Welche Auswirkungen kann der Klimawandel auf das Wetter haben?

7 Antworten

Bei einer höheren Temperatur in den Tropen gibt es deutlich höhere Windgeschwindigkeiten bei Wirbelstürmen. Vor ein paar Jahren waren Geschwindigkeiten von 200 kmh normal. Das hat sich inzwischen geändert. Jedes Jahr gibt es einen neuen "Jahrhundertsturm". Diese Ausnahmen sind inzwischen die Regel und es ist kein Ende abzusehen bei der Gewalt der Stürme. Die höchste je gemessene Geschwindigkeit wurde am 10. April 1996 während des tropischen Zyklons Olivia auf der westaustralischen Insel Barrow Island mit 408 kmh gemessen. Es ist durchaus denkbar, dass diese Windgeschwindigkeit in wenigen Jahrzehnten ganz normal ist. In Böen werden dann Geschwindigkeiten von 500 oder 600 kmh erreicht. Ein solcher Sturm würde alles aus dem Boden reißen. Da gibt es dann keine Sicherheit mehr, für Nichts und für Niemanden.

Durch die steigenden Temperaturen wird sehr viel mehr Wasser verdunsten und somit mehr Wasser auf den Quadratmeter herunter regnen, wenn es einmal regnet. Doch das ist dann immer nur punktuell. In vielen Gebieten wird es sehr viel trockener werden. Die Wüsten der Erde werden sich ausdehnen und sich nach Süden und Norden weiter ausdehnen. Die Kalahari wird in Kapstadt große Probleme verursachen und die Sahara wird das Mittelmeer überspringen. Spanien, Italien, Griechenland und die Türkei werden davon am meisten betroffen sein. Aber auch Frankreich und Deutschland werden es zu spüren bekommen. Der letzte Sommer war der Beweis dafür.

Es wird sehr viel trockener in Deutschland werden. Sommer von März bis November wird ganz normal werden. Wenn es dann einmal regnet, wird so viel Wasser herunter kommen dass der Boden es nicht mehr aufnehmen kann. Es wird Überschwemmungen geben, wie wir sie noch nicht erlebt haben. Klimawandel ist kein Spaß. Er wird jeden von uns mit einem wirklich extremen Wetter treffen.

Jetzt hast du mir ein bisschen Angst gemacht😬 was war mit der letzen Sommer in Deutschland?

1
@Johanneshi

Das war nur der Anfang. Es wird sehr viel schlimmer kommen als sich die Meisten vorstellen können oder wollen. Natürlich wird es immer wieder ein Jahr geben, in dem alles wieder ganz "normal" aussieht. Doch das ändert nichts am weltweiten Trend. Weltweit gesehen zeigt dieser Klimatrend nach oben.

Wenn irgendwo ein großer Vulkan ausbricht und viel Asche auswirft, dann brechen die Sonnenstrahlen an dieser Asche, noch bevor sie die Atmosphäre aufheizen können. Doch während man sich dann auf der Erde freut, dass dieses Phänomen uns eine Atempause gewährt, blasen wir weiter CO2 in die Luft. Es tritt weiter Methan in der Arktis aus dem Permafrostboden aus und verstärkt den Klimawandel. Wir holzen weiter den Regenwald ab und vernichten unsere größte Klimabremse.

Wenn heute ein Regentropfen auf das Blätterdach des Regenwaldes fällt, dann verdunstet er noch bevor er in einem Bach oder Fluss landet. Wissenschaftler haben errechnet dass er 7 bis 9 mal verdunstet und wieder herab regnet, bevor er von einem Fluss davon getragen wird. Dieses ständige herab Regnen und wieder Verdunsten, kühlt unser Klima enorm. Es wirkt sich auf die ganze Welt aus. Wenn wir diesen Wald weiter vernichten, wird sich auch das auf die ganze Welt auswirken.

Denn wenn dort keine Bäume mehr stehen, kann dieser Wassertropfen von dem ich sprach nur noch ein einziges Mal herab regnen. Er fließt sofort in einen Bach und von dort in den nächsten Fluss. Allein das zeigt, warum es dann deutlich weniger regnet. Doch es kommt noch sehr viel schlimmer! Im Sertão in Brasilien wird es schon heute immer trockener. Dort fällt schon heute sehr viel weniger Regen, weil der Regenwald gleich nebenan immer großflächiger vernichtet wird. Wenn das so weiter geht und immer mehr Bäume gefällt werden, wird der Sertão sich nach Norden und Westen ausdehnen und es wird heißer werden. Gibt es irgendwann zu wenige Bäume wird das Klima kippen.

Von diesem Moment an werden auch die noch stehenden Bäume zu wenig Wasser bekommen. Sie werden vertrocknen und einfach in Flammen aufgehen. Ab diesem Punkt ist das Ganze auch nicht mehr rückgängig zu machen.

Wenn es dann regnet, dann knallt der Regen auf den Boden und spült die dünne Humusschicht weg. Übrig bleiben Steine und Geröll. Diese Steine heizen sich so sehr auf, dass es nur noch höchst selten in der Region regnet. Denn selbst wenn das Wasser aus den Wolken fällt, es kommt nicht mehr unten an, weil es verdunstet noch bevor es den Boden erreicht. Es bleibt also dauerhaft heiß und Pflanzen können dort nicht mehr wachsen, genau wie in der Sahara. Der ehemalige Regenwald wird zur heißen Wüste. Diese Hitze muss ja irgendwo hin. Doch vom Äquator gibt es nur zwei Wege. Die Hitze kann also nur nach Norden oder nach Süden. Sie wird uns also gewaltig einheizen und das Klima auf der ganzen Welt verändern.

Als ob das nicht genug wäre, werden wir Menschen immer mehr. Jetzt gibt es Leute die behaupten dass diese Bevölkerungszunahme überhaupt kein Problem sei. So bald die Leute gebildeter werden, wird diese Zunahme zum Stillstand kommen. Doch genau dort sehe ich ein weiteres Problem. Immer mehr Länder schaffen es in immer kürzerer Zeit ihre Länder zu industrialisieren. Sie werden reich, bauen ihre Infrastruktur aus und werden zu Verbrauchern. Jeder Reichtum stammt aus der Natur, auch unser eigener Reichtum. Wenn jetzt immer mehr Menschen zu Verbrauchern werden, dann wird der Klimawandel noch einmal an Fahrt aufnehmen. Wir sägen also immer schneller an dem Ast auf dem wir sitzen.

Es gibt noch ein paar weitere Punkte, die mir Sorgen machen. An erster Stelle steht das Methanhydrat in den Meeren. Aber das soll es erst mal gewesen sein.

0

Schaust du keine Nachrichten ?

Überall im Süden Schneechaos.

Außerdem wird es im Sommer immer wärmer

Schnee ist doch Naturreich

0

Was möchtest Du wissen?