Welche Botschaft hatte Jesus?

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15 Antworten

In der Christologie ist der Mittelpunkt von Jesu handeln die Verkündigung des Reich Gottes. Dies geschah durch Gleichnisse, Wunder und der Bergpredigt. Man spricht in diesem Zusammenhang auch vom eschatologischen Vorbehalt. Dies bedeutet, dass das Reich Gottes noch nicht da ist, aber durch Jusu wirken zumindest partiell in der immanenten Wirklichkeit wahrzunehmen ist.

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Ein Schriftgelehrter fragte ihn:
»Lehrer, welches ist das wichtigste Gebot im Gesetz Gottes?«

Jesus antwortete ihm: »'Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von
ganzem Herzen, mit ganzer Hingabe und mit deinem ganzen Verstand!'

Das ist das erste und wichtigste Gebot.
Ebenso wichtig ist aber das zweite: 'Liebe deinen Mitmenschen wie dich selbst!'

Alle anderen Gebote und alle Forderungen der Propheten sind in diesen Geboten enthalten.«

(Matthäus 22, 36-40)

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Die Quintessenz ist für mich der Satz: Du sollst deinen Nächsten lieben, wie dich selbst. Was unausgesprochen impliziert, daß man sich erst mal selbst lieben muß, bevor man andere lieben kann.
Dieses Unausgesprochen wird gern vergessen, bzw. gar nicht wahrgenommen.

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Kommentar von OhNobody
12.11.2016, 15:58

Zur Zeit Jesu gab es Leute, die sagten:

"Ihr habt gehört, daß gesagt wurde: ‚Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.‘"

Doch Jesus sagte etwas ganz anderes:

"Doch ich sage euch: Fahrt fort, eure Feinde zu lieben und für die zu beten, die euch verfolgen." (Matth. 5:43, 44)

Und er sagte die Worte aus Markus 12:31 ("du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst").

Ist hier egoistische Liebe gemeint (zuerst ich)? Nein!

Jeder möchte normalerweise solange wie möglich leben. Deshalb meidet man möglichst alles, was einem schadet.

Wie wirkt es sich aber z. B. aus, wenn du rauchst? Du schadest dir selbst, und du schadest anderen, die den Rauch einatmen müssen. Also aus Nächstenliebe auf das Rauchen verzichten!

Jesus hat diese Liebe auch nicht eingeschränkt nach Nationalität.

 Er sagte zu seinen Jüngern: "Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe unter euch habt" (Johannes 13:34, 35). I

hre Liebe zueinander würde so groß sein, dass sie als ein Erkennungszeichen dient. Sie würden eher ihr Leben füreinander geben, als anderen das Leben zu nehmen.

DAS ist "Lieben wie sich selbst".!


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Kommentar von MatthiasHerz
12.11.2016, 16:34

Wo steht denn das mit der Nationalität?

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Wie wäre es mit Lesen? Die Bibel, wo in den vier Evangelien des Neuen Testaments die Lehre Jesu enthalten ist, zeigt deutlich genug auf, welche Botschaft er hatte und vertrat.

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Jesus hat das Verzeihen in der Menschheit etabliert.

Verzeihen ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass man die "2. Geburt", die "durch den Geist" erlangen kann.

Insoferne war/ist er der Weg/zeigt er den Weg zur "Erlösung". Die "2. Geburt" erlöst uns aus dem "Fleischrad", dem Karma.

Jesus hat immer wieder in seinen Gleichnissen auf das "Reich Gottes" hingewisen, das kein Ort ist, sondern ein ganz besonderer, eben himmlischer  Bewusstseinszustand.

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Ich verstehe die Botschaft von Jesus so;
-Zwar ist es wichtig auf Gott zu vertrauen (Sehet die Lilien...), aber man soll in der Behandlung nicht zwischen Gläubigen und Nichtgläubigen unterscheiden (Bergpredigt: Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst).

- Für die Erlösung (nach dem Tod) ist primär nur wichtig (ganz unabhängig vom Glauben) ob man ein guter Mensch war(Gleichnis vom barmherzigen Samariter).

- Man kann Menschen töten aber nicht die Ideen, die sie in die Welt gesetzt haben (so verstehe ich die Wiederauferstehung)

...so bin ich als Agnostiker auch fein raus, wenn ich mich doch geirrt haben sollte ;).

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Das Evangelium, die frohe Nachricht und das das Reich Gottes bald da ist.

http://www.jesus.ch/information/glaube/fragen_und_antworten/jesus/113970-was_meinte_jesus_mit_dem_reich_gottes.html

LG

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Kommentar von MatthiasHerz
12.11.2016, 15:32

Wie „bald” sind bereits vergangene gut zwei Jahrtausende?

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Kommentar von Abahatchi
13.11.2016, 22:12

Das Evangelium, die frohe Nachricht und das das Reich Gottes bald da ist.

Doch bis es soweit ist:

"Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater, Mutter, Frau, Kinder, Brüder, Schwestern und dazu sich selbst, der kann nicht mein Jünger sein." (Lutherbibel 1984)

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Nächstenliebe war soweit ich weiß das Hauptthema, die goldene Regel kommt dann noch dazu.Letztendlich also nur das, was jeder mit gesundem Menschenverstand eh als normal betrachtet

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Das weiß niemand genau, da die Zeitzeugen schon alle verstorben sind und es keine mündlichen Überlieferungen gibt.

Du musst Dich also an das halten, was in der Bibel steht, das erst über einhundert Jahre nach seinem möglichen Tod niedergeschrieben wurde.

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Kommentar von OhNobody
12.11.2016, 15:44

Das Matthäus-Evangelium wurde ca. 41 u. Z. vollendet.

Jesus starb 33 u . Z.

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Kommentar von MatthiasHerz
12.11.2016, 15:54

Soweit ich noch weiß, ist das Markusevangelium das älteste, ungefähr aus dem Jahr 80, aber ich lese es gelegentlich noch einmal nach.

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Kommentar von MatthiasHerz
12.11.2016, 16:32

Das ist möglich.

Aber ich kenne Quellen, die schreiben etwas anderes.

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Kommentar von MatthiasHerz
12.11.2016, 16:41

Ich stimme Dir uneingeschränkt zu.

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-die liebe in die welt bringen

-den impuls der freiheit in die menschen hineinsetzen

-das selbstbewußtsein zu erzeugen

-das ichgefühl zur icherkenntnis zu steigern

-selber dem tod kennenlernen

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Johannes 18:37:

"Da sprach Pilatus zu ihm: Also, du bist ein König? Jesus antwortete: Du sagst es, daß ich ein König bin. Ich bin dazu geboren und dazu in die Welt gekommen, daß ich für die Wahrheit Zeugnis gebe. Jeder, der aus der Wahrheit ist, hört meine Stimme."

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Jesus hat das Reich Gottes gepredigt und dass die Menschen zu Gott umkehren, um Vergebung ihrer Sünden bitten und an den HERRN glauben sollen.

"Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verlorengeht, sondern ewiges Leben hat" (Johannes 3,16).

Jesus hat gesagt: "Ich sage euch, so ist auch Freude vor den Engeln Gottes über einen Sünder, der Buße tut" (Lukas 15,10).

"Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Wer mein Wort hört und dem glaubt, der mich gesandt hat, der hat ewiges Leben und kommt nicht ins Gericht, sondern er ist vom Tod zum Leben hindurchgedrungen" (Johannes 5,24).

In Jesus ist Gott Mensch geworden, um stellvertretend zur Vergebung unserer Sünden am Kreuz zu sterben (Johannes 3,16; Römer 6,23). Nur Gott selbst hätte dies tun können, kein Mensch oder Engel wäre dazu fähig gewesen, zur Vergebung unserer Sünden zu sterben: "Er ist das Sühnopfer für unsere Sünden, aber nicht nur für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt" (1. Johannes 2,2).

Der Apostel Johannes schreib: "Wir wissen aber, dass der Sohn Gottes gekommen ist und uns Verständnis gegeben hat, damit wir den Wahrhaftigen erkennen. Und wir sind in dem Wahrhaftigen, in seinem Sohn Jesus Christus. Dieser ist der wahrhaftige Gott und das ewige Leben" (1. Johannes 5,20).

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Welche Botschaft hatte Jesus?

er hatte nur eine, nämlich den weltuntergang hervorzusagen,der jedoch nie eintraf.... er war nach dem tod von johannes der anführer einer weltuntergangssekte, die zum damaligen zeitpunkt ein kleiner sektenhaufen war und um neue anhänger warb.........dazu war ihm jedes mittel recht, was sich auch in seinen aussagen widerspiegelt............. :

"Ich bin gekommen, ein Feuer anzuzünden auf Erden; was wollte ich lieber, als dass es schon brennte! Aber ich muss mich zuvor taufen lassen mit einer Taufe, und wie ist mir so bange, bis sie vollbracht ist!"

„Ihr sollt nicht wähnen, daß ich gekommen sei, Frieden zu senden auf die Erde. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu senden, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu erregen gegen seinen Vater und die Tochter gegen ihre Mutter und die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter. Und des Menschen Feinde werden seine eigenen Hausgenossen sein.“

„Doch jene meine Feinde, die nicht wollten, daß ich über sie herrschen sollte, bringet her und erwürget sie vor mir.“

„Wer aber ärgert dieser Geringsten einen, die an mich glauben, dem wäre es besser, daß ein Mühlstein an seinen Hals gehängt und er ersäuft werde im Meer, da es am tiefsten ist.“

„Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche; wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert. Denn ich sage euch: Es muß noch das auch vollendet werden an mir, was geschrieben steht: "Er ist unter die Übeltäter gerechnet."

„So jemand zu mir kommt und haßt nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein.“

die ganzen märchen über ihn wurden diesem menschen nur angedichtet, um dieser glaubenssekte ein dasein zu garantieren und mit dem märchen der auferstehung klappte es ja ja auch so richtig.............das christentum hat sich aus einer sekte heraus zu einer religion entwickelt.........

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Kommentar von Abahatchi
12.11.2016, 18:33

er war nach dem tod von johannes

Welchen Johannes meinst Du? 

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Kommentar von Anthropos
12.11.2016, 22:41

Mal wieder Bibelverse komplett aus dem Zusammenhang herausgerissen; und ohne Stellenangabe, dass man die eigentliche Bedeutung der Verse nicht nachvollziehen kann.

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jesus hat sein volk zum eingottglauben aufgerufen und dazu, nur diesem einen gott zu dienen und seine vorschriften einzuhalten, wenn man es ganz allgemein sagen will.

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Oh, diese "Botschaft" steht in Gottes Wort:

Die "Gute Nachricht vom Reich Gottes" (Mt.6,33; Mk.1,1-15).

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Kommentar von Abahatchi
13.11.2016, 22:08

Nun, bis es mit dem Reich Gottes so weit ist, sieht es so auch:

"Glaubet nicht, ich sei gekommen, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit der Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter." (Mt 10:34-35)

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