Welche Bedeutung haben die Epistel im Gottesdienst?

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4 Antworten

Es ist die Lesung aus den Apostelbriefen, der Apostelgeschichte oder der Offenbarung des Johannes.

Im klassichen evangelischen Sonntagsgottesdienst werden üblicherweise zwei Lesungen vorgetagen. Eine aus dem Alten Testament oder häufiger den Episteln und eine weitere aus den Evangelien, manchmal auch ein zusätzlicher Predigttext.

Zur vollständigen katholischen Sonntagsmesse gehören drei Lesungen: aus dem Alten Testament (1. Lesung), die Epistellesung (2. Lesung) und das Evangelium. Oft wird jedoch auf eine der ersten beiden Lesungen verzichtet, jedoch nie auf die Evangelienlesung.

Alle Lesungen können Grundlage der Predigt sein.

Die jeweiligen Texte sind für den entsprechenden Tag in den Perikopenordnungen der Kirchen (ev./kath.) festgelegt.


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Es hat eine ähnliche Bedeutung wie für einen Durchschnittsmenschen ein Furunkel am Gesäß.

Der Pastor möchte wohl gerne darüber eine Predigt halten, was gerade Sache ist und die Menschen bewegt, aber er wird durch dogmatische Vorgaben entscheidend daran gehindert, indem er immer wieder die gleichen im NT enthaltenen Briefe oder die von der Kirchenführung vorgeschriebenen Lesungen der Apostelgeschichte zum Thema machen muß, also quasi so, wie ein Durchschnittsmensch wohl gerne entspannt sitzen möchte, es aber nicht wagt, wenn er an entsprechender Stelle von einem Furunkel geplagt wird.


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Kommentar von Aleqasina
06.03.2017, 16:19

Wozu die Polemik?

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Die Briefe von Paulus, Jakobus, Petrus, Johannes, Judas und der leitenden Körperschaft in Jerusalem förderten im ersten Jahrhundert u. Z. das Wachstum der Christenversammlung und trugen zur Bewahrung ihrer Einheit und ihrer Reinheit bei (Apg 15:22-31; 16:4, 5; 2Ko 7:8, 9; 10:8-11).

Sie haben bis heute nichts an ihrer Aussagekraft verloren, was nicht verwundern sollte. Denn alle Briefe des NT wurden unter Inspiration Gottes geschrieben.

Allerdings macht es keinen Sinn, sie gebetsmühlenartig in Gottesdiensten runterzurasseln:

"Und sie fuhren fort, aus dem Buch, aus dem Gesetz des [wahren] Gottes, vorzulesen, es wurde erläutert, und man gab [dessen] Sinn an; und sie machten das Vorgelesene fortlaufend verständlich." (Nehemia 8:8)

"13 Bis ich komme, widme dich weiterhin dem Vorlesen, dem Ermahnen, dem Lehren." (1. Tim. 4:13)

Wozu sind Gottesdienste da?

"Und laßt uns aufeinander achten zur Anreizung zur Liebe und zu vortrefflichen Werken, 25 indem wir unser Zusammenkommen nicht aufgeben, wie es bei einigen Brauch ist, sondern einander ermuntern, und das um so mehr, als ihr den Tag herannahen seht." (Hebr. 10:24, 25)

"Die ganze Schrift ist von Gott inspiriert und nützlich zum Lehren, zum Zurechtweisen, zum Richtigstellen der Dinge, zur Erziehung in [der] Gerechtigkeit, damit der Mensch Gottes völlig tauglich sei, vollständig ausgerüstet für jedes gute Werk." (2. Tim. 3:16, 17)

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Nein, die Fragestellung ist eben nicht geklärt. Epistel sind die Briefe des Apostels Paulus und die übrigen apostolischen Briefe.

Was die allerdings direkt mit dem Gottesdienst zu tun haben sollen, erschließt sich mir nun nicht.

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