Welche Energieeffizienz Klasse kann man grade noch so akzeptieren beim Wohnungskauf?

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5 Antworten

Energieeffizienz Klasse ist nicht alles um sich wohl zu fühlen.
Nehmen wir mal Niedrigenergiehaus sprich nutzt zusätzlich Sonnenwärme durch Einstrahlung und ggf Solaranlage.
Wände sind dick gepolstert usw. Das wäre im ersten Schritt ein Traum.
Es ist aber auch so dass du darin wohnen willst. Ein menschlicher Körper und alles was damit zusammen hängt produziert feuchte Raumluft. Diese muß dann durch Klimaanlage rausbefördert werden. Hier fangen dann aber die Probleme an. In Rohre der Klimaanlagen lagert sich Staub ab in dem sich Pilze Bakterien usw einnisten.
Damit biste gezwungen diese regelmäßig warten zu lassen.
Mag sein dass das Haus insgesamt sehr wenig Energie verbraucht aber je weniger Verbrauch um so teurer werden regelmäßge Aufwendungen für Reinigung und desinfektion der Anlagen usw.
Im zweiten Fall würde ich mich darin nicht wohl fühlen wenn es jeweils eine Frage der Zeit ist bis in Wohnungsluft 1000000 Pilze und Bakterien rumschwirren.

Zur Aussendämmung gubt es auch noch was zu sagen.
Derzeit wird Dämmstoff verwendet der zum einen entzündlich ist sprich bei ggf Brand kannste nicht aus Fenster weil Aussenfassade in Flammen ist zum anderen hält die Dämmung auch nicht ewig und muß irgendwann erneuert werden. Die Isolation ist Sondermüll und muß teuer entsorgt werden

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Die Energieeffizienzklasse ist oftmals nur ein "theoretischer" Wert und nicht unbedingt von Wichtigkeit. Ist es ein Verbrauchsausweis, so wurde der Verbrauch der letzten drei Jahre zuvor als Basis genommen. Was aber wenn z.B. das 3-Fam.-Haus von drei älteren Herrschaften bewohnt wurde die mindestens 25 Grad haben wollten? oder immer alle Heizkörper aufgedreht hatten und trotzdem die Fenster auf? Der Verkauf hat damit also wenig zu tun. Dass die Immobilien gut verkauft werden ist dem niedrigen Zins geschuldet und dass im übrigen Finanzsektor sehr wenig Rendite erwirtschaftet werden kann. Die Nebenkosten zahlen ja eh die Mieter, da kann es dem Vermieter auch wurscht sein, ob die Heizung neu oder der Verbrauch hoch ist. Er schaut dann eher, ob die Rücklagen hoch genug sind, falls eine neue Heizung einzubauen ist. Da Rücklagen beim Kauf "übergehen", muss er im Normalfall auch nichts aus "eigener" Tasche beisteuern.

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Jede, solange der Kaufpreis stimmt und so finazielle Luft für die fachgerechte Gebäudeisolierung läßt.

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Ich halte von dieser Klassifizierung nichts. Wenn da ein Haus Bj. 1970 zum Verkauf steht an dem nichts großartiges gemacht wurde, weiß ich auch so, dass das nicht auf dem neuesten Stand ist.

Interessanter ist die Frage, wann der Gaszähler eingebaut wurde und welchen Zählerstand dieser aktuell hat. Damit hast du den wirklichen Verbrauch und weißt was auf dich zukommt.

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Wo ist die Wohnung? Wie groß und wie teuer?

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