Welche Bedeutung hat es, dass so wenig Demonstranten bei der Islam-Kundgebung gegen den Terrorismus waren?

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35 Antworten

Nein das ist nicht richtig.

Wie sagt man doch gleich....Fake-News.

Die Demonstration ist seit Tagen Thema in NRW. In den Zeitungen in NRW war sogar die Strecke veröffentlicht worden.

Die Stadt Köln hat die Großdemonstration zusammen mit der Polizei bestens organisiert.

Das Wetter hat auch mitgespielt. Es war angenehm mild, kein Regen, keine Sonne. Muslime wurden im Ramadan nicht belastet.

......und dann kamen sie....

Es waren dann eigentlich mehr deutsche Andersgläubige als Muslime,....ich würde aber sagen....ja doch....jeder Dritte war eigentlich Moslem....die Offiziellen haben sich nach mehrmaligen Durchzählen jetzt auf 1.500 Teilnehmer geeinigt.

Ach ja....total vergessen...selbst die Ahmadiyya....die ja vom Islam ausgeschlossen wurden....waren auch dabei....

Eine tolle Demonstration, und endlich ein eindrucksvolles Zeichen.

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Kommentar von Leminee
17.06.2017, 19:13

wieder du und deine ironische Antworten...

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Kommentar von 1988Ritter
18.06.2017, 23:18

Vielen Dank für die Auszeichnung.

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Auch unter Muslimen müssen Prioritäten gesetzt werden. Der (z.T. religiöse) Alltag steht über der offenen Ablehnung des Terrors. 

Anders sieht es mit Mohammed-Karikaturen aus, die anscheinend so wichtig sind, dass Demonstrationen deutlich eher sich entwickeln.

Langsam wundert es mich nicht mehr, wenn Terroristen hauptsächlich aus muslimischem Umfeld stammen

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Ich vermute,  dass viele Moslems zwar offiziell gegen den Terrosismus sind, aber insgeheim dann doch die Umma das Denken bestimmt.

Ich fand die geringe Beteiligung auch sehr enttäuschend, vor allem wenn man bedenkt, wieviele Demonstranten Erdogan und seine AKP, heimliche Unterstützer des IS, mobilisiert haben. Für mich spricht das jedenfalls Bände.

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Kommentar von vonGizycki
17.06.2017, 22:46

Absolut richtiger Gedanke!

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Grüß Dich Apfelkind89!

Es liegt am mangelnden Mut und der wieder resultiert aus innerislamischen Gründen, die mit gegenseitigen Abhängigkeiten von Teilen innerhalb der deutschen Umma (Gemeinschaft der Gläubigen) zu erklären ist.

Das Argument von DITIB, der sich verweigerte und nicht an der Demo teilnahm : 

Zitat DITIB von n-tV

"Forderungen nach muslimischen Anti-Terror-Demos greifen zu kurz,
stigmatisieren die Muslime und verengen den internationalen Terrorismus
auf sie, ihre Gemeinden und Moscheen" hieß es. Zudem sei fastenden
Muslimen nicht zumutbar, "stundenlang in der prallen Mittagssonne bei 25
Grad zu marschieren und zu demonstrieren".
Ditib werde am Freitag in allen Moscheen in Deutschland ein Bittgebet gegen den Terror und für den Frieden halten.

Dazu muss man sagen, die haben den letzten Schuss nicht gehört. Es geht doch darum, eine hörbare Botschaft nach außen zu senden und um sonst gar nichts. Immer wieder wird diese dümmliche alte Leier von Argumenten vorgetragen. Das hängt mittlerweile auch den liberalen Moslems zum Hals heraus.

Damit isoliert sich DITIB nur selbst. Vielleicht nicht das Schlechteste, es sei denn die fangen an, sich mehr zu radikalisieren.


Zitat aus n-tv

"DerGrünen-Bundestagsabgeordnete Volker Beck erklärte, Ditib habe sich "als Teil der Zivilgesellschaft abgemeldet". Der Verband werde "immer mehr
zum Problembären der islamischen Verbändelandschaft". "Wer als
Religionsgemeinschaft die Millionen Muslime in Deutschland
repräsentieren will, muss auch seine gesellschaftliche Verantwortung
annehmen", erklärte Beck. Dazu seien "die Ditib-Strukturen nicht in der
Lage".

Dem kann ich mich nur voll und ganz anschließen!

Herzlichen Gruß

Rüdiger

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Muslime sind in hohem Maße autoritätshörig - die können mit einer freien Gesellschaft nicht viel anfangen. Ihr gesellschaftliches Bewusstsein rangiert auf dem Niveau der 50iger Jahre - unsere Eltern waren unter Hitler großgeworden, die Großeltern stammten aus dem Kaiserreich. Meinungen öffentlich zu äußern gehörte sich nicht. Das Motto war: "Nur nicht auffallen."

Ich würde diesem Zentralrat erklären: "Wenn ihr euch nicht zum Frieden bekennt, dann seid ihr Unterstützer oder zumindest Dulder des IS-Terrors.
Und dann geschieht es ihnen recht, wenn sie mit militanten Islamisten in einen Topf geworfen werden.

Ich war / bin mit einzelnen friedliebenden Moslems befreundet - aber die Mehrheit der Muslime möchte die freie Welt unterwandern und die Macht übernehmen: Im Auftrag Erdogans oder der Regierung von Katar.

Die Art und Weise, wie da argumentiert wird, spricht für sich. Ich erhielt heute eine SMS mit folgendem LINK: http://emirat-ostfriesland.de/ und habe dem Urheber meine Meinung geschrieben, sachlich aber unmissverständlich...


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Kommentar von Susanne88
18.06.2017, 01:20

Meinst du der Text in deienm link ist ernst? Riecht nämlich verdammt nach Satire!

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Erstmal: Es waren 2000 bis 3000 Demonstranten; die Angaben des WDR stammten von einem frühen Zeitpunkt der Demonstration.

Ansonsten gibt es hier viele denkbare Erklärungen, z.B.:

- die meisten Muslime(und der Großteil der Muslime lebt ja nicht in Köln) waren einfach zu bequem, um zu der Demo zu gehen

- die meisten wollten ihre Freizeit mit etwas anderem verbringen

- sie fühlen sich(zurecht, denn die Sippenhaft ist abgeschafft) nicht verantwortlich

- sie haben es satt, dass sie sich ständig vom Terrorismus distanzieren sollen, obwohl sie das schon tausendmal getan haben(keine andere Religion außer dem Islam distanziert sich in Deutschland übrigens von ihren Fanatikern und deren Gewalttaten)

- sie unterstützen den Terror insgeheim

Haben wir Beweise dafür, dass es Bequemlichkeit war? Nein. Haben wir Beweise dafür, dass die Muslime es satt haben, sich ständig zu distanzieren? Nein, es sei denn, wir gehen davon aus, dass DITIB hier für alle Muslime spricht. Haben wir Beweise dafür, dass sie insgeheim den Terror unterstützen bzw. befürworten? Nein.

Also gilt der Grundsatz: In dubio pro reo- Im Zweifel für den Angeklagten. Solange es keine Beweise dafür gibt, dass so wenig Muslime zu der Demonstration gegangen sind, weil sie insgeheim den Terror befürworten(und solche Beweise gibt es nicht), verbietet es schon der Anstand, das zu behaupten. Aber vielen hier fehlt anscheinend sogar dieser grundsätzliche Anstand; das ist wirklich traurig.

Zumal die Behauptung, die meisten Muslime in Deutschland würden den Terror befürworten, ganz klar widerlegt ist. Die- politischen wie religiösen- Ansichten von muslimischen Deutschen sind durch eine Vielzahl von Studien, etwa den Bertelsmann-Religionsmonitor, gut dokumentiert.

Diese Studien zeigen übereinstimmend dass muslimische Deutsche in ihrer überragenden Mehrheit Gewalt zur Verbreitung ihrer Religion bzw. gegen Nichtmuslime, also den Terrorismus, ablehnen und im übrigen Demokratie und Pluralismus unterstützen.

Wenn also hier Muslimen pauschal unterstellt wird, sie würden den Terror unterstützen, dann ist das nicht nur eine völlig unbewiesene, sondern sogar eine widerlegte Pauschalbehauptung. 

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Kommentar von Apfelkind89
18.06.2017, 23:00

Ich habe aber schon einige Studienergebnisse gesehen, die das exakte Gegenteil von dem gezeigt haben, von dem was du geschrieben hast, und zwar, dass der Terror im Namen des Islam eben doch gut geheißen wird (wenn auch nicht in so klaren Worten). Bertelsmann scheint mir sowieso keine seriöse Quelle zu sein...

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Kommentar von EinHaus
27.06.2017, 10:51

Quellen wären für sowas ganz gut.
Wenn man schon von "Studien" (also dem Plural) redet, sollte man doch zumindest 2 Beispielstudien verlinken. Vor Allem wenn man in seinem Kommentar so scharf schießt, wie du.

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Kommentar von EinHaus
27.06.2017, 10:53

Außerdem sagt niemand,(zumindest niemand, den ich kenne) dass der Großteil der Muslime den Terror unterstützt, den diverse Organisationen(e.g IS) verbreiten. Die Anzahl derer, die den Terror unterstützen ist nur alarmierend hoch. 

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Also ich muss schon auch sagen, dass es mich recht enttäuscht hat.

Ja, ich selber war auf vielen Demos gegen Rechte Gewalt und verschiedenen Missbrauch. Ich gehöre einer oder mehreren Gruppen an, die mir von Geburt aus zugetragen wurden. Und ob ich will oder nicht, jeder Erwachsene träg eine gesellschaftliche Verantwortung. Ich genauso wie jeder andere. Und ich will nicht, dass sich jemand vor mir als Deutscher oder Christ bedroht fühlen muss und das die "Lauten oder Gewalttätigen" nur einen kleinen Teil dieser Gruppe repräsentieren- nicht mich.

Meines Erachtens würde ich bei besagter Demo daher auch nicht den Schwerpunkt darauf setzen, dass Muslime für sich oder gegen Terror demonstrieren, sondern ein gesellschaftsverantwortliches Zeichen senden

aus den Reihen der in Deutschland lebenden Moslems

für ein liberales, offenes Deutschland ohne Gewalt.

Und es betrifft alle Vorurteile gegen die sich ja die Gruppe auflehnen sollte: angefangen bei Kriminellen, Antänzer, Grabscher, FamilienClans, eigene Gerichtsbarkeit, bis eben hin zu Terror.

Und dass nun so wenige dort gewesen sind, empfinde ich tatsächlich als sehr sehr schade. Sie haben sich nicht davon distanziert und sind nicht für ein Miteinander eingetreten.

Zu den Publicmachungen- in Zeiten der digitalen Medien wäre eine Verbreitung kein großes Ding gewesen- aber es scheint schon in diesen Startlöchern an Interesse gefehlt zu haben.

Was das nun aussagt.. ich denke es sagt leider etwas darüber aus, wie viele Moslems zu Deutschland stehen. Das ist das, was bei mir ankommt. Ich weiß dass es nicht alle sind, dennoch ist es ein bitterer Rückschlag für meine offenen Haltung.

Bei mehr Teilnahme hätten sie meine Haltung in Gesprächen für ein plurales Deutschland bestärkt.

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Kommentar von ponter
17.06.2017, 20:52

Die Frage des Fragestelkers ist eher tendenziös zu betrachten.

Wären es weitaus mehr Demonstranten und dazu auch noch Muslime gewesen, wäre dies ein Grund für den User gewesen, eine Frage in anderweitiger Richtung zu stellen.

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Meine Vermutung:

Überzeugte, konservativ-traditionelle Islamgläubige, haben möglicherweise ambivalente Gefühle bei dem Gedanken, sich einer solchen Demo anzuschließen. Es wäre bis zu einem gewissen Teil auch eine Demo gegen ihre eigene Religion. Eine Beteiligung an solchen Veranstaltungen ist allenfalls von ,,säkularen Muslimen" zu erwarten oder aber von solchen, die ein ,,gemäßigtes Islamverständnis" haben.

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Kommentar von vonGizycki
17.06.2017, 22:36

Genau das, was ich oben auch andeutete.

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Man muss nicht immer alles gleich negativ auslegen.

An sich ist es erstmal positiv dass es so eine Aktion gibt.

Ich kann zu dem auch eine politische Meinung haben, ohne auf Demonstrationen zu gehen.

Außerdem muss man auch mal auf die potentielle Zielgruppe schauen. Für Muslime die weit von Köln entfernt wohnen wäre es eine weite Wegstrecke, die auch nicht jeder deutsche auf sich nehmen würde. In Köln leben knapp über 100000 Muslime.

Zu dem geht auch nicht jeder zehnte deutsche auf Demonstrationen gegen Rechtsradikalismus obwohl die deutliche Merheit dagegen ist.

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Kommentar von dandy100
17.06.2017, 18:28

Man muss nicht immer alles gleich negativ auslegen.

An sich ist es erstmal positiv dass es so eine Aktion gibt.

Du meine Güte: Dass auf diese Art schönzureden, muss man erst mal können.

Sorry, aber dieses Argument ist an Peinlichkeit nicht zu überbieten!

Was nicht sein kann, das nicht sein darf, nicht wahr?

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Kommentar von vonGizycki
17.06.2017, 22:33

An goali356!

Es gab eine TTIP - Demo in Berlin. Das sind von meinem Heimatort aus 650 km. Da bin ich auch hingefahren. Und das war  genauso wichtig das Thema. 250000 sind da zusammengekommen.

Und bei sowas Wichtigem wie gegen islamischen Terrorismus zu sein, ist das überhaupt kein Argument sondern nur eine Ausrede.

Das jeder zehnte Deutsche auf eine Demo geht, mag ja richtig sein, aber für diese wichtige Botschaft sollten schon mehr auf die Strasse gehen. Bei den vielen Muslimen in der BRD sollten da schon wenigstens 20 - 30000 zusammenkommen. Meinst Du nicht auch?

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nach dem der größte Islamisierungskonzern Ditib e.v. dankend abgewinkt hatte, und seine Nichtteilnahme mit ner Kraut-und-Rüben-Argumentation begründet hatte, war schon mal klar, was da abgeht. Von den 300 Demonstranten waren es nicht mal ganze 100 Rechtgläubige, der Rest waren Altlinke, Altgrüne, katholische Islamfreunde und viele viele Journalisten.

Was da aber nun wirklich eindrucksvoll demonstriert wurde, war: der Islam, der bei sich zuhause köpft, Hände abhackt, steinigt, auspeitscht und weltweit die Regionen des Unglaubens mit Terror überzieht im Namen Allahs, wird vom Islam, wo er in der mindermächtigen Position ist, eben nicht nur nicht kritisiert, sondern wohlwollend und durch Schweigen gebilligt. Die Gelegenheit für Muslime, endlich ihre religiöse Gewaltrechtfertigung öffentlich zu ächten, wurde nicht genutzt. Islam ist überall einheitlich und standardisiert, da wo Islam draufsteht ist Islam drin, egal ob in Saudiarabien, London oder Köln.

Das war das eigentliche Lehrstück von Köln.

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Offensichtlich haben sich weniger Muslime an der Demonstration beteiligt, als erwartet worden ist. Woran liegt das?

Ich denke du wirst kaum jemanden finden, der einen freien Tag mit so etwas verschwenden wird. Natürlich schön aber persönlich würde ich nie zu einer Demo gehen, unabhängig vom Thema und wenn ich so etwas lesen würde "Protestaktion vom Zentralrat der Muslime" dann sowieso nicht...

und meiner Meinung nach war ein Großteil der Demonstranten (oder Zuschauer) nicht-muslimische

Deine Absicht als AfD-Wähler ist auch jedem hier im Board bekannt ;)

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Kommentar von Chris10021999
18.06.2017, 01:24

Apfelkind ist ein AfD-WählerIn? Was soll denn das Profilbild?

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Vor jeder Demo muss abgeschätzt werden, wie viele Menschen wohl kommen werden. Davon abhängig werden Auflagen erlassen, damit eine entsprechende Zahl von Ordnern usw. gefordert werden kann.

Und manche Abschätzungen stimmen, manche sind viel zu niedrig, manche sind viel zu hoch.

Also: Welche Bedeutung hat es? Dass sich die Veranstalter in ihrer Hoffnung auf möglichst große Beteiligung verschätzt haben, zumal sich große Verbände wie auch die Ditib von der Demo distanziert haben.

Mehr bedeutet es erst einmal nicht.

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Aus privaten Gründen konnte ich leider nicht zu der Demonstration gehen, obwohl ich es sehr gerne getan hätte. Ich finde es sehr schade, dass so wenig Muslime zu der Demonstration gegangen sind, da ich finde, dass wir uns klar vom Terror distanzieren müssen.

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Wieviel Prozent der Muslime von Köln waren da? Wieviel Prozent der Deutschen würden an einer entsprechenden Demo teilnehmen? Wahrscheinlich ist das ganz genau dasselbe! Die Menschheit ist bequem – daran ändert der muslimische Glaube auch nichts!

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Kommentar von Apfelkind89
18.06.2017, 22:53

Es gibt Themen, die für Deutsche eine große Wichtigkeit haben. Beispielsweise gab es in Berlin eine Demo gegen TTIP, bei der (nach meiner Erinnerung) ungefähr 200.000 Menschen anwesend gewesen waren. In Köln leben sicherlich hunderttausend Muslime, vermutlich waren weniger als 0,1% davon auf der Demo (großzügig angenommen, es wären 100 Muslime da gewesen, dann kommt das ungefähr hin).

Ich bin mir sicher, dass Deutsche, wäre sie in der selben Situation (z.B. angenommen, sie wären eine Minderheit in einem muslimischen Land), dann würden sehr viele auf eine entsprechende Demo gehen, um sich von gewalttätigen Christen oder gewalttätigen Deutschen abzugrenzen.

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Das Problem ist, dass die meisten Muslime mit islamistischen Terrorismus schlichtweg nichts zutun haben. Und das sage ich als jemand, der sowieso schon eine sehr kritische Meinung gegenüber dem Islam hat. 

Aber es ist nun mal Tatsache, dass die wenigsten Muslime zu Gewalt greifen würden, um ihren Glauben dem anderen aufzuzwingen, ganz zu schweigen davon solche Taten bei anderen gut zu heißen. 

Wieso sollte man seine Zeit verschwenden um gegen etwas zu demonstrieren womit man genauso wenig zutun hat, wie der durchschnittliche deutsche Bürger. 

Man kann Muslimen einiges zuschreiben, es wahr, dass sie sich in vieler Hinsicht nicht integrieren wollen und auch nicht werden, ja sie legen teilweise auf den Koran mehr Wert als auf unser GG, aber man kann ihnen nicht Übel nehmen, dass sie nichts gegen islamistischen Terrorismus tun. 

Der Terrorismus kann nur dann vernichtet werden, wenn alle an einen Strang ziehen, es bringt nichts wenn sich alle mit dem Finger zurechtweisen und über den anderen urteilen. 

Es tut mir leid, ich als Freund von Demos sage das ungern, aber diese Aktion hat einfach null Wirkung im Kampf gegen den Terrorismus, da spielen weit aus anderen Faktoren eine Rolle. 

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Kommentar von BlackBanan24
18.06.2017, 13:03

aber diese Aktion hat einfach null Wirkung im Kampf gegen den Terrorismus

Meiner Meinung nach schon. Würde die gesamte muslimische Zivilgesellschaft als Einheit gegen Terrorismus protestieren, entsteht dadurch  die eindeutige Botschaft, dass Fanatismus und Terrorismus mit dem eigentlichen Islam nichts zu tun hat. Das wiederum könnte auf Junge Menschen, die sich (von beiden Seiten) stärker beeinflussen lassen, durchaus eine positive Wirkung haben, und extremistische Gruppen werden langfristig innerhalb der islamischen Gesellschaft stärker isoliert.

Wieso sollte man seine Zeit verschwenden um gegen etwas zu demonstrieren womit man genauso wenig zutun hat, wie der durchschnittliche deutsche Bürger. 

Die allermeisten Deutschen haben auch mit Rechtsextremismus so gut wie nichts am Hut. Und trotzdem gibt es etliche Demos gegen Rechts mit deutlich mehr Demonstranten.

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Kommentar von MrRayman
18.06.2017, 13:40

Es tut mir leid, ich als Freund von Demos sage das ungern, aber diese Aktion hat einfach null Wirkung im Kampf gegen den Terrorismus, da spielen weit aus anderen Faktoren eine Rolle

Dieser Aussage kann ich nicht zustimmen. Gerade weil viele europäische Terroristen sich auch in Europa, beziehungsweise in Deutschland radikalisiert haben. Wenn eine Gemeinschaft ein Zeichen setzt, dass sie dies Gewalt verabscheut, ist das auch ein Zeichen an genau diese radikalen Leute.

Terroristen wollen ja auch Anerkennung in dieser Glaubensgemeinschaft. Wenn die Mitglieder der Glaubensgemeinschaft deutlich ihre Ablehnung gegen Terror demonstrieren, hat es vielleicht auch Auswirkungen auf genau diese radikalen Leute. Man entzieht ihnen so unmissverständlich jegliche Legitimation zum töten.

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Naja, zum einen ist Ramadan. Da ist es schon verständlich, dass körperlich stark geschwächte Menschen jetzt nicht bei der größten Sommerhitze demonstrieren gehen.

Der Zeitpunkt der Demo war zwar rein symbolisch topgewählt (Monat des Friedens und so) aber rein praktisch nicht so pralle.

Ein zweiter Punkt wird einfach sein, dass der Großteil der Menschen zwar den Terror nicht befürwortet, denen geht es aber solange am Allerwertesten vorbei, bis sie selber mal davon betroffen sind. Da nehmen sich Muslime nicht viel von Deutschen.

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"10.000 Muslime wollen demonstrieren."

Scheinbar nicht!
"Am Ende waren es nur "hunderte Demonstranten". Woran liegt das?"

Dies liegt an der eine kläglichen Fehleinschätzung der Organisatoren. Über diese Fehleinschätzung kann man trefflich diskutieren.

"Welche Bedeutung hat es.... "

Aber wohl kaum über die Bedeutung dieser Fehleinschätzung.

Ich bin enttäuscht über die geringe Resonanz. So wie es aussieht hat DITIB einfach zuviel Einfluss. Es hätte ein schönes Zeichen sein können - Chance leider vergeben!

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Ich persönlich habe nichts von dieser Demonstration mitbekommen (aber soweit ich mitbekommen habe waren es rund 1000 und nicht nur paar Hundert).
Deswegen würde ich sagen, dass der Hauptgrund war, dass es zu wenig Publik gemacht wurde.

Und soweit ich weiß war die Demonstration in Bayern und dieser Bundesstaat ist nicht wirklich für seine zahlreichen Muslime bekannt, vielleicht haben sich viele aus NRW und dem Norden dafür gemeldet und erst später gemerkt, dass es soweit weg liegt.

Und zu guter letzt haben sich auch bestimmt viele nicht gemeldet, weil sie es nicht einsehen sich davon zu distanzieren.
Es ist schließlich auch irgendwie lächerlich sich von etwas zu distanzieren, obwohl es einfach nicht nötig ist.

Ich verlange auch von keinem deutschen sich von der NPD zu distanzieren, nur weil sie deutsch sind.

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Kommentar von 1988Ritter
17.06.2017, 18:47
  • seit zwei Wochen Tagesthema
  • ständig Berichte im Fernsehen, auch wegen der Absage von DITIB
  • die Demo war in Köln
  • Köln liegt in NRW
  • das Wetter war sehr mild, gerade mal 20 Grad
  • kein Regen
  • keine Sonne
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Kommentar von ThenextMeruem
17.06.2017, 18:55

Trotzdem nichts mitbekommen und ich bin nicht der einzige. "Gerade mal 20 Grad" Klar, faste du erstmal und erzähl uns dann vom milden Wetter.

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Kommentar von ThenextMeruem
17.06.2017, 20:55

Ähm... nein. Denkst du etwa, wir Moslems planen eine Verschwörung gegen die Deutschen? Da kann ich dich beruhigen, tun wir nicht. Ich habe mal übrigens in meinem bekannten Kreis nachgefragt (in ganz Deutschland verteilt) ob die was davon mitbekommen haben, egal ob Moslem oder nicht, ob politisch engagiert oder nicht, sogut wie niemand von denen wusste bis heute was von dieser Demonstration.

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Kommentar von vonGizycki
17.06.2017, 22:38

Deswegen würde ich sagen, dass der Hauptgrund war, dass es zu wenig Publik gemacht wurde.

Das ist unglaubhaft. Die hören doch sonst immer die Flöhe husten und das Gras wachsen.

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Es liegt daran das Muslime die Bedeutung der Demonstration nicht Unterstützen.

Nach den Pariser Anschlägen mit 132 Toten und sehr vielen verletzten gab es bei dem Fußballspiel Türkei Frankreich eine Gedenkminute. Die Reaktion der Zuschauer sei zu beachten.



Die Zuschauer skandieren „Allahu akbar und „Die Märtyrer sind unsterblich“

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Meinst du die ein paar peinlichen Allibisten?

Was da aber nun wirklich eindrucksvoll demonstriert wurde, war: der
Islam, der bei sich zuhause köpft, Hände abhackt, steinigt, auspeitscht
und weltweit die Regionen des Unglaubens mit Terror überzieht im Namen
Allahs, wird vom Islam, wo er in der mindermächtigen Position ist, eben
nicht nur nicht kritisiert, sondern wohlwollend und durch Schweigen
gebilligt.

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