Welche Bischöfe haben widerstand gegen das NS-Regime geleistet?

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8 Antworten

Katholisch:

Clemens August Graf von Galen, Bischof von Münster, später Kardinal

Papst Pius XII.

Evangelisch:

Dietrich Bonhoeffer, Martin Niemöller und andere Christen der Bekennenden Kirche.

Pius der Xii. hat keinen Widerstand gegen das NS- Regime geleistet. Er hat versucht, Vorteile für die Kirche zu erlangen, z.b. durch die Konkordate. http://de.wikipedia.org/wiki/Pius_XII.#Haltung_zur_Judenverfolgung_bis_1939

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@mayya77

Außerdem hast Du den Wiki-Link nicht durchgelesen. Dort steht eindeutig:

"Einige Tage nach der Judenrazzia bestimmte Pius XII. kraft seines Amtes allgemeines Kirchenasyl für alle jetzt untergetauchten und flüchtigen Juden in Rom und im besetzten Italien. Zu den Asylorten zählten die Klöster, andere kirchliche Häuser und Institute, die Patriarchalbasiliken, der päpstliche Sommersitz Castel Gandolfo und der Vatikan selbst. Nach verlässlichen Schätzungen konnten sich allein in Rom bis zur Befreiung am 4. Juni 1944 in mindestens 150 Einrichtungen rund 4500 Juden versteckt halten.[79] Mittlerweile ist in der Forschung nahezu unstrittig, dass die folgenreiche Asylorder von Pius XII. persönlich kam."

Und:

"Die unverhohlene Asyl-Aktion war eine offene Provokation Berlins. Pius hatte mit ihr die Lateranverträge gebrochen und als Oberhaupt des neutralen Vatikanstaates auch das Völkerrecht."

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@mayya77

Leider nicht 14 Tage vorher! Der Papst wusste doch, was auf die Juden in Rom zukam!

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@mayya77

für den chef einer der größten religionen der welt, staatschef des vatikans und mit gigantischem einfluss auf sehr sehr viele leute ist das aber relativ wenig

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@mayya77

Meinst Du, dass der Papst nichts wusste? Wenn für ihn das Schicksal der Juden unwichtig war, ja dann ...

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@Rheinpreusse

http://konservativ.de/komm-mit/groppe.htm

Die katholischen Bischöfe Hollands verkündeten in einem Hirtenschreiben vom 26.07.1942 ihren Protest gegen die Verfolgung der Juden. Die Nazis rächten sich auf ihre Weise, indem sie Ihre Politik verschärften und jetzt auch katholische Juden verfolgten. Prominentes Opfer: Edith Stein, Ordensfrau jüdischer Herkunft, die in Auschwitz ermordet wurde. Die deutsch-jüdische Karmelitin wurde 1987 vom Papst seliggesprochen. Als Papst Plus XII., dem man heute sein "Schweigen" zur Judenverfolgung vorwirft, in den römischen Zeitungen las, welch furchtbaren Folgen der öffentliche bischöfliche Protest in Holland nach sich zog, beschloß er, aus Verantwortungsbewußtsein sein bereits verfaßtes Protestschreiben zu vernichten. Schwester Pascalina, seine langjährige Haushälterin, berichtet in ihrer Biographie (Lebensbeschreibung) folgendes: Der Papst kam in die Küche seiner Wohnung und sagte zu Schwester Pascalina "Ich möchte diesen Bogen vernichten. Es ist mein Protest gegen die grauenhafte Judenverfolgung. Heute abend sollte er im "Osservatore Romano" erscheinen." (Es handelt sich um die offizielle Vatikan Zeitung). "Wenn der Hirtenbrief der holländischen Bischöfe 40.000 Menschenleben kostete, so würde mein Protest vielleicht 200.000 kosten. Das kann und darf ich nicht verantworten." Pius XII. hat aus Mitgefühl für die Juden schweren Herzens auf einen öffentlichen Protest verzichtet. Er wollte die Nazis nicht zu Rachemaßnahmen veranlassen, wie es in den Niederlanden geschehen war. Die verleumderische Behauptung, der Papst habe den Judenmord stillschweigend gebilligt, wie man in der veröffentlichten Meinung immer wieder hört, widerspricht den geschichtlichen Tatsachen.

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@BlackDracula

Auf die NS-Bonzen war der Einfluss eines Papstes gleich null. Und leider bestimmten die damals die Politik.

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Was?

Da gehe ich voll und ganz mit wheuhx konform!!

Papst Pius XII Widerstand zuzuschreiben, ist zynisch. Sogar katholische Historiker wie Hubert Wolf behaupten das nicht. Die Päpste waren nur besorgt um ihre Vormachtstellung in Deutschland. Sie haben sich im Gegenteil darüber gefreut, dass endlich einmal ein starkes Gegengewicht zum »teuflischen« Kommunismus entsteht. Alle italienischen Kommunisten wurden exkommuniziert, H. nicht.

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@Riverplatense

Die Päpste waren nur besorgt um ihre Vormachtstellung in Deutschland

Die sie im 20. Jahrhundert nicht mehr hatten. Also falsch.

Was ist nach Deiner Definition "zynisch"?

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@mayya77

Die Frage war nach Widerstand während des "3. Reiches" und nicht :wer hat kurz vor dem Zusammenbruch versucht noch den Anschein von Widerstand zu erwecken! Von Anfang an waren die KZ's voll von Widerstandskämpfern verschiedenster menschlichen Gesinnung u. Nationalität. Die Kirchen haben bis hin zu den Waffen(segnen) alles unterstützt durch ihr Schweigen u. Gutheißen! Pastor Niemöller hat das so ausgedrückt in Erkenntnis seines Versagens...als sie mich holten war KEINER mehr da, der schreien kann..l.G.und Wiki ist kein Argument, sondern eine Rechtfertigung für Bequemlichkeit.

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@himako333

Die Frage war nach Widerstand während des "3. Reiches" und nicht :wer hat kurz vor dem Zusammenbruch versucht noch den Anschein von Widerstand zu erwecken!

Deswegen habe ich ja auch genau diese Frage beantwortet.

Die Kirchen haben bis hin zu den Waffen(segnen) alles unterstützt durch ihr Schweigen u. Gutheißen!

Das wiederum war nicnt Gegenstand der Frage. Außerdem habe ich das Gegenteil gerade belegt. Deine Aussage ist zu allgemein.

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Die gesamte bekennende Kirche, also 6 0 0 0 Mitglieder. Das klingt wenig, ist aber, bedenkt man die Umstände, gigantisch viel. Der Berühmteste in diesen Hallen ist wohl Dietrich Bonhoeffer. Er starb für seinen Glauben, obwohl er noch einmal die Chance bekommen hat, umzukehren.

So weit ich wies waren es 6000 ev. Pfarrer die sich den "Deutsch Christen" anschlossen, (und zwar vor 1933) Der bekennenden Kirche schlossen sich sogar 9000 Pfarrer an. (von insgesamt 17000 ev. Pfarrern) Zumindest sind das die Zahlen die ich auswendig in Erinnerung habe.

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@Klaus02

Ja, danke für die Rückmeldung. Hab wahrscheinlich die 6 verdreht... :)

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Es gab ein Bischof der etwas gegen die Nazis gesagt hatte. Daraufhin wurden tausende Katholiken getötet. Es war auch ein Akt der Klugheit des Papstes, was er sagt und was nicht. Sonst wären nur noch mehr Menschen (Katholiken) umgebracht worden. Die Kirche hat aber den Nationalsozialismus immer verurteilt und Pius XII. hat die Juden in Klöstern versteckt.

Schaut mal hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Mit_brennender_Sorge

Das ist nicht die Kernfrage aus der damaligen Zeit. Es gab ganz sicher viele Würdenträger der Kirchen, die sich aufrichtig und ehrbar verhielten.

Die Kernfrage ist, dass beide Kirchen als Organisationen faktisch zur Machtergreifung des Nazioberen beigetragen haben, sie in der gesamten Zeit eine sehr diffuse Haltung zum Nationalsozialismus eingenommen und selbst die Mordfeldzüge gegen Juden, Roma und Sinti, gegen Kommunisten befürwortet haben. Viele obere Kirchenfürsten haben die Euthanasie-Politk unterstützt, zum Gehorsam gegenüber dem Nazi-Obermotz aufgerufen und nach dem Krieg Naziverbrechern zur Flucht ins Ausland verholfen. Nun könnte man sagen: Na und? Andere haben das auch getan! Klar! Nur die Kirchen damals (wie auch heute noch) betrachten sich als Erfinder abendländischer Ethik und Moral. Da darf die Messlatte schon etwas höher angelegt werden!

Pius XII. hat das berüchtigte Reichskonkordat ausgearbeitet und unterschrieben (das erste völkerrechtliche Dokument des Naziregimes, also faktisch eine "heilige Allianz" zwischen christlichem Kreuz und Swastika), nach dem den christlichen Organisationen die politische Betätigung untersagt wurde und worauf viele Christen und christlich orientierte Länder ihre Skepsis gegen AH aufgaben.

Jeder Erklärungsversuch ist eine Rechtfertigung für dieses Verhalten. Die paar selbstkritischen Stimmen nach dem Krieg waren im Wesentlichen auch nur halbherzig!

Papst Pius der XI hat 1931, also 1,5 Jahre bevor Hitle r an die Macht kam, eine Enziklika herausgebracht deren Titel frei übersetzt "wir brauchen keine Nazionalsozialisten" lautet, zu behaupten das die Kirche Hitle r an die Macht brauchte ist etwas gewagt.

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@Klaus02

Das ist vlt. heute "gewagt" - in einer Zeit, wo es in diesem Land fast schon als kriminell betrachtet wird, aber zumindest schon als Sakrileg gilt, überhaupt ein kritisches Wort zu den Kirchen, zu Fragen des Glaubens, zur Redlichkeit einzelner Kirchenfrauen und -männer usw. zu sagen.

In Büchern und "heiligen Schriften" steht so mancher Unsinn, an den die Verfasser oftmals nicht mehr erinnert werden wollen!

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Als das Reichskonkordat unterzeichnet wurde, gab es den Papst Pius XII. noch gar nicht.

Alles andere ist oberflächlich und betrifft Atheisten ebenfalls (oder eher mehr als Christen).

Die Bekennende Kirche hat ganz gewiss nicht zur Unterstützung des Naziregimes aufgerufen und schon gar nicht die "Mordfeldzüge" gegen Juden und andere Minderheiten unterstützt. Aus nahe liegenden Gründen, wie man hinterher in Osteuropa sehen konnte, wurde aber auch vor dem Stalinismus gewarnt.

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@mayya77

Diese Klugschieterei aber auch immer :-)

Pius XII. war da noch nicht auf dem "Heiligen Stuhl", richtig!

Aber die Reichskonkordate sowohl mit Österreich als auch mit Deutschland (Juni und Juli 1933) hat ein gewisser Eugenio Maria Giuseppe Giovanni Pacelli ausgearbeitet und meines Erachtens auch mitunterzeichnet, seines Zeichens Kardinal und Staatssekretär des Vatikan und späterer Pontifex Maximus Pius XII.

"Oberflächlichkeit"? - Pure Schutzbehauptung, Ablenkung und Beschönigungsversuch!

Im Übrigen sprach ich von "beiden" Kirchen, nicht davon, dass alle Abzweigungen von ihnen dieselbe Meinung vertraten (wiedermal einen Christen persönlich beleidigt??). Ich bin übrigens der Meinung, dass die von Euch so verschmähten ZJ von allen, die sich Christen nennen und nannten, noch die integersten Figuren damals waren!

"Vor dem Stalinismus gewarnt"! Sind wir wieder bei Deinem Lieblingsthema? - Ekelhaft und Deiner unwürdig! Die haben nicht schlechthin vor dem "Stalinismus" gewarnt, sondern zu antikommunistischen Feldzügen aufgerufen. Verstehst Du die kleine Nuance? Hatten wir hier schon ein paarmal, ich wiederhole sie aber gern gegenüber allen Wissensallergikern!

Immer schnell vom Thema ablenken, wie so mancher andere "Christ" und Hobby-Historiker hier auch!

betrifft Atheisten ebenfalls (oder eher mehr als Christen).>

Kann schon sein! Aber hier geht es nicht um quantitative Aspekte, sondern um das Verhalten von Institutionen, die auch heute noch gemäß ihrer Dogmen behaupten, die abendländischen Moral und Ethik erfunden zu haben!

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@babulja

Pius XII. war da noch nicht auf dem "Heiligen Stuhl", richtig!

Natürlich.

Die haben nicht schlechthin vor dem "Stalinismus" gewarnt, sondern zu antikommunistischen Feldzügen aufgerufen.

Wer sind "die"?

Immer schnell vom Thema ablenken, wie so mancher andere "Christ" und Hobby-Historiker hier auch!

Richtig, babulja, schön, dass Du es jetzt auch einsiehst. Thema war: "Welche Bischöfe haben Widerstand ...geleistet." Nichts weiter. Und diese Frage habe ich beantwortet.

Ich bin übrigens der Meinung, dass die von Euch so verschmähten ZJ von allen, die sich Christen nennen und nannten, noch die integersten Figuren damals waren!

Nur, dass die keine Christen sind. Ansonsten halte ich viel von der konsequenten Antikriegspolitik der Zeugen Jehovas.

... die auch heute noch gemäß ihrer Dogmen behaupten, die abendländischen Moral und Ethik erfunden zu haben!

Hier irrst Du gewaltig.

  1. Die protestantischen Kirchen kennen keine eigenen Dogmen, sie nehmen nur die vorreformatorischen altkirchlichen Dogmen als gegeben an.

  2. Diese haben aber weder Moral noch Ethik zum Inhalt.

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@mayya77

Mayya, wollen wir wieder Wortspielereien betreiben? Kannst Du gern haben!


Wer sind "die"? >

Hier der Bezug auf Deine Antwort, worin "die" genannt werden!

Die Bekennende Kirche hat ganz gewiss nicht zur Unterstützung des Naziregimes aufgerufen und schon gar nicht die "Mordfeldzüge" gegen Juden und andere Minderheiten unterstützt. Aus nahe liegenden Gründen, wie man hinterher in Osteuropa sehen konnte, wurde aber auch vor dem Stalinismus gewarnt. >


Richtig, babulja, schön, dass Du es jetzt auch einsiehst. Thema war: "Welche Bischöfe haben Widerstand ...geleistet." Nichts weiter. Und diese Frage habe ich beantwortet. >

Hierauf habe ich ebenfalls geantwortet, nämlich in dem Sinne, dass dies gar nicht die Kernfrage ist!

Du hast wieder abgelenkt! Und zwar so:

Aus nahe liegenden Gründen, wie man hinterher in Osteuropa sehen konnte, wurde aber auch vor dem Stalinismus gewarnt.>

Was hat der antifaschistische Kampf einiger ehrlicher gläubiger Menschen mit angeblichen "Warnungen" vor dem "Stalinismus" zu tun?

Das eine war ehrlicher Humanismus und Aufrichtigkeit, inklusive die Bereitschaft, mit den "diabolischen" Kommunisten und Atheisten gegen die Faschisten zusammen zu arbeiten - das andere war dummer und m. E. auch antisemitisch bedingter Antikommunismus!! Freude darüber, dass endlich jemand gegen die "Bösen" da im Osten loszieht! Was ebenfalls von den Beteiligten inzwischen zugegeben wird (nicht von Hardlinern, wie Du Dich hier offensichtlich gern positioniert!)

Ablenkung! - "Haltet den Dieb" - "Auf keinen Fall meine geliebte Religion und ihre Auswüchse anfassen"!

Mayya, "jämmerlich" ist das geringste, was mir dazu einfallt!


Diese haben aber weder Moral noch Ethik zum Inhalt. >

Die 10 Mosaischen Gebote haben nichts mit Moral und Ehtik zu tun???

Da fallen mir doch glatt die "Dritten" in die Suppe!


Und ob die ZJ "Christen" sind oder nicht, das brauchst nicht mit mir zu diskutieren, da streite Dich mal mit denselben direkt! Mich, wie sagt man etwas höflich, tangiert das nicht mal peripher!

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Aus dem Brief des heiligen Apostels Paulus an die Römer, Kapitel 13: 1 Jedermann sei untertan der Obrigkeit, die Gewalt über ihn hat. Denn es ist keine Obrigkeit ohne von Gott; wo aber Obrigkeit ist, die ist von Gott verordnet. Widerstand wogegen? Die katholische Kirchenführung hatte doch 1933 mit dem NS-Regime das Reichskonkordat abgeschlossen. Dadurch hatten sie erreicht, dass der Staat der Kirche viele Sonderrechte einräumt. Einzug der Mitgliedsbeiträge durch das Finanzamt (Kirchensteuer), Religionsunterricht vom Staat bezahlt, Gehalt der Bischöfe als Staatsbeamte - nicht aus der Kirchensteuer - und vieles andere. Dafür hatten sich die Bischöfe verpflichtet, nicht politisch tätig zu werden. Darum löste sich die kath. Zentrumspartei selbst auf. Die katholische Kirche hat praktisch nur Widerstand geleistet, wenn ihre Privilegien aus dem Konkordat in Frage gestellt wurden. Gegen den Krieg und gegen das staatliche Morden hat sie sich nicht geäußert. (Ausnahme: Euthanasie).

Gegen den Krieg und gegen das staatliche Morden hat sie sich nicht geäußert?

Das ist falsch. Als Papst Pius XII. 1958 verstarb, schickte die Außenministerin des Staates Israel, Golda Meir, folgendes Beileidstelegramm:

"Wir trauern mit der Menschheit um das Hinscheiden seiner Heiligkeit Pius XII. In einer Generation, die von Krieg und Zwietracht heimgesucht war, hielt er die Ideale des Friedens und des Mitleids hoch. Als unser Volk während des Naziterrors ein furchtbares Martyrium durchlitt, erhob der Papst seine Stimme für die Opfer."

Am 17.06.1966 äußerte sich Pinchas Lapide in der Tageszeitung "Die Welt" zu dem Vorwurf, der Papst habe sich durch "Schweigen" schuldig gemacht:

"Hat sich Pius XII. in seinen vielen Rundfunk-Appellen, Hirtenbriefen, Botschaften und in Schreiben an seine Bischöfe nicht klar gegen das Nazitum ausgesprochen? Hat er nicht die gleiche Barmherzigkeit gegenüber allen Opfern der Verfolgung zweifellos auch gegenüber den Juden vertreten?

Wer der Meinung ist die Lage hätte gar nicht mehr schlimmer kommen können, möge sich daran erinnern, daß immerhin weit über 2 Millionen Juden Hitlers Gemetzel eben doch überlebt haben, wenn auch mit knapper Not - dank der Hilfe der Kirche, Bischöfe, Priester und Laien.
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@mayya77

Bitte nicht nur die Akten zur Heiligsprechung des heiligen Vater heranziehen. Hier z. B: http://www.dhm.de/lemo/html/biografien/PiusXII/index.html "Während des Zweiten Weltkriegs hilft der Vatikan** vereinzelt** verfolgten Juden. Um jedoch Repressalien zu vermeiden, verhält sich Pius XII. gegenüber H(itler) und den Nationalsozialisten neutral. " und 24. Juli: " Auch nach der Veröffentlichung von Fotos aus Vernichtungslagern erhebt der Papst keinen Protest. " Widerstand war das nicht!

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@Rheinpreusse

http://diepresse.com/home/panorama/religion/530388/index.do?from=rss

"Nazi-Jäger" Klarsfeld: Kein Einwand gegen Pius-Seligsprechung 30.12.2009 | 12:40 | (DiePresse.com)

Papst Pius XII. habe "diskrete und wirksame Gesten" gegen das Nazi-Regime gesetzt, um den Juden zu helfen. Das sagt der als "Nazi-Jäger" bekanntgewordene französische Jurist und Historiker Serge Klarsfeld.

Der als "Nazi-Jäger" bekanntgewordene französische Jurist und Historiker Serge Klarsfeld keine Einwände gegen eine Seligsprechung von Papst Pius XII. (1939-58) durch Benedikt XVI. "Es gibt keinen Grund, warum Pius XII. nicht selig werden könnte", sagte der jüdische Historiker, der sich bei der Aufspürung von NS-Verbrechern einen Namen gemacht hat, dem konservativen französischen Magazin "Le Point". Er sieht die Sache damit anders als die Jerusalemer Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem.

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@Gritti

Wie kam denn Herr Martin Bormann nach Argentinien?

Der Vatikan hat noch nach dem Krieg die Nazies unterstützt!.

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@Rheinpreusse

Und das ist noch lange nicht alles...!

Wie soll man dazu stehen, dass viele von denen, die noch konnten, von den Nzis nach Argentinien flohen und nach dem Krieg unzählige Nzis und Ustaši von fleißigen Pfarrern genau dorthin vermittelt wurden. Was sagt man zu einem Pius XI., der bei Mussolini vom »uomo della provvidenza« sprach?

Der Kirche als Institution ging es einzig und allein um ihre Vormachststellung und war dabei durchaus auch bereit, Folter, Mord und Krieg in Kauf zu nehmen.

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@mayya77

Kannst du mir eine Quelle für das Beileidstelegramm von Golda Meir geben?

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Die von dir genante Bibelstelle wird aus der Lutherbibel zitiert, wir können uns also darauf verlasse das es ein Anhänger der "Deutschen Christen" war, der hier zitiert wird.

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@Rheinpreusse

Hast du dich einmal gefragt wiso die Protestanten aufgehört haben nach dem zweiten Vers weiterzulesen? das hat nämlich historische Gründe.

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@Rheinpreusse

Wenn du Römer 13 weiterliest stellst du fest das die von Gott eingesetzte Herrschaft dem guten dient, tut sie das nicht verliert sie damit ihre Legitimation. So hat das die kat. Kirche gesehen.

Manchmal wird Luther vorgeworfen er habe bei den Bauernkriegen dazu aufgefordert alle aufständischen umzubringen und die berechtigten Forderungen der Bauern verleugnet. Das ist historisch falsch, Luther war zwar gegen die Aufstände, hat aber mit großem Nachdruck eine Verbesserung der Situation der Bauern gefordert, was oft als "Luther unterstützt die Bauern" verstanden wurde.

Viele Fürsten haben den ev. Glauben nicht angenommen weil sie sich um ihr Seelenheil und die rechte Liturgie sorgen machten, sondern einfach weil sie so an die Besitztümer der kat. Kirche kamen. Wenn die ev. Kirche aber gleichzeitig Aufstände schürt die die Herrschaft ihrer Fürsten und damit all ihre Macht und all ihr Besitz gefährdete, würde sie für diese Fürsten uninteressant werden und diese würden zum Katholizismus zurückkehre, was das Ende der Reformation gewesen währe.

Luther hatte in dieser Situation keine andere Wahl als sich absolut hinter die Fürsten zu stellen, in diesem Zusammenhang endstanden dann die Zitate die zum Morden der aufständigen Bauern auffordern. Luther entschied sich den Fürsten endgültig die absolute Macht über die Kirche zu geben (nicht nur die Verwaltung der Kirche).

Luther löste sein Realpolitisches Problem dadurch das er Römer 13,1 von den folgenden Versen trennte und absolut setzte, dadurch begründete er das die weltliche Herrschaft auch die geistige Herrschaft und das Oberhaupt einer ev. Kirche ist.

Der Standpunkt das der Fürst/König/Herrscher... eines Landes auch über die Kirche herrscht (Staatskirchentum) und die Gläubigen ihm zu folgen haben ist seither typisch für protestantische Kirchen und unterscheidet sie grundsätzlich von der kat. Kirche.

Nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese Ansicht weitgehend aufgegeben und wird heute nur noch in absoluten Staaten (z.B. China) vertreten, die große Treue der ev. Kirche zur weltlichen Herrschaft geht also auf realpolitische Probleme Luthers zurück und ist/war deshalb vor allem ein Problem des Protestantismus.

Jetzt hast du zumindest eine Vorstellung was damit gemeint sein kann wenn ein ev. Pfarrer großzügig zugibt das auch in der ev. Kirche Fehler passiert sind.

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