Welche Ereignisse folgten dem Tode von Jesus?

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8 Antworten

Interessanter ist die Frage, welche Ereignisse nicht eintraten. Das war die angekündigte Wiederkehr (Parusie) Jesu innerhalb einer Generation. Statt der Erlösung durch den Messias kamen die Römer und zerstörten Jerusalem und den Tempel.

Eingetreten ist genau das was Jesus seinen Jüngern angekündigt hat:

41 Als Jesus sich nun der Stadt näherte und sie vor sich liegen sah, weinte er über sie 42 und sagte: »Wenn doch auch du am heutigen Tag erkannt hättest, was dir Frieden bringen würde! Nun aber ist es dir verborgen, du siehst es nicht. 43 Es kommt für dich eine Zeit, da werden deine Feinde rings um dich einen Wall aufwerfen, dich belagern und dich von allen Seiten bedrängen. 44 Sie werden dich zerstören und deine Kinder, die in dir wohnen, zerschmettern und werden in der ganzen Stadt keinen Stein auf dem anderen lassen, weil du die Zeit, in der Gott dir begegnete, nicht erkannt hast.«

Die Römer haben genau das getan. Jerusalem mitsamt dem Tempel zerstört, die Juden in alle Welt vertrieben und versucht, den Namen Israel/Jerusalem aus den Gedächtnissen zu löschen (Namensänderung des Landes).

Aber es ist auch weiter geschehen was Gott durch die Propheten x Mal angekündigt hat, nämlich dass er sein Volk aus den Nationen sammelt und wieder in Ihr Land zurückbringt. Da könnte ich dir einige Stellen zitieren. 1948 war die Staatsgründung Israels.

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@eidgenosse1291

Was aber nichts daran ändert, dass die kurzfristige Wiederkehr angekündigt wurde aber nicht eingetreten ist.

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@Wurzelstock

Hallo Wurzelstock,

ich helfe mal aus: das Zitat von Eidgenosse1291 ist aus der Bibel — aus Lukas 19:42-44.

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@Hamburger02

Hamburger02

Jesus hat aber (meines Wissens) nie angekündigt das er quasi sofort wiederkommen würde. Vielmehr hat er gesagt das nur sein Vater wisse wann der genaue Zeitpunkt für sein zweites Kommen bereit sei.

Auch im Gleichnis der "zehn Jungfrauen" macht er die gleiche Kernaussage.

Was wahrscheinlich der Fall war ist, dass Paulus damit gerechnet hat das Jesus bald wiederkommen würde. Ich denke viele haben damit gerechnet und mit der römischen Besetzung gab es auch "Apokalyptische Zustände": Verfolgung, Folter, Tötungen, Spiele in der Arena, Entweihung des Tempels und Paulus wurde (nach Überlieferung von Nero hingerichtet).

Wichtiger scheint mir eher, dass das was Jesus angekündigt hat genau so eingetroffen ist. 

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@OhNobody

Danke, Nobody. Jedenfalls stammts von einem, der nachträglich schon vorher gewusst hat, was passiert ist.

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@eidgenosse1291

Wichtiger scheint mir eher, dass das was Jesus angekündigt hat genau so eingetroffen ist.

Noch interessanter ist es, dass jemand erst 50 bis 70 Jahre nachher das behauptet hat, der hätte was vorher gesagt.

Das kann ich auch, ich behaupte einfach heute, ich hätte 1993 schon vorhergesagt, das Trump Präsident wird. Bin ich deswegen schon Hellseher?

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@Wurzelstock

Diese Methodik der Prophetie wurde schon offiziel von Mose eingerichtet. Damals wurde wohl auch schon erkannt, dass Prophezeiungen sehr schwierig sind, sofern sie die Zukunft betreffen.

Zur Unterscheidung von echten Propheten und falschen Propheten bzw. ob eine Prophezeiung von Gott kommt oder nicht, lässt sich laut Mose leicht feststellen:

Wenn der Prophet im Namen des HERRN redet,
und es wird nichts daraus und trifft nicht ein, so ist es ein Wort, das
der HERR nicht geredet hat; der Prophet hat aus Vermessenheit geredet, darum erschrick nicht vor ihm!
(5. Mose 18,22)

Man muss also nur abwarten. Trifft das Ereignis ein, war es eine echte Prophezeiung und konnte in die Schriften übernommen werden.

Traf das Ergebnis nicht ein, gab Mose ebenfalls das Verfahren an:

Wenn aber ein Prophet vermessen ist, in meinem Namen zu reden, was ich ihm nicht zu reden geboten habe, und im Namen anderer Götter redet, so soll dieser Prophet sterben! (5. Mose 18,20)

So wundert es auch nicht, dass im 9. Jhdt. der Prophet Elias sich bitterböse über die andauernden Prophetenverfolgungen beklagte und feststellen musste, dass er der letzte übriggebliebene Prophet des JHWH-Kultes sei.

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@feinerle

Dann lies mal, was ich unten als Antwort an Wurzelstock geschrieben habe....wills nur nicht wiederholen...

Und nur nebenbei: forsche selber intensiv auf dem Thema der biblischen Prophetie herum. Dafür gibt es völlig natürliche Erklärungen, für die man nicht einmal einen Gott braucht.

Am deutlichsten wird der Prophet Habakuk über die Technik, Gottes Wort zu empfangen:
"Auf meine Warte will ich treten und auf den Turm mich stellen, und will spähen, um zu sehen, was er mit mir reden wird, und was ich erwidern soll auf meine Klage."

Hier wird klar, dass die Israeliten keine andere Technik hatten, als alle anderen Völker ringsrum: Gott teilte sich über den Sternenhimmel mit, den man auf seiner Sternwarte/Turm beobachten konnte. Man könnte auch kurz formulieren:
Prophetie = israelitische Astrologie.

Wie man nun vom Anblick des Sternenhimmels auf das Wort Gottes kommt, beschreibt ebenfalls Mose:
"Es ist nicht im Himmel, daß du sagen könntest: Wer wird für uns in den Himmel steigen und es uns holen und es uns hören lassen, daß wir es tun?
Und es ist nicht jenseit des Meeres, daß du sagen könntest: Wer wird für uns jenseit des Meeres hinüberfahren und es uns holen und es uns hören lassen, daß wir es tun? sondern sehr nahe ist dir das Wort, in deinem Munde und in deinem Herzen, um es zu tun."
(5. Mose 30,14)

Man muss also die Sterne angucken und was einem dabei einfällt, ist das Wort Gottes, sofern es denn auch genauso eintritt. Im Prinzip hat sich also die Technik der Astrologie bis heute nicht geändert.


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Nach Christi Tod kam seine Auferstehung. Vor seiner Himmelfahrt zeigte er sich verschiedenen Jüngern.

Und er gab noch Predigtdienst-Anweisungen:

"Und Jesus trat herzu und redete zu ihnen, indem er sprach: „Mir ist alle Gewalt im Himmel und auf der Erde gegeben worden. 19 Geht daher hin, und macht Jünger aus Menschen aller Nationen, tauft sie .., 20 und lehrt sie, alles zu halten, was ich euch geboten habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zum Abschluß des Systems der Dinge.“ (Mat. 28:18-20)

Jesus hält bis heute sein Versprechen, indem er dieses weltweite Predigtwerk vom Himmel aus überwacht und leitet.

Historisch ist Jesus meines Wissens nicht belegt. Daher folgte da erst mal nichts, was man beweisen könnte.

Der Rest steht in der Bibel und ist reine Glaubenssache.

alle weltereinisse bis auf den heutigen tag

fragen gibts!

asuferstehung und weitere belehrung der jünger

Nur bei einer Sache bin ich mir in dem Bezug ohne Zweifel sicher:
Unmittelbar auf den Tod folgte die Zersetzung seiner Leiche durch Bakterien und Kleintiere sowie chemischer Prozesse.

Es ist nicht mal klar, ob es Jesus gab.

Doch, Thomas. Es ist sogar das einzige, was klar an ihm ist.

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@Wurzelstock

Nein, es gibt keine Hinweise außer von Gläubigen, und das erst lange nach seinem Tod, falls er je gelebt hat.

Ich halte es sogar für einigermaßen wahrscheinlich, dass eine reale Person hinter den Erzählungen steht.

Aber es geht weder um deine noch um meine Einschätzungen von Wahrscheinlichkeiten.

Es gibt eben keine Quellen, die nicht von Gläubigen stammen.

Und Gläubigen ist mehr noch als Menschen allgemein alles zuzutrauen.

"Postfaktisch" ist das Unwort des Jahres, oder fast, und das in Zeiten des Internet.
Meinst du, dass es damals objektiver zuging?

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@ThomasJNewton

Verschwörungstheoretikern ist auch alles zuzutrauen. Karl der Große soll nie existiert haben, die Amis waren nicht auf dem Mond und die Twintowers haben sie selbst in die Luft gejagt. Die populäre Behauptung, es habe keinen Holocaust gegeben, musste sogar strafrechtlich verboten werden.

So nebulös die historische Person Jesus ist und bleibt - an ihrer grundsätzlichen Existenz zu zweifeln, entbehrt jeder wissenschaftlichen Vernunft.

Dir mag das fremd sein, denn Du bist in den exakten Wissenschaften zu Hause. Nachweise einer solchen Existenz gehören aber in die empirischen Wissenschaften.

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Hier außerbiblische Quellen für die Existenz Jesu:


https://de.m.wikipedia.org/wiki/Außerchristliche\_antike\_Quellen\_zu\_Jesus\_v...

Dieser Artikel fasst das Wissen und die Quellen über Jesu abschließend so zusammen:

>Dies sei bei aller gebotenen Quellenkritik und Skepsis ein deutliches Zeichen dafür, dass hier unerfindbare Tatsachen überliefert worden seien. 

Es sei nicht denkbar, dass fehlbare Menschen diese Übereinstimmungen untereinander und mit der christlichen Überlieferung nur zufällig empfangen und weitergegeben oder gemeinsam erfunden hätten. 

Nach allem, was historische Wissenschaft, die immer hypothetisch bleibe, an Gewissheit erreichen könne, sei davon auszugehen:
Die Zufälligkeit der geschichtlichen Quellen macht uns gewiss, dass wir mit einer historischen Gestalt Kontakt aufnehmen und nicht nur mit der Phantasie früherer Zeiten.“[52]

Die meisten heutigen Historiker und Neutestamentler halten Jesu Existenz für gesichert, vor allem weil sie größere Anteile der urchristlichen Evangelien auch unabhängig von der Bewertung außerchristlicher Erwähnungen Jesu als historisch zuverlässig beurteilen.[53]<

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@OhNobody

Dein Link führt ins Nirwana.

Zudem ist die frühe Kontroverse um die Rolle des Jesus viel aussagekräftiger als die Übereinstimmungen. Auch die Gegner der ganz frühen Christen bestreiten nicht seine Existenz. Der Dauerkrach, der sogar bis ins ferne Rom reichte - alles wegen eines erfundenen Phanoms? Auf diese Idee kam damals keiner.

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Nach seiner Auferstehung ist Jesus, nachdem er seine Jünger gelehrt und auf ihre Mission vorbereitet hat, in den Himmel aufgefahren. Deshalb feiern wir jährlich "Christi Himmelfahrt" (immer an einem Donnerstag 40 Tage nach dem Ostersonntag).

Diese Begebenheit findet sich im ersten Kapitel der Apostelgeschichte: http://www.bibleserver.com/text/SLT/Apostelgeschichte1

Die Auferstehung ist ein sehr wesentlicher Teil des christlichen Glaubens. Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den Toten auferweckt würde. Wenn Jesus aber wirklich von den Toten auferweckt wurde, so müssen wir annehmen, dass alles, was er gesagt hat, wahr ist, und wir können auch mit Sicherheit wissen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Es existiert viel Beweismaterial für die Auferstehung. Tatsächlich gibt es mehr rechtlich-historische Beweise (also solche Beweise, die vor Gericht gelten) für die Auferstehung als für die Niederlage Napoleons bei Waterloo. Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass Menschen, die sich mit der Auferstehung auseinandergesetzt haben, von ihrer Realität überzeugt sind.

Einige dieser Gründe möchte ich hier aufführen:

    1. Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte (vgl. Johannes 2,19-21; Johannes 10,17; Matthäus 16,21; Lukas 18,31-33).
    2. Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden.Verschiedene Historiker, die z. T. keine Christen waren, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 AD) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Aussagen der 4 Evangelien. Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Tacitus, Sueton, Plinius und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte. 
    3. Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür. Der große Stein vor dem Eingang zum Grab war von den Römern versiegelt worden, doch drei Tage nach der Kreuzigung war es leer. Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab. Die gern vertretene These des „Leichenraubs“ durch die Jünger ist wenig überzeugend, denn das Grab wurde von Soldaten bewacht. Auch die Theorie, die Wachen seien eingeschlafen, ist absurd, wenn man das damalige römische Militärwesen kennt: So weist der Historiker George Currie darauf hin, dass auf das Verlassen des Postens oder Einschlafen während der Wache die Todesstrafe stand.
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@chrisbyrd

4. Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung. Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens zehnmal den Menschen. Paulus verweist zum Beispiel auf mehr als 500 Personen, denen der auferstandene Christus leibhaftig erschienen ist (1. Kor 15). Stichhaltig zeigt sich dieses Argument vor allem deshalb, weil die meisten dieser Augenzeugen zu diesem Zeitpunkt (ca. 55 n. Chr.) noch lebten und über die Ereignisse hätten befragt werden können. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt.     

5. Auferstehung als Erklärung für den Anfang der christlichen Gemeinde. Nach Jesu Tod waren die Jünger eine völlig mutlose und verängstigte Gruppe von Männern und Frauen, denn als Anhänger des „Staatsfeindes“ Jesus mussten sie selbst mit dem Tod rechnen. Erst als der Auferstandene ihnen begegnete, wurden aus verängstigten Menschen mutige Zeugen. Sie verbreiteten die Botschaft vom Sterben und Auferstehen Christi, erst in Jerusalem und später in der ganzen Welt. Viele von ihnen wurden verfolgt und bezahlten ihren Glauben mit ihrem Leben – wer würde so etwas für eine selbst erfundene Geschichte tun?

6. Die herausfordernde Botschaft. Die Jünger selbst glaubten zunächst nicht an die Auferstehung, denn sie teilten das Denken des damaligen Judentums: Die Auferstehungshoffnung der Pharisäer beschränkte sich auf „die Auferstehung der Gerechten“ am jüngsten Tag, nicht aber auf eine leibliche Auferstehung im Hier und Jetzt; die Sadduzäer leugneten die Möglichkeit der Aufstehung sogar völlig. Die Auferstehungslehre zu vertreten war also nicht nur „lächerlich“, sondern auch gefährlich – es sei denn, sie war tatsächlich passiert.

7. Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinander-gesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt. Der verstorbene Simon Greenleaf war ein Experte in Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: „Also war es unmöglich, dass sie, was sie geschrieben hatten, fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten.“ Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben. Nach einer juristischen Überprüfung kam Lord Darling, der ehemalige oberste Richter von England, zu dem Ergebnis: „In ihrer Eigenschaft als lebendige Wahrheit ist die Auferstehung solch ein überwältigender Beweis, durch Tatsachen und Indizien, dass es jeder intelligenten Jury der Welt gelänge, das Urteil zu fällen: Die Auferstehungsgeschichte ist wahr.“ George Eldon Ladd schrieb in seinem Buch: „Die einzige vernünftige Erklärung für diese historischen Tatsachen lautet, dass Gott Jesus leibhaftig auferweckt hat.“

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