Welche Auswirkungen hat LSD auf mein Gehirn?

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6 Antworten

In deinem Körper und somit auch in deinem Gehirn, befinden sich verschiedene Rezeptoren, die durch Botenstoffe aktiviert werden können. Dadurch kann die Signalübertragung beeinflußt z.B. verstärkt werden. LSD wirkt im Gehirn an solchen Rezeptoren, auch wenn die genaue Wirkweise wie bereits geschrieben ungeklärt ist, wirkt LSD mit einer Sicherheit von 99.9% an 5-HT (Serotoninrezeptoren). Vermutlich am 5-HT2a-Rezeptor. Wenn LSD nun an einem solchen Rezeptor bindet, könnte es z.B. die Wiederaufnahme vom Botenstoff Serotonin in die Präsynapse hemmen und so eine ungehemmte Wirkung der ausgeschütteten Botenstoffe und somit des Ionenstroms auslösen. Die veränderte Signalübertragung führt dann zur veränderten Wahrnehmung im Hirn. Um das ganze in deiner Klasse zu erklären, solltest du das Modell der synaptischen Signalübertragung erklären können. Auch auf Youtube (ich glaube der Kanal heißt SimpleBiology) wird das ganze recht gut erklärt. Außerdem gibt es einen Kanal, der die Wirkweise einiger Drogen oder Alltagssituationen (z.B. sich verlieben) in chemischen Prozessen auf den Körper in deutsch erklärt. 

Lass dich nicht durch die ganzen Fachbegriffe verwirren. 5-HT2a bedeutet z.B. nur, dass es sich um einen 5-HT (5-Hydroxytryptamin = Serotonin) Rezeptor handelt. Dieser ist nur anhand von Entdeckung und Funktion mit 2a gekennzeichnet, weil es im Körper verschiedene Serotoninrezeptoren gibt, die für unterscheidliche Körperfunktionen verantwortlich sind. Dieser Eine kann halt auch Halluzination auslösen, wenn er beeinflußt wird.

Open Mind würde ich so wenig als Quelle nutzen wie gutefrage.net

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Die Neurotransmitter-Ausschüttung wird maßgeblich verändert, so dass ein normaler Denkablauf nicht im Rausch möglich ist. die Realität wird nur noch verzerrt wahrgenommen, gleiches gilt für das allgemeine Zeitgefühl.

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http://de.drogen.wikia.com/wiki/LSD

Zitat aus dem Abschnitt

Pharmakodynamik:

Die genaue Bestimmung der Wirkungsweise von LSD ist nach heutigen Erkenntnisstand ähnlich komplex wie der Versuch menschliches Verhalten insgesamt aufzuschlüsseln. Die ablaufenden Prozesse können auch nach aktuellen Erkenntnissen nur ungefähr beschrieben werden und stützen sich zu großen Teilen immer noch auf nur Vermutungen. Das LSD-Molekül besitzt eine auffällige strukturelle Ähnlichkeit mit dem Neurotransmitter Serotonin. Dabei wird vermutet, dass Serotonin hemmend wirkt und somit das Gehirn vor einer Reizüberflutung schützt.

Aufgrund der Ähnlichkeit der Molekularstrukturen wird vermutet, dass das
psychoaktive unter den viermöglichen Steroisomeren des LSD auf das
Serotoninsystem mit großer Bindungsstärke vermutlich als ein Serotonin-Agonist wirkt.

P.S.

Im Wikipedia-Artikel ist eine etwas volkstümlichere Beschreibung enthalten. Aber die Begriffe Dopamin, Serotonin, Neurotransmitter solltest Du vielleicht doch einmal googlen.

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Glaube ich dir nie im Leben dass das ein Bioreferat sein soll.

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Kommentar von Tom33736
03.01.2016, 09:30

Doch doch ich bin erst 13 und habe null mit Drogen zu tun und da LSD auch keine Einstiegsdroge ist... Wir machen in Bio das Thema Gehien und deswegen müssen andere zum Beispiel was über Cannabis machen.

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