Welche Chancen hat man als Fremdsprachenkorrespondent/in?

1 Antwort

Hallo,

im Allgemeinen ist mir um den Beruf des Übersetzers nicht bange. Immerhin versucht man schon lange vergeblich einen Blechtrottel dafür zu entwickeln und das wird wohl auch noch lange so bleiben. Wenn es überhaupt je gelingen wird.

Tatsache ist aber bereits jetzt, dass der Markt schwer umkämpft ist und die Branche mit Dumpingpreisen zu kämpfen hat. Mit den Einkünften eines selbstständigen Übersetzers lässt sich nur schwerlich eine Familie ernähren.

Dazu kommt, dass man dem Beruf des Übersetzers - so man geistig fit bleibt - bis ins hohe Alter von daheim aus nachgehen kann. Somit sind viele Übersetzerstellen auf lange Sicht belegt und der Nachwuchs bekommt nur schwer einen Fuß in die Tür.

Die besten Chancen hat man, wenn man sich eine Nische (seltene Fachgebiete) sucht und weniger verbreitete und aufstrebende Sprachen beherrscht (Chinesisch, Japanisch, Russisch, Spanisch).


Berlitz und Inlingua bieten häufig Kurse zur Fremdsprachenkorrespondentin an.

Da die Prüfung i.d.R. vor der Industrie- und Handelskammer abgelegt wird, würde ich an deiner Stelle einfach mal bei deiner zuständigen IHK nachfragen, ob man dir dort entsprechende Schulen / Institute empfehlen kann.

Möglicherweise kann dir auch die Berufsberatung der Agentur für Arbeit weiterhelfen.

Auch bei der Fernakademie gibt es Ausbildungskurse zum Fremdsprachenkorrespondenten: sgd.de/sprachen/fremdsprachenkorrespondent.php

Unter folgendem Link findest du Erfahrungsberichte zur/m Ausbildung / Beruf der/s Fremdsprachenkorrespondent/in:

ciao.de/Erfahrungsberichte/Fremdsprachenkorrespondent_in__137766

Was den Beruf des Fremdsprachenkorrespondenten angeht, so habe ich immer den Eindruck, dass man mit einer Ausbildung zur/m Fremdsprachensekretär/in besser fährt

:-) AstridDerPu

PS: Die meisten Fremdsprachenkorrespondenten arbeiten wohl als Sekretär/in, Sachbearbeiter/in in mehr oder weniger großen und internationalen Firmen.

4

Was möchtest Du wissen?