Welche Böden sind fruchtbar, welche nicht?

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Für Ackerbau ist ein Sand-Lehmgemisch am besten. das ergibt sich, z.B. durch Einflug von Löß, welcher aus kleinen Teilchen besteht, deren Größe zwischen Sand und Staub anzusiedeln ist.

In der Bodenkunde gelten Mollisols als die fruchtbarsten Böden. Ihre Horizonte (die horizontalen Schichten) sind sehr dunkel, was von viel organischen Inhaltsstoffen herrührt. Auch bei Mollisols spielt der Lößgehalt eine Rolle.

Am wenigsten fruchtbar sind Lateritböden in den Tropen. Sie sind komplett ausgelaugt (keine Nährstoffe), es gibt keine Humusschicht, weil alles über der Erde zirkuliert.

Es gibt auch Bodenschichten, die Ackerbau erschweren. Dazu gehören die Fragipan- und Duripanlagen, beide sind zementierte Schichten, die man nur schwer durchbrechen kann. Sie dienen u.a. als Wassersperre.

Der Lößboden in der Magdeburger Börde ist wohl der fruchtbarste Boden überhaupt.

Lößböden gibt es auch im Gäuboden bei Straubing und in China. Nur so als Beispiel.

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Das kommt zum Teil auch auf de Frucht an.Manche Pflanzen mögen sauren Boden,andere wieder basischen/kalkhaltigen.Der Sandboden ist wohl am unfruchtbarsten.

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