Welche Berufsunfähigkeitsversicherung soll ich abschliessen?!?

10 Antworten

BU Versicherungen gibt es als reine Risikoabsicherungen (wie eine Autoversicherung, egal ob was passiert oder nicht die Prämie ist weg). Oder mit Kapitalansammlung, mal werden nur die Gewinne (wenn der Schadensverlauf aller Versicherten günstig ist gibts für alle Geld zurück) oder eben auch Sparanteile angespart und zum Schluß mit Zinsen ausbezahlt.
Ist einfach eine Zinseszinsrechnung entweder zahle ich 40 Euro mtl. als Risikoprämie oder 80 Euro und bekomme x zurück.
Vergleichen der Bedingungen und der Prämie ist Pflicht- allerdings sollte das ein Mehrfachagent oder Makler machen, der hat die entsprechenden Computerprogramme.
Wenn ich für meine Kunden vergleiche komme ich sehr oft auf deutliche Unterschiede was den Preis angeht - die Bedingungen haben sich in den letzten Jahren weitgehend angeglichen.
Die letzten Punkte zum Vergleichen sind Prozessquote und Stabilität des Unternehmens.
Wenn die Prozessquote hoch ist (also die Versicherung oft verklagt wird) sind entweder die Bedingungen ein Problem (keine versteht sie oder sie sind unfreundlich) oder eben die Abwehrhaltung der Gesellschaft ist hoch.
Die Stabilität der Gesellschaft und ihre Zahlungsfähigkeit ist auch wichtig - schließlich kann man eine BU Versicherung nicht nach 10 Jahren kündigen und zu einer anderen Gesellschaft gehen, meist ist man halt nicht gesünder geworden sondern würde nur zu schlechteren Bedingungen sich versichern können.
Wenn man das alles zusammen tut ist die Selbstfindung eines guten,preiswerten Versicherungsschutzes nicht wirklich möglich, man ist auf einen guten Berater angewiesen der aus mehreren Gesellschaften auswählen kann.
Dem Jeverxxl ins Stammbuch geschrieben: Seine Alte Leipziger kann im Einzelfall eine gute Versicherung sein, generell ist sie es sicher nicht weil das keine Versicherung schafft.
Es kommt immer auf das Alter, den Beruf, den Gesundheitszustand, die Laufzeit und die Wünsche des Kunden an.

nachdem ich die bisherigen - teils nützlichen - Kommentare und Antworten überflogen habe in aller Kürze - wer arbeitsunfähig ist, ist in der Regel auch berufsunfähig. Die BU-Versicherung - allein oder als Zusatz - ist immer eine Risikoversicherung. Wie die zu konfigurieren ist, hängt von der persönlichen Situation (Wünsche und Möglichkeiten) des Interessenten ab. Zunächst stellt sich die Frage nach dem Bedarf in der jeweiligen Lebenssituation, dann erst die Frage nach der Höhe des Beitrags. Nach meiner Meinung kann man als seriöser Berater eine solche Absicherung nicht isoliert betrachten, da sie ein wesentliches Modul der Daseinsvorsorge darstellt und zB bei Baufinanzierungen oder der Altersvorsorge ein wesentlicher Bestandteil angesprochen werden muß. Natürlich entscheidet der Kunde, ob ein Risiko wie die BU im Zusammenhang betrachtet werden soll oder allein - das würde ich mir aber immer im Beratungsprotokoll quittieren lassen, weil unmittelbar die Beraterhaftung greift. Viel Erfolg!

kennst du afa? da hab ich ne bu abgeschliossen. dort bezahlst du nicht viel und du bekommst top leistungen. ich bezahle z.b. 27,27€ und bekomme im fall der berufsunfähigkeit 1000€ jeden monat. und vorallem stecken die mich nicht in ne andere berufsgruppe.

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