Welche Baumstämme für Pilzzucht?

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Zuallererst: Braunkappen werden am Besten auf Stroh angebaut. Auf festem Holz wachsen sie nicht.

Dann: wenn der Pflaumenbaum nicht kerngesund ist( und in dem Falle würde ich mich fragen, warum er gefällt wird), dann sind bereits so viele Pilze drin, dass eine andere Art(Austernpilz, Shii-take, etc.) keine Chance hätte.

Ich würde mich erstmal grundsätzlich über Pilzzucht und geeignete Arten informieren.

Der Maronen-Röhrling ist in Mitteleuropa weit verbreitet und kommt von der Küste bis in die Alpen vor. Er wächst hauptsächlich im Nadelwald, vor allem in alten Fichtenwäldern oder unter Lärchen (oft zwischen den Wurzelausläufern), und kommt in feuchten Sommern bereits im Juni/ Juli vor. Die Hauptsaison ist jedoch von Mitte September bis zum Spätherbst im November, bevor der Frost einsetzt.

Der Riesenträuschling ist ein saprobiontischer (sich vom toten Material ernährenden Organismen) Bewohner von verrottenden Pflanzenabfällen, Stroh, Holz-und Rindenhäcksel und Humus und nährstoffreicher Erde, er wächst auf Ruderalplätzen, in Gärten, Parkanlagen an Straßenböschungen und Wegrändern, auf Strohmieten und Abfallhaufen. Die Fruchtkörper erscheinen in Mitteleuropa im Frühjahr und Herbst, es besteht eine ausgeprägte Fruktifikationslücke im Sommer.

müsst ihr wie ich eben googlen welche lebensbedingungen die pilze brauchen die ihr anbauen wollt. manche sind sehr wählerisch, manche nehemen fast alles als substrat.

und denkt dran die pilze dann gut vor tieren zu schützen. das die nicht weggefressen werden.

Hallo geisman!

Googlen können wir alle! Wenn das ausreichen würde wäre dies Plattform umsonst. Das was die meisten hier erwarten sind kompetente Antworten, von Leuten die wenigstens etwas Ahnung haben und wichtige Infos kompakt vermitteln können.

Der Maronenröhrling hat in der Pilzzucht wenig verloren. Warum kopierst du hier Inhalte von ihm rein?

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Hallo!

Ich hab ein bisschen Erfahrung mit Pilzzucht.

Braunkappen (Stropharia rugoso-annulata nicht! Maronen) sind sehr einfach zu ziehen. Das Mycel ist äußerst stark und robust

  • Such dir einen halbschattigen ort
  • Mach ein Schneckenbeet (mit verzinktem Metall), in jedem Baumarkt erhältlich.
  • Schütte Hackschitzel und/oder Stroh auf. Du kannst auch eingeweichte Strohpellets oder auch eingeweichte Holzpriketts verwenden.
  • Mische einen liter Brut rein.
  • Als Deckschichte eignet sich Erde oder idealer Weise Kompost.
  • Das Substrat sollte immer einigermaßen feucht gehalten werden.

Wenn du Das Beet jetzt anlegst kannst du vorraussichtlich in dieser Saison noch ernten.

Der Pflaumenbaum eignet an sich nur dann wenn du ihn zu Hackschnitzel verabeitest. Braunkappen wachsen nicht direkt auf Totholz.

Hier noch ein Bild von 2012:

http://www.bilder-hochladen.net/files/j2lb-3-eccb-jpg.html

Ich selbst hab mit Pflaumenholz nur im Zusammenhang mit Shiitake Erfahrungen gemacht. Allerdings keine guten. Es sollen größere Mengen Oxalsäure enthalten. Der Shiitake wuchs ins Holz kaum ein.

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