welche drogen sind die gefärlichsten und ungefärlichsten

9 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Wie schon gesagt wurde, nicht die Drogen sind gefährlich, sondern die Art wie damit umgegangen wird. Es gibt keine guten und bösen Substanzen, nur konstuktiven und destruktiven Gebrauch. In jedem Falle solltest du dich vor dem Konsum einer Droge immer sehr genau infomieren welche Risiken es gibt, und wie man sie minimiert.

Einige generelle Riskien liegen jedoch fast immer vor. Zum Beispiel das Risiko einer Überdosierung, da auf dem Schwarzmarkt der Wirkstoffgehalt der Produkte stark schwankt. Man weiß also sehr oft nicht, wie viel Wirkstoff man eigentlich konsumiert, also muss man grundsätzlich erst einmal sehr vorsichtig sein, und die Drogen antesten um Überdosierungen zu vermeiden. Als Beispiel könnte ich nennen, das bei uns in letzer Zeit viele Teile (Esctasy bzw MDMA) die einen Erstkonsumenten vermutlich völlig aus den Latschen hauen würden, im Umlauf sind. Einige Drogen kann man jedoch kaum gefährlich überdosieren, wie Cannabis, LSD, Psilocybinhaltige Pilze.

Zum anderen das Risiko der Streckmittel. Es wird sehr viel gestreckt und oft werden aus Dummheit oder Profitgier auch sehr schädlich Substanzen verwendet. Deshalb sollte man seine Drogen nach Möglichkeit bei vertrauenswürdigen Menschen kaufen und diese vor dem Konsum so gut es geht kontrolieren und antesten.

Außerdem besteht immer das Risiko das Drogen latente Psychosen auslösen können. Bist du ein labiler Mensch lass einfach die Finger von Drogen, gerade von Halluzinogenen.

Und es gibt noch das Risiko der Abhängigkeit, allerdings muss man hier zwischen körperlicher und psychischer Abhängigkeit unterscheiden. Die körperliche Abhängigkeit tritt nur bei manchen Drogen auf (zB Heroin) und führt nach dem Absetzen der Substanz zu einem starken Entzug der im Extremfall tödlich verlaufen kann. Die andere Form die die psychische Abhängigkeit. Diese kommt einer sehr starken Gewöhnung gleich, die so eingeprägt ist, dass der Konsument nicht mehr von ihr loskommt. Sie kann auch durch zum Beispiel Computerspiele oder Glückspiele verursacht werden. Ein verantwortungsvoller Konsum und Pausen im Konsum verhindert ein Auftretten dieser Form der Abhängigkeit.

Bei Drogen die betäuben oder stark die Zurechnungsfähigkeit einschränken, kann es zu Überlastungen des Körpers (durch zB zu viel tanzen), zu Mängeln in der Wasser- oder Nahrungszufuhr kommen, oder man verletzt sich unbemerkt, oder durch Unvorsicht.

Nur um dir eine kleine Übersicht über die speziellen Risiken verschiedener häufig konsumierten Drogen zu geben, auf die oben genannten allgemeinen Risiken gehe ich jedoch nur ein wenn dieses Risiko bei dieser Substanz besonders groß oder niedrig ist:

Cannabis: Keine Überdosierung möglich, kann Streckmittel wie Brix enthalten, manchmal wird Brechreiz verursacht, ansonsten sehr geringe Risiken auch beim Langzeikonsum.

Alkohol: Sehr gefährlich, schädigt alle Organe und vor allem das Gehirn und die Leber, kann eine körperliche Abhängigkeit verursachen, und beim Dauerkonsum größer Mengen ist die Lebenserwartung stark eingeschränkt, es tritt ein massiver körperlicher und geistiger Zerfall ein.

Tabak: Macht stark psychisch Abhängig, jedoch nicht körperlich. Die Folgen sind kurzfristig eher gering, langfristig kommt es oft zu massiven Gesundheitsproblemen, vor allem mit der Lunge.

MDMA (Esctasy): Es wurde erwiesen das jeder Rausch das Gehirn schädigt. Ein gelegentlicher Konsum ist jedoch in dieser Hinsicht recht unbedenklich. Die sogenannten Teile enthalten oft Zusatzsubstanzen um die Wirkung zu verstärken, diese können jedoch sehr gefährlich sein. Auch das dosieren kann mit unbekannten Teilen schnell problematisch werden. Bei höheren Dosierungen kommt es zu unwillkürlichen Kieferbewegungen die die Zähne schädigen. Außerdem werden Durst und Hunger und Müdigkeit ausgeblendet, weshalb dies auch ein Risiko darstellt. Der Langzeitkonsum führt zu Depressionen und vielen anderen psychischen Erkrankungen.

LSD: LSD ist körperlich so ziemlich am ungefährlichsten, jedoch mitunter für die Psyche sehr belastend ("Horrortrip"). Deshalb sollte es nur in ruhiger und sicherer Umgebung mit guten Freunden konsumiert werden, und vor allem niemals das erste Mal auf Partys, kann zwar gut laufen, aber ebenso schlecht. Langzeitschäden sind nicht bekannt.

Psilocybinhaltige Pilze: Die selben Risiken wie bei LSD, es könnten sich theoretisch um die falschen Pilze handeln, gerade wenn man sie selbst sammelt.

Kokain: Kokain kann mit allem möglichen gestreckt sein, außerdem enthält es öfter Glassplitter die die Nasenschleimhaut anritzen sollen, um eine bessere Aufnahme zu ermöglichen (Flex). Der Langzeitkonsum hat für den Körper massive Folge.

Opiate: Streckmittel sind vor allem beim Fixen sehr gefährlich, und können alle eine körperliche Abhängigkeit verursachen. Saubere Opiate (z.B. Morphintabletten) verursachen beim Langzeitkonsum jedoch keine Schädigungen.

Benzodiazepine: Ähnlich wie bei den Opiaten, nur meistens in Tablettenform.

Jetzt sind mit die Zeichen ausgegangen, fu**....

Joah, da ich nicht mehr richtig weiterschreiben kann, hier nochmal ein paar Schlussworte. Also ich denke für mich, dass man jede Droge ausprobieren kann, solange man sich sehr pingelig an die jeweiligen Spielregeln hält, und es wirklich beim ausprobieren bleibt. Wenn du Angst vor den Risiken hast, dann solltest du bei Drogen bleiben, die nur sehr geringe Risiken haben.

Vergiss nicht, alles im Leben hat seine Risiken, auch Auto fahren, die Frage ist, ist das was du Erreichen willst das Risiko überhaupt wert, und wie kann ich die Risiken minimieren. Wenn du dir diese beiden Fragen vorher genau beantwortest, dann weißt du auch, ob du eine Substanz konsumieren möchtest oder nicht.

Ich will hier übrigens niemandem zum Drogenkonsum auffordern, im Gegenteil, ich mlchte Konsumenten auf die Risiken hinweisen, ich hoffe das wird nicht missverstanden.

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Sehr ausführlich, aber hast du eine Quelle für das Kokain mit den Glassplittern? Soweit ich weiß kommt der Name ''Flex'' von ''Flakes'' also besonders flockigem reinen Kokain. Das mit den Glassplittern ist eher eine urban legend.

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@JakeMc332

Hab mal ein bisschen rumgefragt, und im Internet geforscht, und so wie es aussieht, hast du recht. Ich konnte keine vertrauenswürdige Quelle finden. Allerdings scheint es auch, dass ich nicht der einzige bin, der diesem Irrglauben zu Opfer gefallen ist. Wie das nun zustandegekommen ist, kann ich leider nicht rausbekommen.

Auch was die urban legend betrifft hast du recht. Auch dazu gibt es keine wirklichen Quellen.

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Najoo, Tabak mocht körperlich auch abhängig - is ja a Nervengift. Bei Ellesdee muß i da recht geben - des is so ziemlich die am wenigsten süchtig machende Droge überhaupt. Wanns da taugt nimmst des, wenn net lasst des bleibn. aber die Wirkung hats in sich =) wooooow..

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Man kann nicht genau von gefährlich oder ungefährlich sprechen, da erstens der menschliche Körper bei jedem anders auf die Droge reagiert. Bei manchen lässt Cannabis sogar Hallos verursachen, ist aber eher bei Anfängern der Fall und bei anderen wiederum passiert nichts. Wenn du dich bei Personen informieren willst, die wirklich Ahnuung haben, dann geh mal auf land-der-träume.de und frag da mal nach.

die gefährlichsten sind alkohol und nikotin, sie sind überall erhältlich und man kann sie ohne probleme in der öffentlichkeit konsumieren,, einen richtigen jugendschutz gibt es nicht und keienr tut was dagegen

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