Welche der zwei Koerzitvfeldstärken kann aus der Hystereseschleife abgelesen werden?

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Je länger ich darüber nachdenke, umso mehr muss ich Wikipedia zustimmen.. Eine magnet. Hysteresekurve wird aufgetragen B über H. H ist das angelegte äußere Magnetfeld. B ist das äußere Magnetfeld plus die Magnetisierung. Wenn man das äußere Magnetfeld H auf Null zurückfährt, bleibt die Magnetisierung. Das ist der Punkt auf der B-Achse bei H=0. Wenn H jetzt negativ wird, nimmt B weiter ab. Wo die Hysteresekurve die negative H-Achse schneidet, liegt HcB. Hier ist B=0. Hier kompensieren sich die Restmagnetisierung und das magnetische Gegenfeld H, aber es ist noch eine Restmagnetisierung (gleich dem Gegenfeld) da! Man muss also das Gegenfeld H noch weiter erhöhen, um die Magnetisierung (magnetische Polarisation) komplett zu löschen Dort wäre HcJ. Das müsste dort sein, wo -B=-H ist.

Vielen Dank für diese Antwort !!!

Sie waren mir eine große Hilfe.

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Schauen Sie mal unter: http://www.vacuumschmelze.de/index.php?id=230

dort sind Kurven für einen Permanentmagneten aufgetragen. Die schrägen abknickenden kurven sind die die das Gesamtfeld beschreiben. Die geraden abknickenden kurven beschreiben die Magnetisierung des Materials. So und jetzt: 1. Dort wo die Kurven abknicken, geht der Magnet quasi kaputt. Je höher die Temperatur, desto schneller passiert dies. Die schrägen und geraden kurven knicken logischerweise bei ca. dem gleichen H ab. Das ist HcJ. 2. Dort wo die schrägen kurven die H-Achse schneiden, ist der Magnet kompensiert. D.h. das Feld ist null weil außen ein Gegenfeld erzegt wurde. Das ist HcB. Der Magnet wird aber beim abschalten des äußeren Feldes wieder so wie vorher. 3. Je nach Werkstoff und Temperatur knicken die Kurven schon ab bevor sie die H-Achse schneiden. Dann ist HcB ungefähr gleich HcJ und es gibt eigentlich keinen Sinn mehr, HcB zu verwenden.

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