Welche Auswirkungen haben Moorbäder auf den Körper?

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2 Antworten

http://de.wikipedia.org/wiki/Moorbad

Badetorf ist ein sehr guter Wärmespeicher, der die Wärme lange hält und bei einem Bad langsam an den Körper abgibt, und zwar deutlich langsamer als Wasser. Hierbei sind so genannte "wässerige" Moorbäder, die man auch in der Badewanne anwenden kann, weniger wirksam als dickbreiige Moorbäder, die die Wärme deutlich länger speichern und langsamer an den Körper abgeben. Deshalb nutzt man Moorbäder als so genannte Überwärmungsbäder mit einer Temperatur bis zu 46 Grad Celsius, die in diesem Medium als weniger heiß empfunden werden. Etwa 20 Minuten im Moorbad lassen die Körpertemperatur um etwa zwei Grad ansteigen, was einem künstlichen Fieber entspricht. Das wirkt sich positiv auf das Immunsystem aus und regt den Stoffwechsel an. Außerdem entspannt sich durch die Wärme die Muskulatur. Bekannt ist, dass der Badetorf u.a. entzündungshemmende Substanzen wie Huminsäure enthält. Den Moorbehandlungen wird ferner eine Wirkung auf das Nervensystem und den Hormonhaushalt nachgesagt. Selbst bei Unfruchtbarkeit sollen bereits Erfolge erzielt worden sein. Die medizinische Forschung ist aber längst nicht abgeschlossen.

Aus hygienischen Gründen ist ein Gemeinschaftsbad in Moor bzw. Badetorf nicht empfehlenswert. Als Bestandteil einer Kur sind Einzelbäder in der Wanne üblich, wobei der Torf jeweils nur einmal verwendet werden sollte.

Indikationen [Bearbeiten]Von Medizinern werden Moorbäder empfohlen bei:

Arthrose Osteoporose Morbus Bechterew Beschwerden in den Wechseljahren Rheuma gynäkologischen Erkrankungen

Der Körper wird ganz durch gewärmt,es entspannt und ist guz für den Haut.

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