Welche der folgenden Teilchen sind (1) nucleophil, (2) elektrophil, (3) beides oder (4) keines von beidem?

1 Antwort

Ich sage nur so viel: wo ein Elektronenmangel herrscht, tritt Elektrophilie in Erscheinung(Bsp.: Carbonyl-C-Atom im Formaldehyd) und wo ein Elektronenüberschuss zu finden ist, kommt Nucleophilie vor (Bsp.: Iodid-Ion).

Jetzt kannst du ja mal überlegen.

Aber das Jod hat doch jetzt die Oktettregel erfüllt. Spielt das keine Rolle oder ist nur die negative Ladung wichtig?

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@McXnightman

Im Prinzip handelt es sich bei einem negativ geladenen (oder polarisiertem) Teilchen um ein Nucleophil. Du hast zwar auch Recht, aber wenn das Iodid jetzt eine Bindung eingehen würde, dann wäre die Oktettregel ja trotzdem noch erfüllt, weil die Bindungselektronen ja dem Iod trotzdem zur Verfügung stehen.

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@McXnightman

Und Wasser müsste dann ja beides sein, weil es eine partielle positive - und negative Ladung hat.

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@McXnightman

Das mit den Partialladungen stimmt zwar, aber gebundener Wasserstoff kann ja wohl kaum als Elektrophil fungieren, weil eine weitere Bindung gar nicht möglich ist. 

Wasser ist also nur ein Nucleophil (wegen dem O).

Das Proton (H+) hingegen ist natürlich ein Elektrophil.

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