die man zum selbständig machen bekommt und wenn man sich dann nicht zu dumm anstellt, reichen auch neun Jahre Schule und nie etwas geerbt haben zu Reichtum.

Auch bei Angestellten kommen im Laufe des Berufslebens zig Gelegenheiten des Wegs. Manche sagen ja und werden (logischerweise) reich.

Nur wollen das halt scheinbar nur wenige und manchen sind die netten Kollegen, die Heimatliebe, ein Haus oder Zeit mit der Familie wichtiger als reich zu werden. Neben den Fehlern ist also das "Wollen" ein wesentlicher Erfolgsfaktor.

Früher sind Menschen weg gegangen, wenn es zu Hause kein ordentliches Auskommen gab. Manche auch nur, weil sie sich anderswo mehr erhofften. Jeder wird irgendwo gebraucht und jeder bekommt irgendwo für seine Arbeit auch gutes Geld.

Wollen und wenige Fehler sind also die Erfolgsfaktoren für Reichtum. Die Bildung scheint im Vergleich dazu nebensächlich.

Meine Eltern habe kaum Bildung und meine Mutter hat nie gearbeitet. Mein Vater war sein Leben lang Hilfsarbeiter, da er nicht fähig war sich weiter zu bilden und auch nicht die Schul-Voraussetzung dazu hatte. Und trotzdem hat er heute mit 80 Jahren ein abbezahltes Zweifamilienhaus und eine Eigentumswohnung und genügend Eigenkapital sich nochmal was zu leisten. Das ganze war nur dadurch möglich, da sie ihr Leben lang auf Luxus-Konsum verzichtet haben, kaum in Urlaub gegangen sind und nie ein Auto besessen haben und das alles nur mit einem Durchschnittsverdienst eines Hilfsarbeiters.

Daher: Auch Normalverdiener können Reich werden.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

GEILE STORY!

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Ein Normalverdiener wird schon deshalb nicht reich, weil er ja das Geld, das er in diesem Monat verdient, bereits im nächsten wieder ausgeben muss.

Nur wer mindestens ein Jahresgehalt Vorsprung hat, kann da an ein weiteres Sparen denken.

Stimmt allerdings gibt es genung Menschen die wenig verdienen und das Geld zu schätzen haben dadurch sparen die auch mehr! Mit wenig auskommen ist immer Vernünfig. Es gibt auch reiche die zu VIEL ausgeben und am Ende endweder bankrott gehen oder arm werden.

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@Webclon

Die werden dann aber höchstens "reich" wenn sie im Lotto gewinnen.

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Bildung, Bildung, Bildung, Fleiß, Ehrgeiz, Engagement, Kompetenz, Sparsamkeit, ein wenig Glück etc.

Ein paar davon können schon ausreichen. Welche für wen, kann man vorher nicht sagen (daher: "ein wenig Glück"). Probier es einfach aus.

Ich schätze, die wichtigste Fähigkeit ist die, gut Kontakte zu den richtigen Personen knüpfen zu können. (Mal abgesehen davon, dass man durch Ausnahmen wie Lotto, oder Sportstar oder Musikstar reich werden kann.)

Dafür ist eine soziale Intelligenz und Empathie von Nöten.
Ein wenig Geschäftssinn muss natürlich auch vorhanden sein.

fleiss nicht zu vergessen

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@Vampire321

Ich kann mir vorstellen, dass man den mit der Fähigkeit des Gutquatschenkönnens ausgleichen kann.

Ich würde deshalb lieber von Ehrgeiz, als von Fleiß reden.

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@Suboptimierer

Der gehört natürlich auch dazu

aber ‚reich‘ wird man I.d.r. nicht mit einem 9-to-5-Job...

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@Vampire321

Ich verbinde Fleiß eher mit motorischen Tätigkeiten.

Bei Bürojobs, die nicht stupide sind, würde ich eher von Disziplin oder wie gesagt Ehrgeiz reden. Bei den Jobs kann man auch mal ne Denkpause einlegen. Bei Manager oder Leiterjobs gehört sogar Smalltalk zum Job. Es ist wichtig für den Job, weil dadurch die Kontakte entstehen und aufrecht erhalten werden.

Nun fällt es mir aber schwer, jemanden, der Smalltalk hält, als fleißig zu bezeichnen. Damit will ich allerdings auch wiederum nicht sagen, dass derjenige faul ist. Er erledigt nur nicht eine für mich typische Fleißarbeit.

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@Suboptimierer

Ich sehe es eher so, das man nicht nur den Wunsch/ Traum hat, etwas zu erreichen, und den ehrgeiz hat Konzepte zu entwickeln und die auch versucht umzusetzen, sondern das auch als oberste Priorität bei seiner Lebensplanung verfolgt und alle anderen Interessen hinten an stellt

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