Welche der monotheistischen Religionen gehören zusammen?

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8 Antworten

...würden die Religionen "zusammengehören".. gäbe es wohl keine Unstimmigkeiten... sondern allenfalls "Ergänzungen"

Imame würden sagen:

"wir können von den Juden und Christen und anderen Religionen nur lernen... sie bereichern uns.".. ( u.u.)

Realistisch betrachtet, sind es konkurrierende Religionen.. wo es den "Gläubigen" darum geht... vor Gott besser da zu stehen... als die jeweils "Anderen"

vor allem das Christentum und der Islam widersprechen sich in den wesentlichen Inhalten....

Islam:

Allah ist der einzige Gott.. Er hat keine Kinder....und Mohammed ist sein Gesandter...

Christentum:

Wer  Vater und  Sohn leugnet..DAS ist der "Antichrist"

Wer etwas anders sagt, und sei es ein Engel vom Himmel... der ist verflucht.

Judentum:

Da kenne ich mich zu wenig aus.. Juden haben 613 Gebote, die sie erfüllen sollen/müssen... und glauben weder an Jesus als Messias, noch an Mohammed als "Den Propheten"

Weitere Religionen:

sie haben ihre eigenen Inhalte.. und ihren eigenen "Zugang" zu Gott

Dass sich da ( aus moslemischer Sicht) irgendwelche Übereinstimmungen finden lassen (dürfen)... wage ich zu bezweifeln....

....wäre es so, würde der Islam seine "Einzigartigkeit" verlieren...

Sowas könnte vielleicht  gut für ein religiöses, menschliches Miteinander sein... 

[ man würde sich gegenseitig mit Wohltaten "gut tun"... und die jeweils andere Religion und die Menschen achten und ehren.....und voneinander lernen..(können) ....]

aber selbst wenn (!) es so wäre.. gäbe es dennoch weitere Menschen.. die ihre individuellen Vorteile und ihr Machtbedürfnis.. sowie ihre Herrschsucht.. und die materiellen Vorteile von sich selbst und ihren "Lieben"... über die Mitmenschlichkeit stellen würden

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Kommentar von Chaoist
29.05.2016, 01:17

Ich möchte Ihnen nicht widersprechen, nur anmerken, dass Ihre aufgeführten Punkte nichts über Gott/Allah/JWHW aussagen.

Der Streit geht nicht um "Gott" sondern um die Deutungshoheit.

Das Christentum entstand dem Judentum, und der Islam formierte sich als Gegenbewegung zum Christentum, wobei er mit dem Judentum brach.

Alle 3 abrahamitischen Religionen erklären der einzig richtige Weg zu Gott zu sein. Alle 3 wollen aber zum selben Gott führen. Die unterschiedliche Nennung ist sprachlich / zeitlich bedingt.

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Guten Abend.

Ich bin Yezide und muss vorweg erstmal klarstellen, dass das Yezidentum keine Abrahamitische Religion ist. Die Lehren des Yezidentums werden mündlich, nicht schriftlich weitergegeben, sprich kein Buch wie die Bibel.

Sie sind vom Islam abzugrenzen, auch dann, wenn einige ihrer Praktiken denen der Muslime ähneln. Dies kam dazu, weil die Yeziden im Irak & Syrien zu Zeiten Mohammeds extrem stark unter Unterdrückung aufgrund ihrer Religion gelitten haben. So haben sie einige Muslimisch übliche Praktiken bspw. das Kopftuch angenommen, um in der Öffentlichkeit weniger aufzufallen. 

Ich hoffe, dass ich dir Helfen konnte.

liebe Grüße :)

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Du gehst von der irrigen Annahme aus, daß diese "Offenbarungen" vom selben Gott seien. Aus Eigeninteresse wird das im Islam so dargestellt. Deswegen die falsche Annahme, sie würden zusammengehören. Aus Sicht des Judentums gibt es keinen Zusammenhang zwischen Christentum und Judentum, ganz zu schweigen vom Islam.

Aus christlicher Sicht gibt es einen Bezug, denn ein Jude hat ja die Heilsbotschaft verbreitet und sich ausdrücklich und unzweifelhaft auf die vorhandene Religion bezogen. Zum Islam gibt es wiederum aber keinen theologischen Bezug. So gesehen passt das schon vornherein nicht.

Zu deinem Verständnis: genauso wird aus islamischer Sicht argumentiert...

wenn es um die Bahai oder die Ahmadiya geht.

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Kommentar von Chaoist
29.05.2016, 01:23

Du gehst von der irrigen Annahme aus, daß diese "Offenbarungen" vom selben Gott seien.

Davon abgesehen, dass Mhmmd wahrscheinlich an Epilepsie litt, und Johannes einen Sonnenstich / Hitzschlag erleidete als er die "Offenbarung" erlebte, berufen sich die 3 abrahamitischen Religionen auf ihren gemeinsamen Namensgeber Abram / Abraham.

Dieser legt jeweils den Grundstein. Er glaubte an einen Gott. Damit glauben alle 3 an den selben Gott.

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Grundsätzlich hat die Lehre Jesus alle Religionen weltweit beeinflusst.

Die Bibel die einen monotheistischen Gott lehrt tritt aber bei den meisten Religionen in den Hintergrund. Moslems, Juden und die meisten Christen glauben inzwischen an mehrere Götter. Die Yesididen und Sikhis wurden von den Anhängern Jesu vor dem ersten Jahrhundert beeinflusst.

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Es gab nicht erst das Judentum, das Christentum und dann den Islam.

Es gab immer den Islam. Allah hat immer den Menschen den Islam über seine Propheten vermittelt.

Du solltes ganz dringend mal den Koran komplett lesen und dich dann auch mit den Erläuterungen dazu beschäftigen.

Das Lesen der Bibel und der Thora würde ich an deiner Stelle erst machen, wenn du den Islam(Koran) besser verstehst und dazu viel mehr über deine Religion gelernt hast. Denn dann kannst du die Unterschiede sehr schnell feststellen. Und lese zu bestimmten Themen, die dir im Koran auffallen auch gleich die Hadithe dazu.

Unter dem Begriff Ahl-ul-Kitab, die sogenannten "Leute des Buches, Angehörige der Schrift usw.", werden die Menschen zusammengefasst, die vor dem Koran ebenfalls eine Offenbarung von Allah in Form einer Schrift durch einen Gesandten erhielten. Der Koran spricht von unverfälschten Urversionen der Thora von Musa(Moses), den Psalmen des Dawuud (David)und dem Evangelium des Isa (Jesus).

Wenn es irgendeine Sekte gibt, die du dazu rechnen möchtest, dann musst du schauen, was sie glauben. Als Beispiel die Yesiden. 

Die Jesiden glauben an Seelenwanderungen und die Wiedergeburt als
Jeside. Welchen Zustand das neue Leben nach einer Wiedergeburt annimmt, ist abhängig vom Lebenswandel im vorherigen Leben.

Dieser Text ist von:

http://www.evangelisch.de/inhalte/113536/12-08-2014/Wer%20sind%20die%20Jesiden%3F

Wenn dies stimmt, dann sind die Jesiden, weder Muslime, noch Christen noch Juden und gehören nicht zu den Ahl-ul-Kitab.

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Die von Dir erfragten Religionen haben keinen Zusammenhang.

Was bei Deiner Erforschung der abrahamitischen Religionen nicht passt, wenn Du die Schriften erforscht hättest, dann hätte Dir auffallen müssen, dass der Koran nicht in die Reihe der abrahamitischen Religionen passt. Der Islam ist eine eigenständige Religion, und keine abrahamitische Religion. Der vom Koran konstruierte gemeinsame Nenner, sprich Abraham, ist zwar gegeben, dann findet sich aber der Bruch.

Die 10 Gebote der abrahamitischen Religionen findest Du nicht im Koran. Mohammed selbst hat sich auch nicht an die 10 Gebote gehalten. Gleichsam sind die Chronologien und Darstellungen der Taten von Personen im Koran komplett anders dargestellt, und insbesondere in Bezug auf die Chronologien falsch.

Dementsprechend kann sich der Islam zwar aufgrund seiner Anhänger als Weltreligion bezeichnen, ist aber letztendlich keine abrahamitische Religion.

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Die monotheistischen Religionen bestehen aus Judentum, Christentum und Islam.. Yeziden behaupten wohl auch dazu zu gehören, dem ist jedoch nicht so denn im Gegensatz dazu, wurden in den drei monotheistischen Religionen direkte Propheten an die Menschheit entsandt..

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Mit den Jesiden habe ich mich zu wenig beschäftigt.

Die Sikh haben ihre Wurzeln im 15. Jahrhundert nach Christus. Sie berufen sich auch nicht auf den Stammvater Abraham. Daher sind sie nicht zu den abrahamitschen Religionen ( Judentum, Christentum und Islam ) zu zählen.

Auf Wikipedia ist treffend zu lesen:

Die Sikh-Religion betont die Einheit der Schöpfung und verehrt einen gestaltlosen Schöpfergott, der weder Mann noch Frau ist.

Das Entspricht absolut nicht dem Bild der Gläubigen der abrahamitischen Religionen. In der Vergangenheit gab es zwar Deutungen von "Gott", die mehr der Vorstellung der Sikh entsprachen, diese waren aber kaum jemals Teil der Erlebniswelt der Gläubigen im Judentum / Christentum / Islam.

Daher zähle ich die Sikhs nicht als zu den abrahamitischen Religionen zugehörig.

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