Welche biblischen Prophezeihungen gingen in Erfüllung?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Welche "Prophezeiungen" aus der Bibel in Erfüllung gegangen sind kann keiner wissen, sondern nur mit einer gehörigen Ignoranz der Realität glauben. Mit den heutigen Maßstäben von Genauigkeit kommt keine der biblischen Prophezeiungen auch nur in die Nähe von "denkbar".

Das ist auch ziemlich einleuchtend warum: Alle Beispiele für Vorhersagen im weitesten Sinne haben demonstrierbar eine Eigenschaft gemeinsam. Je weiter die Vorhersage in die Zukunft schaut, desto ungenauer wird sie. Was will man von Erzählungen aus einem so alten Buch dann erwarten?

Dass es Menschen gibt, die glauben, dass biblische Prophezeiungen wahr geworden sind, sieht man an folgender Seite:

http://www.wo-ist-gott.info/sites/beweise-fuer-gott/biblische-prophezeiungen.htm

Alle Vorhersagen sind vage gehalten und zutreffend für beliebige andere Situationen. Zudem sind die Erklärungen dermaßen an den Haaren herbeigezogen. Ohne groß darüber nachzudenken, sind für jeden der aufgeführten Punkte andere, einleuchtendere Erklärungen finden.

Sowohl von der Seite der Prophezeiungen als auch deren Mapping auf bestimmte Ereignisse: Keine Aussage sind mit den heutigen Maß an Genauigkeit bestätigt worden, eventuell auch nicht mehr bestätigbar. Es ist eine Sache des Glaubens. Wissen tun wir nur, dass die gegebenen Erklärungen entweder völliger Unsinn sind oder nicht mehr sinnvoll überprüft werden können.

Wenn es Prophezeiungen (im biblischen Sinne) gegeben haben sollte, die wahr geworden sind, dann haben wir bis heute nicht eine einzige bestätigen können. Und desto genauer wir hinschauen, desto abwägiger werden die von den Gläubigen gegebenen Erklärungen.

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erstklassige Antwort, mit einem klitzekleinen Abstrich. Ich lese immer von so vielen Erfüllungen von Prophezeiungen, würde daher gerne endlich mal ein konkretes Beispiel sehen. Mit deiner schlüssigen Erklärung hast du diese Hoffnung zunichte gemacht ;)

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@Fanta421

Lies mal die Antwort von OhNobody, vonihm bekommst du die von dir gewünschte Antwort, die als beste Antwort hätte ausgezeichnet werden müsste. 

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@stefanbluemchen

Erstens: Gute Antworten interessieren sich nicht dafür, was man sich "wünscht".

Zweitens: Die Auflistung von potentiell "wahrgewordenen Prophezeiungen" hilft solange nicht weiter, bis wir HEUTE in der Lage sind "Hellsehen" jenseits der Prämissen von Einzelblindstudien zu belegen. Denn ersteinmal muss es zumindest ein Indiz für Hellseherei geben, welche besser sein muss als "educated guesses".

Ab einer Doppelblindstudie ist die korrekte Vorhersage eines Ereignisses entweder purer Zufall oder von einem "educated guess" nicht zu unterscheiden. Warum das so ist, weiss man auch schon ziemlich genau: Je weniger Informationen zur Verfügung stehen, desto ungenauer wird eine Vorhersage. Seltsamerweise deckt sich das völlig mit dem, was man erwartet und ständig bestätigt sieht.

Keine Person konnte bis heute bei einer Doppelblindstudie seine hellseherischen Fähigkeiten belegen. Warum sollte ich deshalb auch nur ansatzweise dem Glauben schenken, dass ein von Personen geschriebenen, tausende Jahre altes Buch Vorhersagen gemacht hat oder noch machen kann?

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Lies einfach das Buch Daniel. Es ist relativ klar wenn du trotzdem etwas nicht verstehst, hilft das Internet.

Für mich sind die erfüllten und sich erfüllenden Prophezeihungen aus Daniel ein Beweis Gottes.

Gut gemacht dazu auch der kurze Clip bei youtube: "Ameise ins Quadrat - Glaubwürdigkeit der Bibel" (bereits anderswo gepostet)

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Danke

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Die Hebr. Schriften enthalten viele Prophezeiungen über das Leben des Messias auf der Erde, auch Einzelheiten über seine Geburt und seinen Tod. Sie alle haben sich an Jesus erfüllt. 

Hier einige Beispiele: 

— Er wurde in Bethlehem geboren (Micha 5:2; Lukas 2:4-11). 

— Er wurde aus Ägypten gerufen (Hosea 11:1; Matthäus 2:15). 

— Und er wurde hingerichtet, ohne dass man ihm einen einzigen Knochen brach (Psalm 34:20; Johannes 19:33, 36). 

Jesus konnte in seinem Leben unmöglich alles so gelenkt haben, dass sämtliche messianischen Prophezeiungen genau auf ihn passten.

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Gott sagte voraus, dass Babylon vernichtet werden würde (Jeremia 51:24-26). Diese Nationen existiert heute nicht mehr.

Zudem wurde konkret angegeben, auf welche Weise Babylon gestürzt würde. Es wären medische Soldaten, die die Stadt erobern würden, angeführt von einem Heerführer namens Cyrus, und die als Verteidigungsgraben dienenden Wasserläufe sollten ausgetrocknet werden (Jesaja 13:17-19; 44:27 bis 45:1).

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In den Prophezeiungen über den Sturz Jerusalems ließ Gott voraussagen, die Stadt werde eines Tages wieder aufgebaut — und das, obwohl Babylon Gefangene grundsätzlich nie wieder freiließ (Jeremia 24:4-7; 29:10; 30:18, 19). Diese Voraussage erfüllte sich, und bis heute bilden die Nachkommen der Juden eine eigenständige Volksgruppe.

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Über den Sturz von Tyrus im Buch Hesekiel wurde konkret vorausgesagt, man werde dabei Steine, Holzwerk und Staub „direkt mitten ins Wasser legen“ (Hesekiel 26:4, 5, 12). Diese Prophezeiung erfüllte sich 332 v. u. Z., als Alexander der Große seine Soldaten mit den Trümmern der bereits zerstörten Festlandstadt einen Damm zur Inselfestung aufschütten ließ und auch diese einnahm.

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Eine Prophezeiung mit erstaunlichen Einzelheiten über einen ungewöhnlich großen „König von Griechenland“ findet sich in Daniel 8:5-8, 21, 22 und 11:3, 4. Dieser Herrscher sollte laut der Prophezeiung auf dem Gipfel seiner Macht „zerbrochen“ werden, worauf sein Reich nicht seinen Nachkommen zufallen, sondern in vier Teile aufgespalten würde. 

Über 200 Jahre nach der Niederschrift erwies sich Alexander der Große als jener mächtige Herrscher. Wie aus der Geschichte hervorgeht, starb er plötzlich einen frühen Tod, worauf sein Reich tatsächlich nicht seinen Nachkommen zufiel, sondern schließlich unter vier seiner Generäle aufgeteilt wurde.

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FORTSETZUNG ...

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... FORTSETZUNG:

Weitere Prophezeiungen und ihre Erfüllung:

— 1. Mo. 9:25 ... Kanaaniter werden Diener Israels werden ... Jos. 9:23, 27; Ri. 1:28; 1. Kö. 9:20, 21

— 1. Mo. 15:13, 14 ... Israeliten werden mit viel Habe aus Ägypten ausziehen, wenn Gott die Nation, deren Sklaven sie waren, richtet ... 2. Mo. 12:35, 36; 2. Mo. 3:21, 22; Ps. 105:37

— 1. Mo. 17:20 ... Ismael wird 12 Vorsteher hervorbringen und eine grosse Nation werden ... 1. Mo. 25:13-16; 21:13, 18; 1. Chr. 1:29-31

— 1. Mo. 25:23 ... Edomiter werden fern von dem fruchtbaren Landstrichen wohnen; werden den Israeliten dienen und sich zuweilen auflehnen ... 1. Mo. 36:8; 27:39, 40; 5. Mo. 2:4, 5; 2. Sam. 8:14; 2. Kö. 8:20; 1. Chr. 18:13; 2. Chr. 21:8-10

— 1. Mo. 48:19, 22 ... Ephraim wird größer als Manasse werden, und jeder Stamm wird ein Erbteil haben ... 4. Mo. 1:33-35; 5. Mo. 33:17; Jos. 16:4-9; 17:1-4

— 1. Mo. 49:7 ... Simeon und Levi werden in Israel zerstreut werden ... Jos. 19:1-9; 21:41, 42

— 1. Mo. 49:10 ... Königliche Führung wird aus Juda kommen ... 2. Sam. 2:4; 1. Chr. 5:2; Mat. 1:1-16; Luk. 3:23-33; Heb. 7:14

— 5. Mo. 17:14 ... Israel wird Königtum fordern ... 1. Sam. 8:4, 5, 19, 20

— 5. Mo. 28:52, 53, 64-66, 68 ... Israel wird für Untreue an Samaria bestraft werden; Städte werden 740 v. u. Z. belagert; sie kommen in Sklaverei; werden 607 v. u. Z. befreit; erneute Erfüllung 70 u. Z. ... 2. Kö. 17:5-23; Jer. 52:1-27

— Jos. 6:26 ... Strafe für Wiederaufbau von Jericho ... 1. Kö. 16:34

— 1. Sam. 2:31, 34 ... Elis Haus verurteilt ... 1. Sam. 4:11, 17, 18; 3:12-14 1. Kö. 2:26, 27, 35

— 1. Kö. 9:7, 8; ... Tempel wird zerstört werden, wenn Israel abtrünnig wird ... 2. Kö. 25:9; 2. Chr. 7:20, 21; 2. Chr. 36:19; Jer. 52:13; Klag. 2:6, 7

— 1. Kö. 13:1-3 ... Jerobeams Altar wird entweiht werden ... 2. Kö. 23:16-18

— 1. Kö. 14:15 ... Untergang des Zehnstämmereiches Israel ... 2. Kö. 17:6-23; 18:11, 12

— Jes. 13:17-22 ... Zerstörung Babylons ... Dan. 5:22-31

— Jes. 45:1, 2; 51:37-46 ... Tore Babylons werden offengelassenCyrus (Meder / Perser) nahm Babylon bei offenen Toren ein (durch Weltgeschichte bestätigt ... Jes. 51:37-43

— Jesaja 23:1, 8, 13, 14 ... Tyrus wird durch Chaldäer unter Nebukadnezar zerstört (Bestätigung durch Weltgeschichte); Nebukadnezar zerstörte die Festlandstadt, während die Inselstadt nach 13jähriger Belagerung unter Bedingungen kapitulierte ... Hes. 26:4, 7-12

— Jes. 44:26-28 ... Wiederaufbau Jerusalems und des Tempels durch Esra ... 2. Chr. 36:22, 23;

— Jer. 25:11; 29:10 ... Rückkehr eines Überrestes nach 70jähriger Verödung ... Dan. 9:1, 2; Sach. 7:5; 2. Chr. 36:21-23

— Jer. 48:15-24 ... Moab wird Einöde werden; Moab existiert heute nicht mehr ... Hes. 25:8-11; Zeph. 2:8, 9

— Jer. 49:2 ... Ammonitische Städte Ammon werden Schutthügel; existiert nicht mehr ... Hes. 25:1-7; Zeph. 2:8, 9

— Jer. 49:17, 18 ... Edom wird vertilgt werden; hört auf zu existieren ... Hes. 25:12-14; 35:7, 15; Ob. 16, 18

— Dan. 2:31-40; 7:2-7 ... Vier Königreiche werden dargestellt; die Weltgeschichte bestätigt, daß sich Prophezeiungen an Babylon, Persien, Griechenland u. Rom im Aufstieg u. Untergang erfüllt haben

— Dan. 8:1-8, 11:1-19, 20-22 ... Nach Königreich Persien wird Alexander der Große (Griechenland) herrschen; sein Reich wird nach seinem Tod in 4 Teile geteilt

— Dan. 11:20-24 ... Herrscher wird Einschreibung verordnen; Einschreibung in den Tagen seines Nachfolgers Cäsar Augustus; in der Zeit wurde Jesus getötet

— Zeph. 2:13-15 ... Ninive wird Einöde werden; wurde ein Schutthügel ... Nah. 3:1-7

— Sach. 9:3, 4 ... Inselstadt Tyrus wird zerstört werden; hat Alexander im Jahre 332 v. u. Z. ausgeführt

— Mat. 24:2, 16-18 ... Jerusalem wird mit Befestigung von Spitzpfählen umgeben und zerstört; durch Römer 70 u. Z. erfüllt ... Luk. 19:41-44

(Quellen: diverse Artikel von der Wachtturm-Gesellschaft)

Eventuelle Leichte Verschiebungen der Bibelstellen bitte ich zu entschuldigen ... es war eine Sysiphus-Arbeit ...

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@OhNobody

Dass es Menschen geben wird, die trotz aller deutlichen Hinweise weiterhin hartnäckig das Wort Gottes ablehnen, wundert mich nicht.

Manche Skeptiker lehnen es ab zu glauben — auch wenn man noch so viele Beweise anführen würde. Wie schon Jesus andeutete, lassen sich manche in Glaubensdingen einfach nicht überzeugen — selbst dann nicht, wenn vor ihren eigenen Augen jemand von den Toten auferstehen würde:

"[Jesus] aber sprach zu ihm: ‚Wenn sie nicht auf Moses und die Propheten hören, werden sie auch nicht überzeugt werden, wenn einer von den Toten aufersteht.‘ “ (Lukas 16:31).

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Welche deiner genannten "Prophezeiungen" erfüllt folgende Voraussetzungen:

Etwas ungewöhnliches muss prophezeit werden.

Es muss präzise prohezeit werden

Die Prophezeiung muss nachweislich älter als das Eintreten sein

Die Prophezeiung muss exakt erfüllt werden

Es darf keine selbsterfüllende Prophezeiung sein

Die Erfüllung muss prüfbar sein

Jede der hier von dir genannten verstösst meiner Ansicht nach gegen mindestestens einen Punkt.

Eine Prophezeiung mit erstaunlichen Einzelheiten über einen
ungewöhnlich großen „König von Griechenland“ findet sich in Daniel
8:5-8, 21, 22 und 11:3, 4. Dieser Herrscher sollte laut der Prophezeiung auf dem Gipfel seiner Macht „zerbrochen“ werden, worauf sein Reich nicht seinen Nachkommen zufallen, sondern in vier Teile aufgespalten würde.

Nehmen wir uns mal direkt diese Stelle vor. Daniel 8, 5-12 (ich war so frei was mehr zu nehmen, da sieht man direkt wie klar und präzise diese "Prophezeiung" ist:

5. Und während ich achtgab,siehe, da kam ein Ziegenbock von Westen her über die ganze Erde, und er berührte die Erde nicht; und der Bock hatte ein ansehnliches Horn zwischen seinen Augen. 6. Und er kam zu dem Widder mit den zwei Hörnern, den ich vor dem Fluss hatte stehen sehen; und im Zorn seiner Kraft rannte er auf ihn zu.Und ich sah ihn neben dem Widder eintreffen,
und er ergrimmte gegen ihn, und er stieß den Widder und zerbrach seine beiden Hörner; und in dem Widder war keine Kraft, vor ihm zu bestehen. Und er warf ihn zu Boden und zertrat ihn, und niemand rettete den Widder aus seiner Hand.
Und der Ziegenbock wurde überaus groß. Und als er stark geworden war, zerbrach das große Horn, und vier ansehnliche Hörner wuchsen an seiner Stelle nach den vier Winden des Himmels hin. Und aus dem einen von ihnen kam ein einzelnes Horn hervor, zunächst klein, aber es wurde übermäßig groß gegen Süden und gegen Osten und gegen die Zierde. 10 Und es wuchs bis an das Heer des Himmels, und es warf einige von dem Heer und von den Sternen zur Erde herab und zertrat sie. 11 Selbst bis an den Obersten des Heeres wuchs er empor. Und er nahm ihm das regelmäßige Opfer weg, und die Stätte seines Heiligtums wurde gestürzt. 12 Und ein Opferdienst wurde verbrecherisch gegen das regelmäßige Opfer eingerichtet. Und das Horn warf die Wahrheit zu Boden und hatte Erfolg.

Für mich klingt das nach Farm der Tiere, aber Alexander den Großen kann ich ums verrecken darin nicht erkennen. Was du hier betreibst ist wilde, unfundierte Interpretation, mehr nicht. Welcher der Diadochen hat Sterne auf die Erde geworfen?

Aber hören wir ihm mal weiter zu, Vers 17:

Und er trat an den Ort, wo ich stand; und als er herantrat, erschrak ich und fiel nieder auf mein Angesicht. Er aber sprach zu mir: Merke auf, Menschensohn! Denn die Vision gilt für die Zeit des Endes.

Dir ist schon klar das Alexander der Große zeitlich nicht zum Ende passt, oder? Danach kamen noch ein paar Jährchen. Du liest deine "Prophezeiung" hier sehr selektiv.

Weiter gehts, Vers 20-25:

20 Der Widder mit den zwei Hörnern, den du gesehen hast, das sind die Könige von Medien und Persien. 21 Und der zottige Ziegenbock ist der König von Griechenland. Und das große Horn, das zwischen seinen Augen war, das ist der erste König. 22 Und dass es zerbrach und dass vier andere an seiner Stelle auftraten, bedeutet: Vier Königreiche werden aus der Nation aufstehen, aber nicht mit seiner Macht. 23 Und am Ende ihrer Königsherrschaft, wenn die Abgefallenen das Maß vollgemacht haben, wird ein König aufstehen, mit hartem Gesicht und erfahren in Ränken. 24 Und seine Macht wird stark sein, jedoch nicht durch seine eigene Macht; und er wird entsetzliches Verderben anrichten und wird erfolgreich sein und handeln. Und er wird die Starken und das Volk der Heiligen vernichten. 25 Und wegen seines Verstandes wird er erfolgreich sein, mit Betrug in seiner Hand. Und er wird in seinem Herzen großtun, und unversehens wird er viele vernichten. Und gegen den Fürsten der Fürsten wird er sich auflehnen, aber ohne eine Menschenhand wird er zerbrochen werden.

Nun wäre das Alexander, dann ist leider die Todesursache falsch. Entweder haben ihn seine Ärzte versehentlich vergiftet oder er hat sich totgesoffen. Das ist somit Blödsinn, er starb mit Menschenhand, nicht ohne.

Über 200 Jahre nach der Niederschrift erwies sich Alexander der Große als jener mächtige Herrscher. Wie aus der Geschichte hervorgeht, starb er plötzlich einen frühen Tod, worauf sein Reich tatsächlich nicht seinen Nachkommen zufiel, sondern schließlich unter vier seiner Generäle aufgeteilt wurde.

Tja, hier kommt dass größte Problem deiner "Prophezeiung". Ältestester Nachweis vom Buch Daniel: 100 v.Chr.

Alexander der Große: Tod 323 v.Chr

Alexander ist mehr als 200 Jahre älter. Dein Buch "prophezeit" Dinge aus der Vergangenheit. Würde ich jetzt den Aufstieg eines Mannes aus Korsika zum Kaiser Frankreichs prophezeien, wäre das dem gleich.

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@Termobar

Du scheinst mehr zu wissen, als die Historiker. Woher willst du denn das wissen? Warst du dabei? 

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@Termobar

Einige Kritiker bezweifeln die Echtheit des Buches Daniel und vertreten den Standpunkt, den ein heidnischer Philosoph und Feind des Christentums, Porphyrius, im 3. Jahrhundert einnahm. 

Er behauptete, das Buch Daniel sei von einem palästinischen Juden aus der Zeit des Antiochos Epiphanes gefälscht worden. Dieser Fälscher, so lautet seine Theorie, griff Ereignisse aus der Vergangenheit auf und stellte sie als Prophezeiungen dar. 

Die Echtheit des Buches Daniel wurde jedoch von jener Zeit an bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts nicht ernsthaft bezweifelt. Doch ein noch bedeutsamerer Beweis für die Echtheit des Buches ist die Tatsache, daß Jesus Christus die Prophezeiungen Daniels anerkannte (Mat 24:15; Da 11:31).

Mehrere Handschriften von Teilen des Buches Daniel wurden in den Höhlen am Toten Meer gefunden. Die früheste Handschrift stammt aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. u. Z.; das Buch Daniel war zu jener Zeit ein anerkannter Bestandteil der heiligen Schriften und war den Juden so gut bekannt, daß bereits damals viele Abschriften angefertigt worden waren. 

Daß es als kanonisch anerkannt wurde, wird durch den Schreiber des apokryphen, aber geschichtlichen Buches Erster Makkabäer (2:59, 60) gestützt, der auf Daniels Befreiung aus der Löwengrube und auf die Rettung der drei Hebräer aus dem Feuerofen Bezug nahm.

Wir haben auch das Zeugnis des jüdischen Historikers Josephus, der berichtet, daß die Prophezeiungen Daniels Alexander dem Großen gezeigt worden seien, als er in Jerusalem eingezogen sei. 

Das ereignete sich um das Jahr 332 v. u. Z., über 150 Jahre vor der Makkabäerzeit. Josephus schreibt über dieses Ereignis: „Als man ihm nun das Buch Daniel zeigte, in welchem vorausgesagt war, ein Grieche werde der Perser Reich zerstören, hielt er sich selbst für diesen Griechen“ (Jüdische Altertümer, 11. Buch, Kap. 8, Abs. 5). 

Auch berichtet die Geschichte, daß Alexander den Juden große Gunst erwies, und man führt das auf das zurück, was Daniel prophetisch über ihn geschrieben hatte.

(Quelle: "Einsichten I", S. 513, 514)

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@Termobar

@Termobar

Gut dargestellt, auch wenn es auf einiges zurückgreift, das mit Unsicherheiten behaftet ist. Jedoch ist es eine Überlegung, die mir um Längen besser gefällt als die diverser sog. "Historiker", die mit der Bibel unter dem Arm und im Schulterschluß mit Kampfgläubigen die Geschichtsschreibung passend machen.

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@OhNobody Einige Kritiker bezweifeln die Echtheit des Buches Daniel und vertreten den Standpunkt, den ein heidnischer Philosoph und Feind des Christentums, Porphyrius, im 3. Jahrhundert einnahm.

Hat nur nichts mit meinen Einwänden zu tun. Hast du eine Prophezeiung die all meinen sechs Punkten genügt? Diese tut es nicht, und das bestätigst du auch weiter unten (ich erinnere noch mal an der Stelle). Was einzelen anzweifeln oder für korrekt halten ist mir relativ latte. Was ist belegbar, was ist der Konsens. Halten wir uns doch damit auf und zerreden nicht alles durch Nebenschauplätze.

Er behauptete, das Buch Daniel sei von einem palästinischen Juden aus der Zeit des Antiochos Epiphanes gefälscht worden. Dieser Fälscher, so lautet seine Theorie, griff Ereignisse aus der Vergangenheit auf und stellte sie als Prophezeiungen dar.

Das ist auch abermals nicht das Problem. Halten wir uns doch einfach an die Fakten. Von wann ist das Buch im Verhältnis zu alexander?

Die Echtheit des Buches Daniel wurde jedoch von jener Zeit an bis zum Beginn des 18. Jahrhunderts nicht ernsthaft bezweifelt. Doch ein noch bedeutsamerer Beweis für die Echtheit des Buches ist die Tatsache, daß Jesus Christus die Prophezeiungen Daniels anerkannte (Mat 24:15; Da 11:31).

Ein bedeutsamer Beweis ist ein noch später geschriebenes Buch, von jemandem der definitiv kein Zeitgenosse einer historisch nicht sauber zu beweisenden Figur war. Ich bin total überzeugt. Kannst du sicher nachweisen das eine Aussage in den Evangelien von einem historischen Jesus mit göttlichem Hintergrund stammt? Wohl kaum, ich würde da auch mal ein Buch empfehlen:

Der historische Jesus. Ein Lehrbuch (Merz/Theissen)

Jenseits der Existenz eines Jesus (die alleine schon schwach zweifelhaft wäre) hast du historisch leider nichts. Kurzum, eine vorgebliche Bestätigung eines Messias fehlt.

Mehrere Handschriften von Teilen des Buches Daniel wurden in den Höhlen am Toten Meer gefunden. Die früheste Handschrift stammt aus der ersten Hälfte des 1. Jahrhunderts v. u. Z.; das Buch Daniel war zu jenerZeit ein anerkannter Bestandteil der heiligen Schriften und war den Juden so gut bekannt, daß bereits damals viele Abschriften angefertigt worden waren.

Und das ist das Problem. Frühester Nachweis von Daniel: 100 v. Chr.

Alexander der Große: 323 v. Chr.

Wie man es dreht und wendet, es gibt keinen Nachweis das die schwammige, fehlerhafte "Prophezeiung" älter als die Erfüllung ist. Später geschriebene, ebenfalls nicht von Dichtung unterscheidbare Bestätigungen von Jesus, reichen da nicht. Dazu müsstest du wiederum zeigen das Jesus das erstens sagte und zweitens es auch wissen konnte (Gottessohnschaft).

Daß es als kanonisch anerkannt wurde, wird durch den Schreiber des apokryphen, aber geschichtlichen Buches Erster Makkabäer (2:59, 60) gestützt, der auf Daniels Befreiung aus der Löwengrube und auf die Rettung der drei Hebräer aus dem Feuerofen Bezug nahm.

Toll, 104 v. Chr. Mehr sag ich dazu nicht.

Wir haben auch das Zeugnis des jüdischen Historikers Josephus, der berichtet, daß die Prophezeiungen Daniels Alexander dem Großen gezeigt worden seien, als er in Jerusalem eingezogen sei.

Das ereignete sich um das Jahr 332 v. u. Z., über 150 Jahre vor der Makkabäerzeit. Josephus schreibt über dieses Ereignis: „Als man ihm nun das Buch Daniel zeigte, in welchem vorausgesagt war, ein Grieche werde der Perser Reich zerstören, hielt er sich selbst für diesen Griechen“ (Jüdische Altertümer, 11. Buch, Kap. 8, Abs. 5). 

Auch berichtet die Geschichte, daß Alexander den Juden große Gunst erwies, und man führt das auf das zurück, was Daniel prophetisch über ihn geschrieben hatte.

Ja, geschrieben 93 n. Chr. Nochmal 200 Jahre später. Und externe Quellen aus Alexanders umfeld sind natürlich Fehlanzeige. Sehr glaubhaft.

Also nochmal: Du schreibst nichts zu den erwähnten und von mir angekreideten Details (Sterne werden auf die Erde geworfen von Diadochen, Ende der Zeiten, Tod von Alexander ohne Menschenhand), alles was du hier tust ist bestätigen das die Prophezeiung nicht älter als die Erfüllung ist. Sorry, aber deine Prophezeiung ist nicht vorhanden.

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@Dxmklvw

Wo bitte? Die Prophezeiung ist nicht vor Erfüllung nachweisbar, die Details (Sterne, Ende der Zeit) sind nachweislich nicht vorhanden. Die Todesursache entsprich historischer Lehrmeinung. Also so weit lehne ich mich nicht aus dem Fenster.

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@Termobar

Einschlägige Werke bestätigen, dass dad Buch Daniel geschrieben wurde, BEVOR sich die Prophezeiungen erfüllten.

Die Niederschrift des Buches wurde um das Jahr 536 v. u. Z. beendet; es behandelt die Zeit von 618 v. u. Z. bis etwa 536 v. u. Z. (Da 8:1, 2). ("Einsichten I").

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@OhNobody

Einschlägige Werke bestätigen, dass dad Buch Daniel geschrieben wurde, BEVOR sich die Prophezeiungen erfüllten.

Na, dann kannst du bestimmt Quellen liefern, gelle? Und zum Rest (Sterne fallen auf die Erde) kommt nix?

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@Termobar

Jüdische Altertümer, 11. Buch, Kap. 8, Abs. 5

The International Standard Bible Encyclopedia (Bd. 1, S. 860): „Bei der Prüfung des aramäischen Wortschatzes aus Daniel können neun Zehntel unmittelbar durch westsemitische Inschriften bestätigt werden oder durch Papyri aus dem 5. Jahrh. v. Chr. oder früher. ..."

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@OhNobody

Also immer noch nix zu den Sternen? Gut, zerlege ich mal deine "Quellen":

Jüdische Altertümer, 11. Buch, Kap. 8, Abs. 5

Die jüdischen Altertümer behaupten eine Niederschrift, sie weisen sie nicht nach. Ist dir klar was eine Quelle ist und was nicht? Etwas was 600 Jahre nach einem Ereigniss etwas ohne Nachweis behauptet ist keine, sorry.

The International Standard Bible Encyclopedia (Bd. 1, S. 860):

Erstmal vorweg, deine "Quelle" hier ist nicht gerade für ergebnisoffenen undogmatischen Umgang mit der Bibel bekannt. Kurzum, sie drehen alles bis es passt, sie forschen nicht ergebnisoffen.

„Bei der Prüfung des aramäischen Wortschatzes aus Daniel können neun Zehntel unmittelbar durch westsemitische Inschriften bestätigt werden oder durch Papyri aus dem 5. Jahrh. v. Chr. oder früher. ..."

Toll, weisst du welcher Teil aramäisch ist im Original? Ich schon. Daniel 2:6 bis Daniel 7:28. Der Rest ist hebräisch, das gute Stück ist zweisprachig verfasst. Du hast somit nachgewiesen das der für die Prophezeiung unrelevante Teil zu 90% aus altem aramäisch besteht. Bleiben 10% die aus moderneren Formen besteht. Nich unerwähnt bleiben soll auch der Rest von dem was deine "Quelle" dazu sagt. Der aramäische Teil verwendet stellenweise nicht antike Formen des aramäischen, deine Quelle schreibt dies aber entweder unbekannten Schreibweisen oder dem sprachlichen Genius des Autors zu. Klar, müsste man doch sonst der eigenen absurden Datierung ins Auge sehen. Somit sagt dieser Fitzel als Zitat nur etwas über die unwissenschaftliche Arbeitsweise deiner "Quelle" aus, nichts jedoch über eine Datierung der fraglichen Stelle vor der "Erfüllung" der Prophezeiung.

Also nochmal, bitte zeig wo ein Stern auf die Erde geworfen wurde und weise nach, das die Niederschrift vor Alexander dem Großen stattfand.

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@Termobar

Gemäß der Erklärung des Engels handelt es sich bei dem "Heer der Himmel" und den "Sternen", die das "kleine Horn" herunterzuholen versucht, um "das aus den Heiligen bestehende Volk" (Daniel 8:10, 24). 

Diese "Heiligen" sind geistgesalbte Christen (Hebräer 10:10; 13:20). 

Jehova hat sie zu Miterben seines Sohnes im himmlischen Erbe eingesetzt und betrachtet sie als heilig (Epheser 1:3, 11, 18-20). 

In Daniels Vision ist also mit dem "Heer der Himmel" der Überrest der 144 000 "Heiligen" auf der Erde gemeint, die mit dem Lamm im Himmel regieren werden (Offenbarung 14:1-5).

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@OhNobody

Also hier fehlt irgendwie eine Erwiederung zu der kompletten Vernichtung deiner "Quellen", auch ein neuer Anlauf von  nem Nachweis für deine Datierung fehlt. Hast du also doch keine vernünftigen Quellen.

Das oben kein Heer im himmel hängt ist dir klar?

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59
@Termobar

Termobar:

Du würdest auch dann alles negieren, selbst wenn jemand neben Dir von den Toten zum Leben auferstehen würde. Seriöse Quellen lehnst Du mit fragwürdigen Argumenten ab. Deshalb kann ich Dir noch so logische Argumente bringen. Du würdest NICHTS akzeptieren. Deshalb ist es ein weiterer Austausch mit Dir nfür mich nur vertane Zeit.

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@OhNobody

Deine "Quellen" sind halt keine echten Quellen, Gründe stehen oben, widerlegen kannst du sie offensichtlich nicht. Ergo, du hast einfach nicht recht. Ein Datierung der Prophezeiung vor Eintritt des prophezeiten ist hier nicht möglich.

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@OhNobody

Nochmal in kurz und in einfach erklärt:

Jüdische Altertümer, 11. Buch, Kap. 8, Abs. 5

600 Jahre später geschrieben, nur Behauptung, kein Nachweis.

The International Standard Bible Encyclopedia (Bd. 1, S. 860)

Voreigenommene Arbeit, die sprachlich den nicht passenden Teil behandelt, und das als Kritik noch nichtmal treffend.

Du hast unrecht. Siehe Quellen.

Im Ernst? Dann geh bitte mal auf meine Kritik an deinen "Quellen" ein. Erzählen sie wären sinnig ist was dünn, sollte man selber merken. Behaupten kann jeder, du must argumentieren. Entweder du bringst eigene Argumenteo der du bringst Kritik an meinen, sagen "du hast Unrecht" ist gar nichts.

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@stefanbluemchen

"Warst du dabei?"

Ok. Damit hast Du Dich eigentlich schon für eine sachliche Diskussion disqualifiziert. Warst Du denn dabei, sodass Du es besser wissen könntest?

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Er wurde in Bethlehem geboren

Schon falsch, denn die Geburtsgeschichte ist frei erfunden. Je nach Übersetzung ist es die Volkszählung/Steuerschätzung, die von den Römern nie so gehandhabt wurde, dass irgendwer an den Ort seiner Geburt zurück musste. So blöd waren die Römer nicht. Die Story wurde nur erfunden, um der Prophezeiung gerecht zu werden. So lässt sich natürlich jede Prophezeiung erfüllen.

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@OhNobody

Gut, such was historisches was das zeigt. Trollinger hat recht.

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@OhNobody

Was Du behauptest, ist falsch, Trollinger.

immer wieder lustig, wie du einfach unterstellst, ich läge falsch, ganz ohne irgendwas zu begründen.

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@TroIIinger

Dir wurde schon so oft begründet. Du bist lernresistent. Jede weitere Begründung ist vertane Zeit.

Alles Gute Dir ...

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@OhNobody

Dir wurde schon so oft begründet.

Nur eben nie schlüssig, sondern nur mit weiteren unbelegten Behauptungen. Das ist das Problem

Du bist lernresistent.

ich bin nicht der, der an ein himmlisches Zauberwesen glaubt, obwohl es keinerlei belege für dessen Existenz gibt. Drück besser nochmal die Schulbank.

Jede weitere Begründung ist vertane Zeit.

Nicht, wenn du zur Abwechslung mal was Schlüssiges hättest.

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