Welche Eigenschaften sollte ein/e wirklich gute/r Vorgesetzte/r haben?

 - (Psychologie, Chef, Kollegen)

13 Antworten

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Ein guter Vorgesetzter hat eine offene und transparente "Beziehung" zu seinen Angestellten. Er kann ehrlich konstruktive Kritik vermitteln und tut das auch.

Auch sehr wichtig ist, dass er seine Angestellten fair beurteilt - ohne Einfluss persönlicher Sympathien.

Er sollte sich mit ins Geschehen einbringen, präsent sein und nicht nur als Vorgesetzterimmer in seinem Büro sitzen. Das ist bei Großbetrieben natürlich schwer - da hat man ja aber meist mehrere Vorgesetzte (Teamleiter, Abteilungsleiter....).

Der Vorgesetzte sollte nicht den Vorgesetzten zu sehr "heraushängen" lassen, sondern der Mensch sein, der auch jeder Andere ist. Rein menschlich gesehen, natürlich hat ein Vorgesetzter mehr Verantwortung, als ein Angestellter.

Sehr lieben Dank für Deine Antwort :-)

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@April1995

Darf ich fragen, wie Du auf Deine Fragen kommst? Also machst Du das rein für Dich, oder nützt Dir das auch was für die Arbeit?

Sind immer sehr schöne "Leben im Alltag - Fragen".

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Ein richtiger Chef, sollte das nicht immer raushängen lassen, dass er das sagen hat. Natürlich müssen die Mitarbeiter einen gewissen Respekt mitbringen und wissen, dass es sich um den Chef handelt, jedoch sollte es alles auf einer gleichen Ebene sein. Der Chef sollte nicht herabreden, sondern mit den Mitarbeitern gemeinsam z.B Lösungen für Probleme suchen. Die Mitarbeiter sollten keine Angst haben auf ihn zu zugehen. Auch bei Krankheitstagen, sollte der Chef Verständnis haben, dass das mal vorkommen kann und nicht nachfragen, was man z.B hat.

Ganz lieben Dank für Deine Antwort!

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Er sollte fair sein. Menschlich, sozial, fachlich qualifiziert.

Bei uns kann jeder Teamleiter werden, egal ob er versteht was sein Team da eigentlich bearbeitet. Es gibt ein paar Seminare die er absolvieren muss, dann bekommt er ein Kleinteam mit 8 Leuten zum üben und danach ist er Teamleiter.

Dementsprechend ist die Fluktuation. Mindestens alle zwei Jahre gibt's neue Chefs an die man sich gewöhnen muss. Nur der, den ich aktuell habe.. der bleibt natürlich 🙄

Der ist eins dieser negativ Beispiele. Er nutzt Phrasen a la "meine Tür steht immer offen für euch" und "ich bin für ein wertschätzendes Miteinander" lebt aber nichts dergleichen vor.

Er ist nicht telefonisch erreichbar, also schick ich ihm nur noch Mails. Ein Kollege der mit einem Herzinfarkt ausfiel und länger als ein halbes Jahr zur Genesung brauchte hörte nix von ihm. Keine Nachfrage wie es geht, kein schön das du wieder da bist als er zur Wiedereingliederung antrat. Er musste ihm 3 Wochen hinterherlaufen um ein Wiedereingliederungsgespräch zu vereinbaren und hat ihn überrascht das er den Betriebsrat dabei haben will.

Als wir zuletzt streikten schickte besagter Chef eine Mail herum wer sich morgens nicht bei ihm abmelden würde, hätte strafrechtliche/arbeitsrechtliche Konsequenzen zu befürchten.

Als ich darauf nicht reagierte rief er mich tags drauf an und hörte nach warum ich mich nicht zum Streik abgemeldet habe.. als ich erwiderte das ich auf Drohungen nicht reagieren würde, fing er an zu schwimmen, er habe doch nicht drohen wollen, da habe ich ihn falsch verstanden.. er hat die Mail noch mal rausgesucht und wir sind den Part zusammen durchgegangen, da musste er zugeben das klänge ungünstig. Ergo, er hatte nur blind weitergeleitet und wusste selbst nicht was drin steht...

In meinen 20 Berufsjahren hatte ich schon alles mögliche an Vorgesetzten. Sadisten, Frauenhasser, Idioten... Und ein paar nette die leider im verdienten Ruhestand sind.

Ich hätte gerne einen der lebt was er sagt, der weiß welche Wirkung seine Worte haben, der sich für seine Mitarbeiter interessiert und sie fachlich unterstützt. Es gibt sie wirklich.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Sehr lieben Dank für Deine Antwort :-)

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@Bonye

Er ist natürlich der Beste ;-)

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@April1995

Ach du hast den.. na toll.. klar das für mich nur noch die Ausschussware bleibt 🙄

Und du selbst? Wie bist du deinen Kollegen und Untergebenen gegenüber?

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@Bonye

Natürlich auch die Beste ;-)

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@April1995

Toll das du wortwörtlich so antwortest wie gedacht 😂 etwas detaillierter??? 🤔

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@Bonye

Ich will mich ja nicht beweihräuchern...aber meine Kollegen heulen jetzt schon rum, weil ich in einer Woche für paar Tage nicht da bin 😂 🤣

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@April1995

Gut, das tun wir hier auch. Wenn du wirklich Urlaub machst und auch uns hier allein zurücklässt 😳😭

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es gibt sie wirklich ... Leider ist es so, dass diese Menschen oft gar kein Bestreeben haben anderen etwas vorzuschreiben. Deshalb sind sie seltener in solchen Positionen zu finden. Aber du hast recht, es gibt sie wirklich.

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@Schwimmakademie

Ich möchte diesen Job auch nicht machen. Würde mich daran aufreiben. Kann gut verstehen das einige Vorgesetze Magengeschwüre, Alkoholprobleme etc haben. Druck von beiden Seiten, unmögliche Forderungen erfüllen, dabei nicht zum Tyrann den Mitarbeitern gegenüber werden.. für diesen Spagat muss man geboren sein. Bin ich nicht, lehnte daher dankend ab.

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es wurde schon gesagt:

  • Empathie -> die wichtigste Eigenschaft für Führungskräfte
  • Rückgrat -> Wenn ich eine Entscheidung treffe, muss ich auch zu ihr stehen

Es gibt noch 2 3 Andere, aber dieses sind die Wichtigsten.

Ich persönlich bevorzuge den Stil des "Primus inter paares"

(Erster unter Gleich [gestellt] en)

LG

Sehr lieben Dank für Deine Antwort!

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Empathie und dass die Mitarbeiter:innen mehr wert sind als der Gewinn. Und dass er/sie die Mitarbeiter:innen nicht als ihm untergeordnet sieht, sondern als Teil des Ganzen und eben notwendig und sie auch so behandelt

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