Welche Besteuerung ist besser?

2 Antworten

Für die Abfindung kommt ggf. die Fünftelregelung in Betracht (wenn Zusammenballung von Einkünften vorliegt) - das Krankengeld und das Arbeitslosengeld-I sind Lohnersatzleistungen, die den individuellen Steuersatz erhöhen.

Nun ist es so, daß nun rückwirkend der Anspruch auf Krankengeld und ALG-I wegfällt - daher sind die Zahlungen in 2017, die eigentlich Lohnersatzleistungen wären, grundsätzlich als Rente zu versteuern (mit dem enstprechenden %-Satz).

Die Lohnersatzleistungen, die 2017 zuflossen, sind daher wie eine Vorauszahlung auf die Rente zu betrachten - sie wandeln sich daher fiktiv um.

Dieser - endgültige - sozialversicherungsrechtliche Rechtsgrund ist maßgebend für die steuerliche Behandlung der Lohnersatzleistungen in 2017.

Du kannst aber in der Steuererklärung zunächst ruhig die Lohnersatzleistungen 2017 ganz normal eintragen - das Finanzamt korrigert das entsprechend, da sie die Daten der Rentenversicherung auch übermittelt bekommen.

Um den komplexen Vorgang aber für den Inividualfall genau zu beurteilen, sind alle Vorgänge genau zu prüfen - ggf. gibt es auch punktuell Abweichungen von den grundsätzlichen Ausführungen - dazu sollte dann ein Steuerberater hinzugezogen werden.

Früher oder später bekommen die ohnehin diese Information, also kannst du ruhig anrufen.

Berufliche Reha bei Alg1?

Ich muss etwas ausholen, um die Lage zu schildern.

Nach zweimaliger, insgesamt fünf jähriger Verlängerung meiner (vollen) Erwerbsminderungsrente wurde mir diese im letzten Jahr nicht weiter gewährt. Auch eine schon unbefristete teilweise Erwerbsminderungsrente wurde mir plötzlich entzogen.

Da es sich bei der vollen EMRente um eine Arbeitsmarktrente gehandelt hat, habe ich Mitte 2017 zwar damit gerechnet, dass ich diese vielleicht nicht mehr weiter bekomme, aber mich wenigstens "nur" auf die Suche nach Arbeit unter 6 Stunden machen bräuchte. Nun soll ich jedoch unerwartet bis zu 8 Stunden arbeitsfähig sein. Das schaffe ich definitiv nicht.

Ich habe mit zweimaligem Widerspruch keinen Erfolg gehabt. Zwei Gutachter sind, trotz anders lautenden Erklärungen meiner behandelnden Ärzte und meiner eigenen Einschätzung, der Meinung, dass ich zwar jede Menge Einschränkungen hätte und empfehlen auch eine Rehabilitation. Aber "irgendwas" arbeiten könnte ich danach wahrscheinlich.

So eine Reha und Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben wurden mir allerdings schon vor 6 Jahren nicht mehr genehmigt, weil eine Besserung des Gesundheitszustandes unwahrscheinlich schien - den Ämtern. Nicht mir. Heute ist es umgedreht...

Nun bin ich seit Juli 2017 arbeitslos. Im Januar 2018 kam der letzte ablehnende Bescheid von der Rentenversicherung.

Muss ich selbst entscheiden, ob ich noch einmal, wahrscheinlich wieder unnötig, einen Antrag auf Rehabilitation stelle? Oder fordert in dem Fall das Arbeitsamt dazu auf, wenn es ebenfalls die Informationen von der Rentenversicherung bekommt und die Sachlage schon geprüft hat?

Ich möchte wirklich alles tun, was ich noch kann. Aber nicht wieder das ganze Räderwerk, was ich schon mal erfolglos durch habe...

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Vodafone Vertragsverlängerung Fragen zur Abzocke

Hallo,

ich habe im Januar meinen Vertrag nochmal verlängert, den ich eigentlich schon gekündigt hatte, da ich nochmal ein gutes Angebot bekommen habe. Habe bis jetzt immer 40 Euro gezahlt und habe diese Konditionen auch verlängert bekommen, mit einem IPhone 6 dazu.

Die Bedingungen waren das sich der Vertrag sofort verlängert ( eigentlich ist der alte Vertrag erst im Mai ausgelaufen 2015 ) und ich somit 4 Monate Vertragslaufzeit spare ( Vertragsende Januar 2017 und nicht Mai 2017, sowie das die Kosten von 40 Euro konstant bleiben.

Im System wurde das Vertragsende mit Mai 2017 angegeben. Nach ausdrücklichen Beschwerden und Hinweisen, dass mir ausdrücklich gesagt wurde, dass Januar das Vertragsende sei wurde dies korrigiert.

Doch jetzt der nächste Schock.Rechnungsbetrag 63 Euro....auf Nachfrage erklärte man mir, das die neuen Rabatte erst ab Mai gewährt werden. Ist dies rechtens? Im Abschlussgespräch hat man mir davon natürlich nichts gesagt. Zudem habe ich ja auch den alten Vertrag auch die Rabatte gehabt, also nimmt man mir ohne Ankündigung für 3 Monate den kompletten Rabatt.

Hat jemand von euch auch solche Erfahrung gemacht oder wisst ihr, ob das rechtens ist?

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Erwerbsminderungsrente und ergänzend Hartz IV: Rückzahlung der Versicherungspauschale?

Da ich in den letzten Jahren mehrmals Krankenhaus-Aufenthalte hatte, mußte ich auf Wunsch des Job-Centers einen Antrag auf Erwerbsminderungsrente stellen, die nun auch zunächst befristet bis September 2017 bewilligt wurde.Weil ich den Antrag schon im März 2015 gestellt habe, es aber bis Januar 2016 dauerte bis ich den Renten-Bescheid erhielt, bekam die ARGE durch einen Geltungsanspruch an den Rententräger rückwirkend meine Rente von März 2015 bis Februar 2016 erstattet. Da die Rente von monatlich zirka 480 Euro nicht ausreichend ist um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, erhalte ich ergänzend Hartz IV. Nur die sogenannte Versicherungspauschale von 30 Euro gewährt mir die ARGE als Freibetrag von der Rente. Das ist auch in Ordnung für mich da ich leider noch auf die Hilfe vom Staat angewiesen bin.Meine Frage ist aber ob die ARGE mir nicht auch aus der Rückerstattung vom Rententräger diese Versicherungspauschale von 30 Euro (März 2015- Februar 2016) rückwirkend erstatten muss, das wären in meinem Fall dann 360 Euro. Laut Aussage eines Sozialarbeiters der sich für die Rechte von Hartz IV-Empfänger einsetzt wäre das in diesem Fall so. Bevor ich zui meinem aktuellen Bescheid Widerspruch einlege,wollte ich jedoch auf diesem Forum noch eine weitere Meinung einholen. Ich hoffe Ihr könnt mir in dem etwas komplizierten Fall helfen und bedanke mich im voraus.

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Gewerbe als Kleinunternehmer abmelden und wieder neu anmelden?

Hallo,

ich habe letztes Jahr gegründet und 10k€ Umsatz gemacht. Mein Umsatz in diesem jahr wird kurz unter 50k€ liegen. Das Geschäft stelle ich auch ein und möchte eine andere nebenberufliche Tätigkeit ausüben. Der Umsatz wird dann vermutlich auch erstmal bei ca. 12 k€ liegen.

Ich überlege ob es sinnvoll sein kann/zulässig ist das Gewerbe zum 15 Dezember 2018 abzumelden und am 7. Januar 2019 ein neues Gewerbe wieder anzumelden, um die Kleinunternehmerbesteuerung auch für das neue Business zu sichern.

Im Internet finde ich dazu keinerlei Informationen. Und beim Finanzamt will ich da erstmal keine schlafenden Hunde wecken.

Bin dankbar für qualifizierte Informationen. Und ja - Steuerberater kann man auch befragen.

Vielen Dank!

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