Welche Bibel soll ich mir kaufe?

16 Antworten

Wenn es dir um eine gute und etwas einfachere Lesbarkeit geht, ist die "Hoffnung für alle" oder die "Gute Nachricht" zu empfehlen.

Möchtest du eine Bibel, die möglichst genau und wortgetreu übersetzt ist, sind entweder die "Revidierte Elberfelder" oder die "Schlachter 2000" empfehlenswert.

Die "Neue Genfer Übersetzung" macht auch einen guten Eindruck. Wie du schon geschrieben hast, gibt es bis auf die Psalmen noch kein Altes Testament in dieser Übersetzung.

Auf http://www.bibleserver.com kannst du verschiedene Übersetzungen miteinander vergleichen.

Gute Bibelkommentare wie die von Walvoord, MacArthur, Ryrie oder MacDonald können helfen, die biblischen Texte besser zu verstehen. Mein Tipp wäre die MacArthur-Studienbibel mit der Übersetzung Schlachter 2000 und dem Mac-Arthur-Bibelkommentar, die man als Printausgabe kaufen und im PDF-Format kostenlos herunterladen kann: http://www.sermon-online.de/search.pl?lang=de&id=9146

Die 144.000 treten in der Zeit der Großen Trübsal auf, in der der sogenannte Antichrist auf der Welt sein Unwesen treibt (1. Johannes 2,18); 2. Thessalonicher 2,3).

Weil Gott die Menschen liebt und ihnen die Möglichkeit zur Errettung geben will, beauftragt er in der schwierigen Zeit der Großen Trübsal, die insgesamt 7 Jahre andauern wird, die 144.000 aus den Stämmen Israels (Offenbarung 7,4), um Gottes Botschaft weiterzutragen und Menschen zu erretten.

Dabei ist zu bedenken, dass alle gläubigen Christen vor dem Beginn der Trübsal entrückt werden und sich zu dieser Zeit bei Jesus im Himmel befinden (1. Thessalonicher 4,17; Offenbarung 3,10).

Die Große Trübsal ist eine Zeit des Gerichts über Israel (weshalb sie auch als Drangsal Jakobs bezeichnet wird) und über die Nationen. In dieser Zeit werden trotzdem Menschen zum Glauben finden, u. a. durch die Missionsbemühungen der 144.000 Israeliten. Gott wird sich seinem Volk Israel wieder zuwenden und die Verheißungen des Alten Testaments, die noch offen sind, zur Erfüllung bringen. Dazu gehören die völlige Wiederherstellung Israels und das Erscheinen des Messias (Jesus Christus), der nicht als leidender sondern als herrschender König wiederkommen und sein Friedensreich (Messianisches Reich, Tausendjähriges Reich) aufrichten wird.

Dass die 144.000 Israeliten sind, geht aus der betreffenden Textstelle hervor: "Und ich hörte die Zahl der Versiegelten: 144000 Versiegelte, aus allen Stämmen der Kinder Israels" (Offenbarung 7,4).

In der MacArthur-Studienbibel findet sich zu Offenbarung 7,4 folgender Kommentar:

"144.000 Eine Legion von Missionaren aus erlösten Juden, deren Dienst während der Trübsalszeit zur Errettung von vielen Juden und Heiden führt (V. 9-17). Sie werden die Erstlingsfrüchte eines neuen, erlösten Israels sein (V. 4; Sach 12,10). Letzten Endes wird die Nation Israel das Zeugnis für Gott sein, was sie im AT abgelehnt hat.

aus allen Stämmen der Kinder Israels. Durch seine souveräne Erwählung wird Gott 12.000 aus allen 12 Stämmen versiegeln und ihnen somit verheißen, sie während ihrer Mission zu bewahren."

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Ich möchte gerne mehr über den Tod und das Leben nach dem Tod ob es so etwas gibt.

Und was bringt dich auf die Idee, dass das, was in der Bibel dazu steht, richtig ist? Das sind uralte Mythen und jede der Tausenden von Religionen auf der Erde hat ihre eigenen, die alle richtig und falsch sein können. Genau genommen sind sie alle richtig und falsch zugleich. ;)

Ich beantworte dir mal deine Fragen, auch wenn du damit vermutlich ein Problem haben wirst.

Auch wie alles entstand

Stark vereinfacht gesagt ist unsere Existenz eine Simulation. Man kann es am ehesten mit einem Freizeit- und Lehrpark vergleichen, den wir aus unterschiedlichen Gründen besuchen. Dein Körper ist das Fahrzeug, das die physische Realität für dich als Fahrer des Fahrzeugs erfahrbar macht.

und warum Gott leid zulässt

Da hat nichts mit zulassen zu tun. Wir sind hier, um Erfahrungen zu machen - Glück und Leid sind dabei nur unterschiedliche Varianten. Stell dir ein Computerspiel vor - wenn du das interessant machen willst, dann machst du daraus keinen Ponyhof, sondern stellst den Spieler vor Herausforderungen, an denen er wachsen kann, die er überwinden muss und die ihm jede Menge Erfahrungen bringen. Nach dem Spiel wirst du zwar sagen "Mann, war das ein Ritt", aber die Erfahrungen, die du dabei gemacht hast, hättest du nie gemacht, wenn alles immer eitel Sonnenschein gewesen wäre. Auch wachsen wir spirituell gesehen an negativen Erfahrungen viel schneller, als wenn uns die gebratenen Tauben in den Mund fliegen.

oder warum nur 144.000 Menschen in den Himmel dürfen

Erst einmal: Diesen Himmel gibt es nicht. Oder vielmehr: Es gibt ihn, aber er ist genauso ein Freizeitpark wie dieser hier. Das liegt daran, weil wir außerhalb der physischen Realität alle kleine Schöpfer sind und unsere Umgebung selbst erschaffen können. Wenn du nun zeitlebens mit einer Religion indoktriniert wurdest und fest davon überzeugt bist, dass du nach dem Tod in den zugehörigen Himmel kommst, dann erschafft dein Unterbewußtsein diese Realität - oder du wirst davon angezogen, wenn sie bereits existiert, was ziemlich sicher der Fall ist. Du landest also in "deinem" Himmel und du bleibst dort so lange, wie du davon überzeugt bist. Das gilt für jede Überzeugung, nicht nur für religiöse. So gesehen gibt es jeden Himmel und jede Hölle von der jemals jemand überzeugt war - aber alle sind im Grunde nur "Freizeitparks" wie unsere aktuelle Realität. Sie liegen sozusagen auf unserem Weg nach dem Tod und wer so was geil findet, biegt halt mal ab und verbringt seine Zeit darin. Alle anderen fahren daran vorbei und landen in einem anderen Bereich. Dein Himmel, in den nur 144.000 Menschen kommen, gibt es also, aber es liegt alleine an dir, ob du dich da anstellen willst.

und ob ich noch eine Chance hätte auch in den Himmel zu kommen....

Da hängt von deiner Überzeugung ab. Wenn du überzeugt bist, nicht dazu zu gehören, ziehst du halt eine Nummer und wartest, oder was auch immer deine Religion für den Fall vorgesehen hat. Wenn du überzeugt bist, einer davon zu sein, wird man dich auch hineinlassen.

Vorallem kann man auch ohne Firmung in den Himmel kommen?

Auch das hängt von deiner Überzeugung ab, solange du mit Himmel den deiner Religion meinst. Für das Leben nach dem Tod brauchst du ganz sicher keine Firmung, so etwas spielt dort überhaupt keine Rolle.

Natürlich musst (und kannst) du mir das nicht glauben, aber heh - es klingt besser, als Himmel und Hölle der Bibel, oder? ;) Ich kann dir nichts davon beweisen, ich weiß das auch nur, weil ich ein paar mal dort war, Verwandte besuchen. Ich weiß für mich, dass es richtig ist, aber ich erwarte nicht, dass du es glaubst. Du musst deinen eigenen Weg finden. Und das wirst du, keine Sorge. :)

Vielleicht ist eine einfach lesbare Bibel für den Anfang das beste. Vielleicht die Gute Nachricht oder die Volxbibel - letztere ist in Jugendsprache und kommt besonders locker-flockig daher.

Guck doch einfach mal in einen Umsonstladen bei Dir in der Nähe (in unserem stehen eine Menge Bibeln), oder frag mal in der Kirchengemeinde Deines Vertrauens nach - die haben meistens auch Bibeln zu verschenken.

Über den Himmel als Ort, an den man nach dem Tod kommt, steht in der Bibel übrigens nichts - da geht es um die Auferstehung am Ende der Zeit und um die Neue Erde, auf die dann die auserwählten kommen. Und 144.000 davon kommen ins Neue Jerusalem. Diese Geschichte findest Du in der Offenbarung des Johannes - dem letzten Buch der Bibel.

Die Frage, warum Gott das Leid zulässt, wird im Buch Hiob angerissen - erwarte aber keine vollständige Antwort auf die Frage. Hiob findest Du ziemlich in der Mitte der Bibel, im Alten Testament.

Woher ich das weiß:Hobby

Oh Gott, bitte nicht die Volxbibel. Bei aller Liebe, aber ich als Jugendliche finde die Sprache dort einfach nur komisch und im Vergleich zu anderen Übersetzungen nicht halb so schön

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@Sarashla

Geschmackssache, zugegeben. Ich fand vor allem einige Modernisierungen sehr strange: "Ihr seid wie Kühlschränke" statt "Ihr seid das Salz der Erde" oder ein Moped statt eines Esels.

Wobei sie glaube ich die krassesten davon mittlerweile zurückgenommen haben.

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@FraterJosephus

Ich finde es bloß einfach schade um die schöne, gewählte, alte Sprache.

Beispielsweise die Einleitung zum aaronitischen Segen in der Einheitsübersetzung:

'Der Herr sprach zu Mose:

Sag zu Aaron und seinen Söhnen: So sollt ihr die Israeliten segnen; sprecht zu ihnen:'

Hingegen in der Volxbibel:

'Gott hatte dazu noch was für Mose:

'Sag Aaron und seinen Söhnen Folgendes von mir: ‚Ich bring euch jetzt noch mal die Formel bei, wie ihr für die Israeliten krass beten und ihnen das Beste von mir zusprechen könnt. Man nennt das auch segnen. Die Ultrasegensformel geht so:'

Das letzte ist finde ich echt schlimm zu lesen.

Aber wenn es Leuten hilft, die Texte zu verstehen, dann soll's mir recht sein...

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@Sarashla

Ich finde, diese "fett konkret krasse" Sprache hat durchaus was.

Entspricht den frühen Jesus Freaks. Die haben genau so gepredigt und damit eine internationale Bewegung losgetreten.

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Hellowo.

Also in der Bibel werden dir darauf keine klaren Antworten gegeben. Am besten suchst du dir ein Interpretations Buch zu der Bibel. Ich würde dir raten, dir verschiedene Interpretationen durchzulesen, um dir später deine eigene Meinung zu bilden.

Was deine letzte Frage angeht:

Ich bin selbst nicht konfirmiert und als ich in der Beichte war, hat mir der Priester gesagt, dass ich dafür in die Hölle komme. >w<

Ich würde dir raten, dir darum keinen Kopf zu machen. Warte einfach ab und glaube das was du glauben willst. ╮(─▽─)╭

Hat er im Ernst gesagt?

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Ja, leider. Mache mir aber keinen Kopf drum. (*´˘`*)

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