Welche Erfahrungenen mit quetiapin habt ihr gemacht?

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6 Antworten

Falls du noch eine Antwort brauchst😄: Ich habe Quetiapin (375mg über den Tag verteilt) bekommen gegen Depressionen und psychotischen Symptomen. Die einzige Nebenwirkung war, dass ich sehr viel geschlafen habe und schnell müde wurde. Gegen die depressionen hat es nicht wirklich geholfen aber gegen innere Unruhe. Ich habe es nach 2,5 Jahren problemlos abgesetzt. 

Zugenommen habe ich nicht und sonst habe ich auch keine Schäden :D Ich war 15 als ich das Medikament bekam..

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Kommentar von einfachichseinn
05.11.2016, 11:10

Danke für die Antwort. Ich habe mich allerdings doch gegen das Medikament entschieden

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Ich nehme zum Schlafen 25 mg oder 12,5 mg (je nachdem wie ich mich fĂŒhle, manchmal auch gar nicht). Man wird davon nicht abhĂ€ngig, weshalb absetzten danach eigentlich kein Problem ist. Man muss bei so wenig auch keinen Konstanten Level halten, also kriegt man auch keine Entzugserscheinungen, wenn man es einmal nicht nimmt. Deswegen kann ich es auch einen Monat nehmen und dann auf einmal gar nichts mehr ohne Probleme zu kriegen. 

Ich hab nicht das GefĂŒhl, dass es meinem Gehirn irgendwie schadet. Ich glaub auch nicht, dass ich großartig zugenommen habe. Auch mit den Heißhungerattacken hab ich zumindest keine Probleme gehabt. Bei mir hat es halt die Wirkung, dass ich aufhöre zu grĂŒbeln und schlafen kann. Nur schlaf ich damit so fest, dass ich schon einmal einen Feueralarm verschlafen habe (deshalb nimm ich jetzt nur noch die halbe Dosis). Bin dann morgens immer etwas benommen und immer noch etwas "abwesend". Manchmal sehe ich am Morgen auch doppelt. 

In den schlimmsten Zeit bin ich in der Schule auch noch eingeschlafen, weil es mich einfach so mĂŒde gemacht hat. Musste jede Nacht mindestens 8 Stunden schlafen, damit das nicht passiert. Aber den Zweck, dass ich schlafen kann, hat es erfĂŒllt. Bekommen hab ich es ĂŒbrigens mit 17 oder 18.

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Hi, ich habe Quetiapin unterstützend zum Lithiumcarbonat während einer depressiven Phase genommen und es hat sehr gut angeschlagen. Die innere Unruhe war weg und ich konnte sehr gut durchschlafen. 25 mg sind ja recht niedrig dosiert, da wirst du vom möglichen, leichten Morgenüberhang, also dem Benommenheitsgefühl (je nach dem zu welcher Tageszeit du die Tablette nimmst) nach ein, zwei Tagen nichts mehr merken. Was auch auftreten kann sind Heißhungerattacken (besonders große Lust auf Kohlenhydrate), aber die kann man recht leicht in den Griff bekommen. Alles in allem: Mir hats sehr gut geholfen, habe 3 Monate lang von 25 auf 50 bis zum Ende hin 100 mg genommen, keinerlei kognitive Probleme danach und auch sonst keinerlei körperliche oder geistige Beeinträchtigungen. Ich war zu dem Zeitpunkt Mitte 30.

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Mit Quetiapin habe ich zwiespältige Erfahrungen gemacht. Du kannst jedoch nicht aus den Erfahrungen anderer auf dich schliessen. Jede/r reagiert anders auf Psychopharmaka.

Wirkung und Nebenwirkungen bei mir:

  • keinen bzw. begrenzter Einfluss auf Depressionen
  • gut gegen innere Unruhezustände
  • sehr gut zum Schlafen
  • Gewichtszunahme, trockener Mund, Schwindel als primäre Nebenwirkungen.
  • Probleme beim Absetzen wie Schlaflosigkeit, Schwitzen, Durchfall.

Zu sagen bleibt noch, dass ich eine viel höhre Dosis hatte (200mg). Angefangen habe ich auch mit 25mg. Die Müdigkeit hatte ich schon mit der Kleinstdosis und etwas Gewichtszunahme. Da bei mir das Medikament zwar beruhigend jedoch nicht antidepressiv wirkte habe ich es wieder abgesetzt.

Mehr zu Quetiapin hier: http://deprimed.de/quetiapin/

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Ich nehme seit über 2 Jahren Quetiapin und Quetiapin retard wg. rezidiv. Depressionen. Erstgenanntes (100 mg) hilft mir täglich recht gut in den Schlaf. Das zweite (100 mg) ist mehr für die Langzeitwirkung und ebenfalls gut verträglich.

Habe mittlerweile um über 50 % der Anfangsdosis hierauf langsam ohne Probleme reduziert. 

In diesen Dosierungen keine bedenklichen Nebenwirkungen / Blutwerte.

Von daher im Prinzip empfehlenswert - würde ich erkenntnishalber sagen.

Ich bin übrigens schon Ü-50 alt und habe erfahrungsgemäß in früheren Jahren wesentlich unverträglichere Psychopharmaka als dieses hier nehmen müssen. 

Ich bin allerdings nicht mehr normal berufstätig wg. diesen reziv. Depressionen und kann daher nicht genau sagen, ob/wie sich das Medikament definitiv auf ein normales Berufsleben auswirkt.

Im Wandel der Zeit haben sich Psychopharmaka von der Verträglichkeit deutlich verbessert.  Dieses gewisse "Schläfrig sein" nach Einnahme von früheren Psychopharmaka wie vor 15-20 Jahren ist bei weitem nicht mehr so negativ ausgeprägt wie früher.

Alles Gute Dir !

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Nehme sie zur Nacht, 50mg. Vertrage sie, schlafe seit dem wirklich gut.

Am Tag nehme ich Fluoxetin 20mg.

Meinem Gehirn geht es gut, wieso denkst du, dass es Schaden nehmen könnte?

Und als apettitsteigernd empfinde ich es auch nicht.

=)

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Kommentar von einfachichseinn
16.10.2016, 20:34

Ich glaube es, weil quetiapin Neuroleptika sind und diese einfach eine sehr starke soweit ich weiß bisher unbekannte Wirkung auf das Gehirn haben...

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