Welche elektrischen Grundgrößen werden zur Beschreibung von Kondensatoren verwendet?

5 Antworten

da muss man zwischen dem Bauelement Kondensator und Kondensator bzw. Kapazität unterscheiden.

Für das Bauelement ist seine Kapazität seine Spannungsfestigkeit, seine Induktivität, der Isolationswiderstand und die Wechselstromverluste bestimmende Merkmale.

Bei einem idealen Kondensator ist die Induktivität und die Wechselstromverluste Null, der Isolationswiderstand unendlich.

Eine Induktivität, wie sie Spulen haben, entsteht vorrangig bei gewickelten Kondensatoren aber auch durch die Zuleitungen. Die Isolierschicht zwischen den Platten sollte keinen Strom fließen lassen, macht sie aber, weil es den idealen Isolator nicht gibt. Die Zuleitungen wie auch die Wicklung (bis zum Ende) haben eine ohmschen Widerstand. Da muss Wechselstrom hindurch, wenn Wechselstrom/ Spannung anliegen. Dabei entstehen Verluste, z.B. in Form von Wärme.
Hohe Kapazitäten erreicht man durch geeignete Isoliermaterialien (DIelektrika), große Platten und geringem Plattenabstand. Dadurch können aber schnell elektrische Durchschläge entstehen und der Kondensator darf dann nur mit einer Maximalspannung betrieben werden.

Bei einem idealen Kondensator bestimmen nur 3 Dinge die Kapazität.

  1. die Plattengröße
  2. der Abstand der Platten
  3. die Dielektrizitätskonstante

Das sollten dann auch die Grundgrößen sein, die du genannt haben wolltest.

Kapazität, maximale Spannung.

Strom, Spannung, Ladung, elektrisches Feld(-dichte)

Spannungsart (DC/AC), Nennspannung (Un), Nennkapazität (Cn), Dielektrikum (εr)

Farad

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