Welche der monotheistischen Religionen gehören zusammen?

11 Antworten

...würden die Religionen "zusammengehören".. gäbe es wohl keine Unstimmigkeiten... sondern allenfalls "Ergänzungen"

Imame würden sagen:

"wir können von den Juden und Christen und anderen Religionen nur lernen... sie bereichern uns.".. ( u.u.)

Realistisch betrachtet, sind es konkurrierende Religionen.. wo es den "Gläubigen" darum geht... vor Gott besser da zu stehen... als die jeweils "Anderen"

vor allem das Christentum und der Islam widersprechen sich in den wesentlichen Inhalten....

Islam:

Allah ist der einzige Gott.. Er hat keine Kinder....und Mohammed ist sein Gesandter...

Christentum:

Wer  Vater und  Sohn leugnet..DAS ist der "Antichrist"

Wer etwas anders sagt, und sei es ein Engel vom Himmel... der ist verflucht.

Judentum:

Da kenne ich mich zu wenig aus.. Juden haben 613 Gebote, die sie erfüllen sollen/müssen... und glauben weder an Jesus als Messias, noch an Mohammed als "Den Propheten"

Weitere Religionen:

sie haben ihre eigenen Inhalte.. und ihren eigenen "Zugang" zu Gott

Dass sich da ( aus moslemischer Sicht) irgendwelche Übereinstimmungen finden lassen (dürfen)... wage ich zu bezweifeln....

....wäre es so, würde der Islam seine "Einzigartigkeit" verlieren...

Sowas könnte vielleicht  gut für ein religiöses, menschliches Miteinander sein... 

[ man würde sich gegenseitig mit Wohltaten "gut tun"... und die jeweils andere Religion und die Menschen achten und ehren.....und voneinander lernen..(können) ....]

aber selbst wenn (!) es so wäre.. gäbe es dennoch weitere Menschen.. die ihre individuellen Vorteile und ihr Machtbedürfnis.. sowie ihre Herrschsucht.. und die materiellen Vorteile von sich selbst und ihren "Lieben"... über die Mitmenschlichkeit stellen würden

Ich möchte Ihnen nicht widersprechen, nur anmerken, dass Ihre aufgeführten Punkte nichts über Gott/Allah/JWHW aussagen.

Der Streit geht nicht um "Gott" sondern um die Deutungshoheit.

Das Christentum entstand dem Judentum, und der Islam formierte sich als Gegenbewegung zum Christentum, wobei er mit dem Judentum brach.

Alle 3 abrahamitischen Religionen erklären der einzig richtige Weg zu Gott zu sein. Alle 3 wollen aber zum selben Gott führen. Die unterschiedliche Nennung ist sprachlich / zeitlich bedingt.

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Du gehst von der irrigen Annahme aus, daß diese "Offenbarungen" vom selben Gott seien. Aus Eigeninteresse wird das im Islam so dargestellt. Deswegen die falsche Annahme, sie würden zusammengehören. Aus Sicht des Judentums gibt es keinen Zusammenhang zwischen Christentum und Judentum, ganz zu schweigen vom Islam.

Aus christlicher Sicht gibt es einen Bezug, denn ein Jude hat ja die Heilsbotschaft verbreitet und sich ausdrücklich und unzweifelhaft auf die vorhandene Religion bezogen. Zum Islam gibt es wiederum aber keinen theologischen Bezug. So gesehen passt das schon vornherein nicht.

Zu deinem Verständnis: genauso wird aus islamischer Sicht argumentiert...

wenn es um die Bahai oder die Ahmadiya geht.

Du gehst von der irrigen Annahme aus, daß diese "Offenbarungen" vom selben Gott seien.

Davon abgesehen, dass Mhmmd wahrscheinlich an Epilepsie litt, und Johannes einen Sonnenstich / Hitzschlag erleidete als er die "Offenbarung" erlebte, berufen sich die 3 abrahamitischen Religionen auf ihren gemeinsamen Namensgeber Abram / Abraham.

Dieser legt jeweils den Grundstein. Er glaubte an einen Gott. Damit glauben alle 3 an den selben Gott.

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@Chaoist

Sie berufen sich auf den selben Gott, das ist richtig. Deswegen ist es aber sicherlich trotzdem nicht derselbe, es sei denn, er wäre schizophren (was wiederum einiges erklären könnte :P )

"da sie ja alle meines Wissens nach die Offenbarungen von ein und demselben Gott, ganz gleich wie man ihn nennen vermag, sind."

Auf diese Aussage des Fragers  habe ich mich bezogen.

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Mit den Jesiden habe ich mich zu wenig beschäftigt.

Die Sikh haben ihre Wurzeln im 15. Jahrhundert nach Christus. Sie berufen sich auch nicht auf den Stammvater Abraham. Daher sind sie nicht zu den abrahamitschen Religionen ( Judentum, Christentum und Islam ) zu zählen.

Auf Wikipedia ist treffend zu lesen:

Die Sikh-Religion betont die Einheit der Schöpfung und verehrt einen gestaltlosen Schöpfergott, der weder Mann noch Frau ist.

Das Entspricht absolut nicht dem Bild der Gläubigen der abrahamitischen Religionen. In der Vergangenheit gab es zwar Deutungen von "Gott", die mehr der Vorstellung der Sikh entsprachen, diese waren aber kaum jemals Teil der Erlebniswelt der Gläubigen im Judentum / Christentum / Islam.

Daher zähle ich die Sikhs nicht als zu den abrahamitischen Religionen zugehörig.

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