welche dateiformate liest linux mint 15?

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4 Antworten

Hallo

welche dateiformate liest linux mint 15 ?

  • Deine Frage ist unpräzise, denn nicht das Betriebssystem, sondern die damit einhergehende Software hat mit den Dateiformaten zu tun.
  • Sag doch mal konkret für welche Formate Du ein Linux-Programm benötigst?

gibt es irgendwelche einsteiger tipps?

  • Überlege Dir welche Aufgaben Du mit dem System erfüllen möchtest.
  • Schau oder frag nach ob es für diese Aufgaben geeignete Software (Programme oder Scripte) gibt.
  • Schau Dir mittels Live-Versionen an welche unterschiedlichen Desktop-Konzepte es gibt und suche Dir die dazu (am besten) passende Distribution aus.
  • Sie Dir vor allem auch die Paketverwaltungen an, denn das ist etwas was es bei Windows nicht gibt.
  • Es wird grundsätzlich erstmal keine Software irgendwo mit dem Browser von Internetseiten heruntergeladen!!!
  • sei offen für eine komplett andere Vorgehensweise was die Administration und Einrichtung des Systems angeht.
  • Lese alle Dialoge, Fehlermeldungen ect. aufmerksam durch bevor Du etwas bestätigst, also auf OK klickst.
  • Bei Nachfragen gib immer an welche Distribution, in welcher Version und mit welchem Desktop Du arbeitest.
  • Fehlermeldungen immer im genauen Wortlaut zeigen/schreiben und nicht "da stand was von Speicherdingens oder so ähnlich"
  • Lies dazu vor allem einmal komplett den folgenden Hyperlink durch:
  • http://www.the-one-brack.org/linux/getting-help_de.html

Have Fun ....

Linuxhase

ich habe auf dem ubuntu website gelesen, dass man den betriebssystem windows und ubuntu auf dem selben pc gaben kann. wie geht das???

kann linux auch *.exe lesen?

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@pira4127

@pira4127

ich habe auf dem ubuntu website gelesen, dass man den betriebssystem windows und ubuntu auf dem selben pc gaben kann. wie geht das???

Wenn Du da schon warst solltest Du die Seite über den Dualboot gefunden haben:

wiki.ubuntuusers.de/Dualboot

Aussehen kann das dann so:

http://www.youtube.com/watch?v=2yfpU1Qboh8

kann linux auch *.exe lesen?

  • lesen sicher nicht weil es ja binäre Dateien sind. ;-)
  • starten nur bedingt, also unter Zuhilfenahme von wine oder ähnlichen Laufzeitumgebungen.
    • Vieles geht
    • sehr vieles nicht
    • nur wenig zu 100%
  • Windows Programme sind eben nicht für Linux gemacht und es ist nicht die Schuld von Linux das dies so ist.

Linuxhase

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Guck dich am besten da mal etwas um: http://wiki.ubuntuusers.de/Startseite

Die Seite ist zwar für Ubuntu, aber vieles trifft auch (in etwa) auf andre Distributionen, also auch auf Mint, zu.

Programme musst du übrigens nicht umständlich im Internet suchen, finden, herunterladen und installieren; dafür gibts unter Linux einen sogenannten Paketmanager, unter Mint gibts soweit ich weiß das "Software-Center", dort sucht man das Programm, was man installieren will, klickt auf installieren und der Rest wird automatisch gemacht.


Welche Dateiformate Linux liest? Der Kernel wird wohl direkt eher keine lesen, außer weitere Kernelmodule (*.so). Die Dateien werden von den einzelnen Programmen (Libreoffice, Firefox, bash) gelesen. Aber ich glaube, das hilft beim Einstieg jetzt nicht unbedingt weiter... Im Groben ist das genauso wie unter Windows.

lesen kann Linux alle Dateiformate, wenn sie sich einmal auf der Festplatte oder einem Datenträger befinden, der ein Filesystem enthält, das Linux auch verwalten kann.

Hier muss ein Unterschied zwischen Datenträger-Format und Datei-Format gemacht werden.

Linux selbst verwaltet nur Datenträgerformate wie FAT12, FAT16 , FAT32 , NTFS, ext2, ext3, reiserfs ....

Datei-Formate sind zum Beispiel ascii, jpeg, tiff, gif , pdf, doc usw.

Ob Linux ( besser ein Programm, das unter Linux läuft ) mit solchen Formaten das anfangen kann, was du erwartest, ist eine ganz andere Frage.

Linux selbst wird betrachtet ein Bild als jpeg so wie ein PDF-Dokument als "langen Faden" von Bytes. Nicht mehr und nicht weniger.

Du kannst somit alle deine XP-Dateien in ein Linux-System übernehmen, nicht unbedingt aber einen bestimmten Film abspielen.

Bei Windows ist das aber genau so. Ohne einen PDF-File-Reader kann XP pdf-Dateien auch nur kopieren, löschen, verschieben, nicht aber anzeigen.

Normalerweise sollte es mit Linux weniger Probleme als mit XP geben, ein geeignetes Programm zum (mit Windows Worten ausgedrückt) "öffnen" geben.

Eigentlich gibt es nichts großartikges zu beachten!

Wenn du Linux Mint installiert hast, wirst du bemerken das du ein vollständiges und (fast) komplettes Betriebssystem installiert hast...einschließlich eines Office Programmes (Libre Office 4)

...und nicht wie bei Windows, wo du dir erst alle Programme die du brauchst mühselig im Netz zusammensuchen mußt oder für teures Geld kaufen mußt (Microsoft Office)

Auch mußt du nichts aktivieren und ein Antivirenprogramm das dein System ausbremsen könnte gibt es für Linux auch nicht, da es nicht notwendig ist.

Das übliche Sicherheitsverhalten im Netz (nicht sinnlos alles anklicken was schön bunt ist) sollte man trotzdem beachten.

Die Aktualisierungen deines Linux geschehen fast automatisch.

Nun zu deiner Frage: Linux kann von Haus aus bedeutent meht Dateiformate lesen wie Windows...Linux kann sogar auf Ordner und Festplatten zugreifen die ein Windowssystem enthalten - Vesuche mal dagegen mit Windows auf eine Linux Partition zuzugreifen...das klappt nicht, da Windows diese einfach ignoriert.

Abstürze bei Linux können passieren, sind aber so selten das es kaum der Rede wert ist.

Ich nutze seit ca. einem Jahr Linux und einen Absturz, Bluescreen oder "Hänger" habe ich noch nie erlebt.

Auch gibt es für fast alle Windows Programme einen guten und meistens kostenlosen Ersatz.

Ein wenig suchen muß man eventuell schon...aber gefunden habe ich bis jetzt immer was!

Auch von der Optik her wirst du damit zurechtkommen, da es, ganz grob, so ähnlich wie Windows aufgebaut ist.

Für Neueinsteiger und Windowsumsteiger eine große Erleichterung.

Hatte ich noch vergessen zu erwähnen!

Linux bringt fast alle Treiber mit, die man braucht.

Diese werden dann auch ständig aktualisiert, so das du dir um aktuelle Treiber, so gut wie nie mehr "Sorgen" machen mußt.

Für mein System mußte ich damals lediglich den Druckertreiber von Brother nachinstalliern...sonst nichts.

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@opajoerg

ein Antivirenprogramm das dein System ausbremsen könnte gibt es für Linux auch nicht

Natürlich gibt es auch für Linux-Systeme Antivirus-Software!

  • Diese kann man nachinstallieren wenn man öfter mit Windows Rechnern Dateien austauscht.
  • Diese läuft nicht im Hintergrund und lauert was da so kommt sondern muss bei Bedarf extra gestartet werden.
  • Und diese sucht natürlich auch nur nach Windows-Viren und nicht nach Schadsoftware "für Linux" (die ich seit ich Linux benutze noch nie gesehen/gehabt habe)

Abstürze bei Linux können passieren, sind aber so selten das es kaum der Rede wert ist.

Wobei man da genau trennen muß was denn da abstürzt.

  • Wenn sich ein einzelnes Programm "aufhängt" ist das für den Rest des Systems, so er keine Abhängigkeit damit hat, unerheblich.
  • Das Desktop-Enviroment kann im schlimmen Fall unbenutzbar oder unerreichbar sein, das System selbst, welches darunter liegt ist aber wirklich so gut wie nie betroffen.

Der Fragesteller sollte als wichtigste Hilfe diese Tastenkombination:

Strg+Alt+F1 (oder F2 bis F6)

kennen und dazu das Kommando:

shutdown -h now

oder

halt

kennen um Schaden am (Datei)-System zu vermeiden.

Linuxhase

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