Welche biblischen Gebote gelten für Christen?

17 Antworten

Mt 5,17 Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen bin, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.

Aber alle 10 Gebote und die weiteren 613 Mizwot werden euch nichts nützen (vollkommen machen) ohne das wichtigste:

Matthäus 22,36-38 Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?

Jesus aber sprach zu ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt« (5. Mose 6,5). 

Dies ist das höchste und erste Gebot.

Daher ist es im Grunde nutzlos, die Gesetze zu erfüllen, ohne die Liebe zu Gott und daraus folgend zum Nächsten (und auch Andersgläubige sind der Nächste; die Samariter genauso wie die Angehörigen anderer Religionen, da es eben nicht so einfach für uns ist Gut und Böse ohne die Hilfe Gottes zu unterscheiden und wenn selbst die Dämonen, die Parasiten sind [Mt 6,26] von Gott ernährt und erhalten werden, so doch um so mehr die Schöpfung Gottes). Denn ihr lasst das Wichtigste im Gesetz beiseite, nämlich das Recht, die Barmherzigkeit und den Glauben!

warum denken alle dass das doppelgebot der liebe die anderen gebote aufhebt

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hi,

dieses Gesetz galt für Gottes Volk, die Israeliten.

Durch Jesu Wirken und Tod wurde dieses Gesetz erfüllt und Jesus schloß einen neuen Bund für ein zukünftiges Königreich (Matthäus 26)

Er stellte das "vollkommene Opfer" dar, auf das die Tieropfer im Mos. Gesetz hindeuteten

Im sog. NT sind viele Einzelheiten aus dem sog. ATaufgeführt, auf die sich Jesus bezog, und die er z.T. noch erweiterte , z.B. "du sollst nicht ehebrechen" und "ich sage euch, wer nur eine Frau ansieht , um in Leidenschaft zu entbrennen".

Jesus bezog sich immer auf das "Gesetz". Auch für uns gelten noch Gebote und Grundsätze, in der Form, dass sie eine gewisse Leitlinie bilden.

Auch in den Briefen an die Gemeinden werden viele Themen angesprochen, wie z.B. in 1.Ko.6:9-14 usw.

Glaube. Nur zu sagen, dass man an Gott glaubt, reicht nicht aus. Echter Glaube zeigt sich in Taten. Wie Jakobus schreibt, ist „Glaube ohne Werke tot“ (Jak. 2:26). Praktiziert man seinen Glauben selbst unter großen Schwierigkeiten, lernt man auszuharren. Das gelingt aber nur, wenn man Gott um Weisheit bittet und fest davon überzeugt ist, dass Gott sie einem auch gibt. Ausharren trägt Gottes Anerkennung ein . Ein treuer Glaube bleibt nicht unerwidert. Jakobus sagt: „Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen“ (Jak.4:8).

Christliches Verhalten. Jehova erwartet von seinen Anbetern, dass sie heilig, das heißt in jeder Hinsicht rein sind. Petrus schreibt: „Werdet auch ihr selbst heilig in eurem ganzen Wandel, weil geschrieben steht: ‚Ihr sollt heilig sein, weil ich [Jehova] heilig bin‘ “ (1.Pe.). Christen haben ein ausgezeichnetes Vorbild. Wie Petrus schreibt, hat Christus für sie gelitten und ihnen ein Beispiel hinterlassen, damit sie in seine Fußstapfen treten (1.Pe.2:21). Manchmal werden Christen ungerecht behandelt, weil sie sich an Gottes Gebote halten. Sie sollten sich unter allen Umständen „ein gutes Gewissen“ bewahren (1.Pe.3).

„Naht euch Gott, und er wird sich euch nahen“ (Jak.4:8)

Liebe. Johannes schreibt, dass „Gott Liebe ist“. Gottes große Liebe zeigte sich darin, dass er Jesus als „ein Sühnopfer für unsere Sünden“ gab. Wie sollten wir darauf reagieren? Johannes erklärt: „Geliebte, wenn Gott uns so geliebt hat, dann sind wir selbst verpflichtet, einander zu lieben“ (1.Jo.4:8-11).

Und wie kann man Gott seine Liebe zeigen? Johannes schreibt: „Darin besteht die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer"

Ja, echter Glaube zeigt sich in Taten, aber der Glaube an sich ist: glaubst du, dass Gott für deine Sünden am Kreuz starb, damit du ewiges Leben haben bei ihm haben kannst. Glaube bedeutet Vertrauen auf Gottes Werk, dass mir die Vergebung, Frieden mit ihm und Erlösung, Liebe und Freude bringt. Nur wenn ich das glaube, kann ich auch glauben, dass ich mit Jesus gestorben und auferstanden bin und ich werde eine neue Kreatur. Der Geist Gottes zieht ein und ermöglicht die guten Werke und macht mich für diese fähig.

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@LoveinChrist

Es sind nicht die Werke, die heilig machen sondern der Glaube an den stellvertretenden Tod Gottes für meine Sünden. Die Werke gehören aber zu einem Leben in der Heiligung, nur machen sie mich nicht frei. Das ist ein großer Unterschied, den die Zeugen Jehovas so nicht lehren und dieser Weg führt daher in die ewige Verdammnis. Denn:

Gal 3:10-13: "Denn so viele aus Gesetzeswerken sind, sind unter dem Fluche; denn es steht geschrieben: " Verflucht ist jeder, der nicht bleibt in allem, was im Buche des Gesetzes geschrieben ist, um es zu tun! " Daß aber durch Gesetz niemand vor Gott gerechtfertigt wird, ist offenbar, denn " der Gerechte wird aus Glauben leben ". Das Gesetz aber ist nicht aus Glauben, sondern: "Wer diese Dinge getan hat, wird durch sie leben ". Christus hat uns losgekauft von dem Fluche des Gesetzes, indem er ein Fluch für uns geworden ist (denn es steht geschrieben: " Verflucht ist jeder, der am Holze hängt! ") -;"

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@LoveinChrist

Wir Zeugen Jehovas lehren tatsächlich nicht, dass Gott für unsere Sünden starb. Wir ZJ lehren nämlich das, was die Bibel lehrt:

„Dadurch wurde die Liebe Gottes in unserem Fall offenbar gemacht, dass Gott seinen einziggezeugten SOHN in die Welt gesandt hat, damit wir durch ihn Leben erlangen könnten. Die Liebe besteht in dieser Hinsicht nicht darin, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und seinen SOHN als ein Sühnopfer für unsere Sünden gesandt hat“ (1. Joh. 4:9, 10, NWÜ).

Du lehrst nicht das Wort Gottes, wenn Du behauptest, dass Jesus Gott ist.

„Der Gerechte wird zufolge des Glaubens leben“ (Gal. 3:11). Richtig — wenn wir glaubensvoll nach dem HANDELN, was Jehova möchte, dann geht es immer gut für uns aus! Daran glauben wir fest.

Was sollten unsere Glaubenswerke alles einschließen? Paulus erklärte:

„Die Dinge, die ihr gelernt und auch angenommen und gehört und in Verbindung mit mir gesehen habt, diese setzt in die Tat um, und der Gott des Friedens wird mit euch sein“ (Phil. 4:9).

Ob wir uns bewähren, ist daran zu erkennen, dass wir das in die Praxis umsetzen, was wir gelernt haben — alles, was die christliche Hingabe und Jüngerschaft umfasst. „Dies ist der Weg. Wandelt darauf“, lässt uns Jehova durch den Propheten Jesaja sagen (Jes. 30:21).

Glaube und Werke gehen Hand in Hand:

“So erinnern wir uns vor Gott, unserem Vater, an euer tatkräftiges Glaubensleben, eure aufopfernde Liebe und eure unerschütterliche Hoffnung, die ganz auf Jesus Christus, unseren Herrn, ausgerichtet ist.“ (1. Thes. 1:3, Neue Evang. Ü.).

Liebe Grüsse ...

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Die 10 Gebote sind genauso gültig für Christen, wie für Juden. Jesus hat sie z.T. verschärft und konkretisiert (Bergpredigt). Es sind die Lebensregeln für das Menschsein, sowas wie die Betriebsanleitung des Schöpfers für seine Geschöpfe.

Der Unterschied zwischen AT und NT ist: Ich muss nicht mehr die Gebote halten, um vor Gott „gerecht“ zu sein. Weil Jesus alle Gebote gehalten hat und dann unschuldig starb, bietet er uns Vergebung, Begnadigung an. Das ist der Weg, um Frieden mit Gott zu bekommen.

Jetzt sind die 10 Gebote die Richtschnur, die Leitplanken, an denen der Mensch Orientierung findet. Und wo immer sie übertreten wurden, besteht die Möglichkeit, sein Versagen zu bekennen, Vergebung zu erfahren und weiter üben zu können.

Die 10 Gebote sind nicht mehr Bedingung dafür mit Gott leben zu können, aber Folge davon: Jetzt will ich so leben, weil ich weiß, dass sie gut sind.

du hast das wichtigste vergessen. Das 11. Gebot.

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Es gibt für die Christen 10 Gebote!

-nicht töten
- keine anderen götter haben
- Namen des Herrn nicht missbrauchen
- Feiertag heiligen
- Mutter und Vater ehren
- nicht ehebrechen
- nicht begehren des nächsten frau
- nicht stehlen
- nicht falsch über seines nächsten reden
- nicht begehren des nächsten hab und gut

das 11. Gebot, das wichtigste, das hast du vergessen. "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst". Diese Gebot beinhaltet alle anderen.

Und die Reihenfolge deiner genannten stimmte auch nicht. Aber sie wurde ja sowieso abgeändert.

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Dass das Alte Testament nicht mehr in Gänze für Christen gültig sein kann, sagt auch Johannes Hartl (s. Wikipedia unter „Gilt das A.T. auch für Christen?“):

"Die kultischen Gesetze des AT gelten nicht mehr. Es gibt im Neuen Bund keinen Tempel und keine Tieropfer mehr. Auch die Reinheitsgebote werden hinfällig… Nicht das Einhalten von Speisegeboten, von Waschungen oder die Beschneidung erretten, sondern der Glaube an Jesus….Die Strafgesetze des AT gelten nicht mehr. Sie waren gebunden an eine Theokratie oder göttlich eingesetzte Monarchie, die schon mit dem Verlust der politischen Souveränität Israels endete. Jesus wollte nicht, dass die Ehebrecherin gesteinigt wurde. Er selbst starb für den Sünder und stiftete ein komplett neues Modell von Gesetz („der Freiheit und des Geistes“) als eines auf Strafe und Zwang beruhendes.

Die Moral des AT (dagegen) gilt. Jesus errettet aus Gnade, doch das bedeutet nicht, dass Gottes Vorstellungen sich verändert hätten, wie wir leben sollen. Nicht lügen, nicht stehlen, nicht morden: die biblische Ethik ist eine Einheit. Das gilt ebenso für die Sexualmoral…

(Auch) das Gottesbild des AT gilt. Der Gott, von dem Jesus spricht, ist exakt der Gott, der das Volk Israel berufen hatte. Der leidenschaftliche, heilige Gott des AT ist zugleich der liebende Abba, der das Äußerste wagt, um das verlorene Schaf vor der gerechten Verdammnis zu retten." (s.o. a.a.O. J. Hartl)

Nur würde ich bei Johannes Hartl die Einschränkung machen, dass Gott Jahwe, der das Volk Israel privilegiert hat - s. 2. Mose, 19, V. 5 -, nicht der Gott der Christen ist. Jesus privilegiert kein einziges Volk! Im Christentum sind alle Völker gleich! Der Gott des AT ist also nicht immer der Gott der Christen!

Der Gott der Vergeltung allerdings (5. Mose, 32, V. 35) muss (m.E.) auch von Christen gefürchtet werden. Denn warum sollte, wenn ein Christ die 10 Gebote hohnlachend bricht und keine Reue zeigt, nicht auch ein strafender Gott auf den Plan treten?

Außer den 10 Geboten des AT gelten für Christen die Prinzipien der christlichen Moral, die Jesus in der Bergpredigt formuliert hat. Die allerdings sind teilweise nicht wörtlich zu nehmen, sondern müssen „gemäß einem vernünftigen Sinne“ interpretiert werden; z.B. „So dir jemand einen Streich gibt auf deinen rechten Backen, so biete den andern auch dar.“ (Matth. 5, V. 39; auch Vers 40).

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