Welche Comics sollte man gelesen haben?

7 Antworten

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Ich sehe das ein wenig wie "thirty seven", vermisse jedoch ebenfalls auch aufrund den von "Virtual" angeführten Gründen die mehr "grafisch-künstlerisch" orientierte Sichtweise. Jene Sicht und Lockerheit, die in vielen belgischen, französischen, spanischen, italienischen und amerikanischen Comics zum Ausdruck kommt. In Frankreich etwa die Zeichner/Autoren: Bilal, Moebius, Serge Clerc, Yves Chaland, Jodorowski, Tardi, Francois Schuiten, Nicole Claveloux, Ted Benoit, etc. Jene, die in den 70ern im französische "Métal hurlant" publiziert wurden. Die klassische belgische Schule nicht zu vergessen: Franquin (Spirou und Fantasio/ Pit und Piccolo, Gaston, ..), Edgar P. Jacobs, Hergé, Jijé, Morris (Lucky Luke), Roba, uvm. In Belgien ist Comic eine etablierte Kunst und ein Handwerk und ein seriöser Beruf wie der des Bäckers. Das Journal de Spirou existiert mind seit 50 Jahren. Das Thema ist endlos und hier nur annähernd zu erfassen. Amerika etwa mit den Zeichnern die in "Raw" publiziert haben, die ganzen neuen Hefte etwa von "Image-Comics", die teilweise inhaltlich wie von der künstlerischen Umsetzung extrem perfekte Kunstprodukte sind. Arbeiten etwa von Bll Sienkiewicz und ganz vielen mehr. Hugo Pratt, Lorenzo Mattotti für Italien, ... Javier Mariscal für Spanien. Anbei eine verlinkte Liste des amerikanischen Comic-Magazis "Raw" mit sehr vielen wichtigen internationalen Namen. Schaut die Liste selber durch. http://www.readyourselfraw.com/links/index_links.htm#p

Abgesehen davon, die sogn. "klassischen Bildungsbürger" in Deutschland sind meiner Ansicht nach, vom Wert der Comic-Kunst nicht zu überzeugen. In den meisten europäischen Ländern ist das anders. Da muss das Thema gar nicht erst in dieser Form diskutiert werden. Die Bildsprache, der Humor, die Art der Erzählungen, die unterschiedlichen Stile und Formen der Darstellung sind etabliert und gehören zur Kultur bereichernd und förderlich unbedingt dazu. Der angeblich offene "Bildungsbürger" in unserem Land ist weit davon entfernt, irgend etwas in dieser Art und Form zu akzeptieren. Supermann, Batman, Spidermann, Hulk, Donald Duck, etc. das ist nur eine, winzige Facette der Möglichkeiten der Darstellung im Comic-Bereich. Es wird in Deutschland eher im Bereich klassischer Musik und Oper extrem fein ausdiffernziert, als im Bereich der neueren Künste und Medien. Sorry. Das habe ich persönlich immer wieder so erlebt. Franzosen, Italiener, Spanier, Belgier sind als Volk in Hinsicht auf Comic-Kultur nicht besser, jedoch "sensibler".

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Die Comics der Ducks sind für jeden Comicfan Pflicht. Was einem auf keinen Fall entgangen sein sollte sind: Asterix&Obelix (Uderzo), Tim und Struppi(Hergé), Jeff Jordan(M. Tillieux) und vieleicht noch Lucky Luke (Morris), Gaston (Franquin)

Asterix und Obelix - das ist geschichtlich gesehen ziemlich authentisch. (Mein früherer Geschichtslehrer schwor darauf).

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