welche erfahrungen habt ihr mit einer anonymeen beedrdigung gemacht?

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6 Antworten

Meine Oma hat genau den gleichen Wunsch gehabt und wurde anonym beigesetzt. Anfangs war ich etwas traurig, dass es noch nicht mal ein Zusammentreffen der Angehörigen gegeben hat, doch ich respektiere ihren Wunsch. Würdelos finde ich das nicht, denn ehrlich gesagt sind so Beerdigungen ziemliche Geldhascherei. Särge kosten Unsummen und wofür? Damit der Leichnam auf einem weichen Seidentuch in einem Erdloch verrottet.

Ich kann eine Verbindung mit meiner Oma beibehalten, indem ich an sie denke Dafür braucht es nicht unbedingt ein Grab. Manchmal kann das natürlich sehr hilfreich sein, aber dein Verwandter hatte sicher seine Gründe wieso er kein großes Tamtam wollte.

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Ich weiß, daß es solche Bestattungen gibt.

Habt ihr sowas schon mal erlebt...hmm, jetzt brauch ich zum Psychologen auch noch einen Rückführungstherapeuten um das beantworten zu können ;-)

So ein Ablauf ist für die eigene Trauerarbeit natürlich schwierig. Es gibt keine Trauerfeier, kein Begräbnis, kein offenes Grab - es ist vom Empfinden her wahrscheinlich tatsächlich, als ob es nie passiert wäre. Die ca. 900 sind wahrscheinlich für Sarg, Überführung und das Krematorium gerechnet.

Wie geht ihr damit um - da ich, wenn alles normal läuft, keine nahen Angehörigen mehr haben werde, die Kosten oder Grabpflege übernehmen würden würde ich es so ähnlich machen. Allerdings würde ich mir für mich eine Beisetzung in einem Gedächniswald wünschen.

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Kommentar von crissy1949
14.05.2016, 22:40

ich hatte eigentlich auch für mich imme eine anonyme beisetzung geplant abe so sollte es nun auch nicht sein, keine zeremonie und keine engsten angehörigen. ich dacht immer das grab ist anonym. also wiesengrab, ohne grabstein, tafel oder sonstiges. zuminest für alle fremden anonym, nur die engsten angehörigen wüten das ich bei feld nr. 10 bin. das muß ich mir nochmal überlegen

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Liebe Crissy,

wie du hier nun gelesen hast, ist dass eine völlig übliche Form der Beerdigung. Die kanntest du scheinbar nicht und bist deshalb verständlicherweise berührt.

Also berührt davon, dass sich vielleicht niemand von deinem engen Verwandten "richtig" verabschiedet hat. Versuche doch, dich auf eine andere eigene Art von dem Menschen zu verabschieden.

Ich wünsche dir Kraft, die andere vielleicht nicht hatten, und liebe Grüße.

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Manche Menschen wünschen sich ja sowas und diese Wünsche sollte man respektieren. Mein Opa wollte immer auf einer Wiese verstreut werden, aber das geht ja nicht so einfach und jetzt hat er ein Grab, da ist eine Platte mit seinem Namen und den Namen von zig anderen die sich das Grab teilen. Ob da jeder eine eigene Urne hat weiß ich nicht genau, aber es gab eine Zeremonie. Also war das doch nicht ganz so anonym wie in deiner Beschreibung. Jedoch muss man ja leider bedenken, dass manche Leute auch einfach nicht die Mittel haben um etwas anderes zu organisieren.

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Ich komme wunderbar damit zurecht, wenn ich im Bekanntenkreis nicht auf Beerdigungen gehen kann. Egal ob anonym oder "richtig". 

Vielleicht hat sich der Verstorbene das so gewünscht. Und Day hat dann doch Vorrang vor deinen "Problemen".

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Ich finde die Streuwiese eigentlich gut. Was ist, wenn keiner der Hinterblieben dafür in Frage kommt, das Grab zu pflegen?

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