welche Bundesländer gab es 1945, am Ende des 2. Weltkriegs in Deutschland?

4 Antworten

Bundesländer gab es 1945 nicht (es gab auch noch keinen "Bund"), aber es gab im Prinzip noch die gleichen Länder wie vor dem Krieg. Dazu gehörten u.a. Preußen, Bayern, Oldenburg, Baden, Hamburg, Württemberg, Braunschweig, Mecklenburg, Anhalt, Lippe und Sachsen.

In den Folgejahren haben die Alliierten in ihren Besatzungszonen teilweise neue Länder gegründet, wobei Preußen aufgeteilt wurde und u.a. Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern neu gebildet wurden. Baden Württemberg gibt es sogar erst seit 1952.

1945 gab es noch gar keine Bundesländer. Diese entstanden erst 1949. 1945 wurden 4 Besatzungszonen eingerichtet: die amerikanische, die britische, die französische und die sowjetische. Letztere wurde dann 1949 zur DDR.

Gar keine! Die Nazis haben 1934 alle Reichsländer und auch den Reichsrat aufgelöst und Deutschland in einem zentralistischen Staat umgewandelt.

Bundesländer gibt's erst seit bestehen der Bundesrepublik Deutschland. Und die gibt's bekanntlich erst seit 1949.

Wobei das Wort "Bundesland" im Grundgesetz kein einziges Mal vorkommt - dort ist nur die Rede vom Bund und den Ländern.

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