Welche Ereignisse können ein Trauma darstellen?

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6 Antworten

Jedes schreckliche Erlebnis kann zum Trauma werden. Die Traumas eines Jugendlichen unterscheiden sich oftmals kaum bis gar nicht von denen eines Erwachsenen, nur dass man im Erwachsenenalter vielleicht schon das ein oder andere Kindheitstrauma überwunden hat.

Für manche ist es ein Trauma, wenn sie bei einer Präsentation in der Schule so ausgelacht wurden, dass sie sich jetzt nicht mehr vor Menschen sprechen trauen (legt sich oftmals mit der kommenden Reife ein wenig).

Andere haben in der Kindheit Misshandlung, Vergewaltigung, Gewalt in der Familie, Mobbing oder sonst etwas erlebt – ihr persönliches Trauma eben. Bei jedem individuell, bei jedem mit anderen Folgen und kaum zu pauschalisieren.

Das sollen nur eine kleine Reihe an Beispielen sein, aber wie gesagt, alles kann zum Trauma werden, wenn damit falsch umgegangen wird oder eine Person auf gewisse Sachen einfach sensibel reagiert.

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Das kann man so pauschal nicht sagen, weil man die Ängste und die Situation sehen müsste.

z. B. extremer Stress, extreme Hilflosigkeit, ausgeliefert sein, sex. Übergriffe, Gewaltübergriffe. Entzug von Liebe, Gefühl des Entsetzens, emotionaler Missbrauch, Mobbing, pers. Angriffe

Es kommt auch auf das Umfeld an und wie dieses dich abfängt .. wie man sich um dich dann kümmert.

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In Frage kommen:

1. körperliche und psychische Gewalt

2. sexueller Mißbrauch

3. Vernachlässigung

4. große Enttäuschung

5. erschütternde Einzelereignisse (Tod, Trennung, massive Benachteiligung, Unfälle, abgebrannte Wohnung, Überfall usw.)

P.S. ich vergaß bei meinen lezten Ausführungen bei einer anderen Frage von dir Folgendes zu erwähnen: Wer ständig im Zustand eines Alarmismus sich befindet, sucht sich zuweilen einen Art Ausgleich, schlägt über die Strenge, läßt das Pendel in die andere Richtung ausschlagen. Dies ist so was wie eine Art innere Logik, in der sich die Kompensationsgelüste zeigen, wenn auch auf falsche Weise. Dies sei mal nachgereicht.

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Kommentar von marlbohoe
18.01.2016, 19:18

Vielleicht kannst DU diese Frage jetzt mal vernünftig beantworten:

Am Freitag habe ich erfahren, dass zwei Leute in Haus C der Klinik Magendarm haben und isoliert sind. Seitdem ist mir schlecht. Ich wohne zwar in Haus B, war aber die letzten Tage in Haus C an der Rezeption. Hab ich mich jetzt angesteckt? Oder braucht man da Körperkontakt? Wie hoch is das Risiko?

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Traumata sind sehr individuell. Alles, was für eine Person überwältigend sein kann, kann auch zu einem Trauma werden. Das Wort Trauma ansich bedeutet ja nichts anderes als Wunde. Also alles, was eine seelische Wunde hinterlässt, die nicht heilen will, kann man als Trauma bezeichnen. Traumata entstehen immer dann, wenn man einer Situation hilflos ausgeliefert ist. In bedrohlichen Situation reagiert unser Körper folgendermaßen: Flucht, Angriff oder tot stellen. die ersteren beiden Möglichkeiten wären optimal, weil man dort noch handlungsfähig ist. Letztere ist eher die letzte Möglichkeit, wenn nichts mehr hilft, man also ohnmächtig ist. dieses Gefühl der Ohnmacht kann dann zu einem Trauma und zu einer sogenannten post traumatischen Belastungsstörung PTBS führen.

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sexuelle oder allgemein körperliche Nötigung

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Hallo,

ich denke, der häufigste Grund für eine Traumatisierung ist sexueller Missbrauch oder Gewalterfahrungen.

Desweiteren wären solche Ereignisse:

Mobbing,

miterlebte Todesfälle,

Nahtoderfahrungen (durch Unfall, schwere Krankheit, Mordversuch ...)

Ja, eigentlich kann alles zum Trauma werden, was einem schwer zu schaffen macht.

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