Welche der Religionen macht für euch mehr " Sinn "?

Das Ergebnis basiert auf 70 Abstimmungen

Christentum 34%
Bin Antheist 21%
Islam 14%
Buddhismus 14%
Andere 14%
Hinduismus 1%
Judentum 0%

26 Antworten

Bin Antheist

Für mich macht gar keine Sinn. Für Gläubige immer die jeweils eigene. "Zahlenguide" demonstriert, warum: Er nimmt eine Aussage aus der Bibel (Warum gerade aus der Bibel? Weil er da ohnehin schon dran glaubt).

ICH bin DAS Leben, DAS Licht, DER Weg, DIE TÜR zu Gott, DIE Liebe

und "schlussfolgert" dann, dass alle anderen Religionen falsch sein müssen, weil dort diese Aussage "fehlt". Das funktioniert natürlich in jede Richtung, denn in jedem religiösen Buch steht irgendwas, was in anderen "fehlt". Mit dieser Argumentation kommt man also immer zu dem Ergebnis, welches man schon voraussetzt - egal, welches das ist.

Andere

Als ich 1984 mit Karate begann (ich bin geborener Jude), wurde ich auch ein Symphatisant des Zen, dem Buddhismus ähnlich. Das brachte mir auf jeden Fall mehr, als der Buddhismus, den ich Ende der 60er erlebte.

Aber ich fand bis Anfang 2000 weder bei Hale Krishna noch sonstwo etwas, was mir auf Dauer hätte gefallen können, Sinn machte, am wenigsten das Christentum mit der bluttriefenden Vergangenheit. Erinnert mich heute irgendwie an die Ori mit ihren Lehren aus dem "Buch des Ursprungs".

Anfang 2000 liebäugelte ich damit, zu meinen Wurzeln zurück zu kehren, was ich auch ab 2006 umsetzte.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – זה אני - Ich bin

nur hat Jesus Antichristen, Wölfe, Schweine und Hunde (unter angeblichen Anhängern, die seinen Namen nutzen werden) und sogar Kinderquäler angekündigt - lange vor unser Zeit

0
Christentum

Jesus ist überhaupt der einzige, der seinen Anspruch klar formuliert hat:

ICH bin DAS Leben, DAS Licht, DER Weg, DIE TÜR zu Gott, DIE Liebe

Alle anderen haben das nie von sich behauptet und fallen damit ja schon durch die Prüfung. Warum sollte ich annehmen, dass Buddha der richtige ist, wenn dieser von sich sagt, dass er ein normaler Mensch ist?

Und Jesus hat glasklar gesagt, dass es Wölfe, falsche Propheten, Antichristen, Schweine und Hunde unter seinen Anhängern geben wird (Morde in der "Christenheit") und was hat Er über Kinderquäler und Kinderschänder gesagt?!

Und als letztes sagte Er, Er kommt wieder. (2000 Jahre Gnadenzeit)

Nein, auch Allah hat seinen Anspruch klar formuliert. Andere Götter vermutlich auch.

0
@Midgardian

Schon klar - Allah kam 900 n. Christus - also ein bisschen spät auf die Weltbühne und Gott nannte sich nie Allah - warum hat er seinen Namen JHWH abgelegt?

0
@zahlenguide

Wie kommst Du auf 900 Jahre nach Christus?

Der Islam entwickelte sich Anfangs des 7. Jahrhunderts.

Mohammed starb 632.

1
Christentum

Ich bin Christ, und habe Gründe/Argumente, um an das Christentum zu glauben. Ich habe mich auch mit anderen Religionen beschäftigt und dementsprechend überlegt, evtl. zu wechseln. Ich habe aber dann Sachen gefunden, die mich vom Christentum überzeugt haben und bin somit bei meiner Religion geblieben.

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung, dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet nach "Mädchen begegnet Jesus" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann wird das Wunder auch bestätigt.

"Ich habe keine Erklärung also muss es Gott (und zwar nur der christliche Gott) gewesen sein"... Unlogischer geht es ja wohl kaum.

2
Buddhismus

Ich bin Soto-Zen-Buddhist und habe mich, aus einer säkularen jüdischen Familie stammend, neben der Zeremonie der Zufluchtnahme auch für die so genannte Laienordination bzw. Bodhisattva-Ordination entschieden.

Warum? Weil ich mich mit allen Weltreligionen und vielen verschiedenen kleinen Weltanschauungen befasst habe und überall ähnliche Punkte gefunden habe, die ich persönlich als Makel, unzutreffend oder unangemessen ansehe.

Im Buddhismus gibt es keine Vorstellung eines allmächtigen Schöpfergottes. Auch das Konzept einer ewigen Seele, göttlicher Gebote, oder die Idee von Sünden, von denen man sich befreien muss, oder für die man bestraft wird, gibt es dort nicht.

Man findet kein Erbarmen bei einer höheren Macht und bekommt auch keine Vergebung gewährt. Es gibt kein personifiziertes Böses, deren Einfluss man für die eigenen Verhaltensweisen verantwortlich machen kann.

Stattdessen ist man vollständig für sich selbst und die Konsequenzen der eigenen Handlungen verantwortlich. Die Gelübde zum "richtigen Handeln" sind keine von außen gegebenen Gebote, sondern eine persönliche Verpflichtung.

Es gibt keinen allgemeinen Katechismus der genau vorschreibt, welche Zeremonien und Riten für jeden verbindlich sind und auch die Deutung der Gelübde ist eine Frage des persönlichen Verständnisses und der eigenen Klarheit.

Alle Buddhisten haben somit durch die Lehre des Buddha zwar aber eine gemeinsame Grundlage - die Ausformungen sind jedoch nicht nur in den verschiedenen Traditionslinien abweichend, sondern sind individuell verschieden.

Somit bietet der Buddhismus einerseits große Freiheiten ohne ein starres Dogma - gleichzeitig erfordert er ein hohes Maß an Eigenverantwortung, die Fähigkeit über sich selbst zu reflektieren und die Entwicklung von Weisheit und Mitgefühl.

Natürlich kann man diese Qualitäten auch auf anderem Weg erlangen - daher sehe ich den Buddhismus auch nicht als den einzigen Heilsweg mit absoluter Wahrheit - aber für mich erweist er sich jeden Tag als richtiger Weg.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit mehr als 30 Jahren praktizierender Buddhist

Was möchtest Du wissen?