Welche Bücher zur Vorbereitung auf das Medizinstudium sind hilfreich und verständlich?

2 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Bloß keinen Pschyrembel kaufen, das ist rausgeschmissenes Geld. Vorallem in der Vorklinik wirst du nicht mit exotischen Wörtern bombardiert werden. Ansonsten kann man alles im Internet nachschauen und spart sich dabei knappe 100 Euro (nach meinem Wissen).

Chemie und Biologie sind die Standardfächer, die dir das Leben vorallem in der Biochemie leichter machen. Ich empfehle dir von Thieme das "Kurzlehrbuch Biologie". Ist knapp gehalten und fasst das wesentliche Zusammen (Zellteilung, Genetik, Mikrobiologie, Histologie). Damit hast du schon einen guten Start.

Anatomie kann man nur mit einschlägiger Literatur lernen und da gibt es in dem Sinn nichts, was einen darauf vorbereitet. Wenn in die Bibliothek gehst und dir den Prometheus (Atlas, mit anatomischen Bildern, gezeichnet) ausleihst, dann kannst schonmal einen kleinen Einblick in die Materie gewinnen.

Unterm Strich: "Kurzlehrbuch Biologie" und das passt!

Erstmal würd ich natürlich den Pschyrembel kaufen, um unbekannte Wörter nachzuschlagen. Anfangs hat man nur leider oft das Problem, dass man in dem Text dann wieder 3 Wörter hat, die man auch nachschlagen muss. Ansonsten ist "Der Körper des Menschen" von Faller, ein Buch zur Physiologie, z.B. das von Reiner Klinke super. Anfangs brauchst du mit Sicherheit Bücher, wie "Chemie für Mediziner" und "Physik für Mediziner", sowie Bücher zur Histologie usw. Jeder kann aber mit einem anderen Buch gut lernen und da solltest du dir vielleicht auch überlegen, ob du dir nicht in der Bib ein Buch ausleihst. Während dem Studium wird bestimmt auch vom Prof ein Buch empfohlen, an das du dich halten solltest, weil die oft nach IHREN Büchern gehen und prinzipiell alles andere als falsch betrachten.

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