Welche Auswirkungen auf die Gesellschaft bzw. unser Leben würde ein 2 Wochen- langer Stromausfall haben?

5 Antworten

Das kann man nicht vorhersagen, wichtig ist: Nicht in Panik geraten! In Kontakt mit Nachbarn gehen und schauen, was man gemeinsam machen kann. Man müsste vermutlich auf alte Techniken, wie z. B. Erdkühlschränke, zurückgreifen. Wenn man zusammen arbeitet, kann man sowas relativ entspannt überstehen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung – Sozialpädagogik - Berufserfahrung

Für die meisten wäre das wohl eine Katatstrophe. Allerdings weiß ich nicht warum. Trinkwasser wird mit Notstromgeneratoren gewährleistet. Privatpersonen müssten sich lediglich um Kühlmöglichkeiten für Lebensmittel kümmern oder für diesen Zeitraum auf konservierte Lebensmittel zurückgreifen. Der Rest ist nicht lebensnotwendig und wenn man keine Kerzen hat, geht man mit dem Sonnenuntergang ins Bett.

Hast du "Blackout" von Marc Elsberg gerade gelesen :)? Wenn nicht, wäre das mein Literaturtipp dazu. Ich denke, er beschreibt leider die Auswirkungen ziemlich treffend...

Vor kurzem gab es in ganz Dresden und Teilen der Umgebung einen großen Stromausfall. Der dauerte ungefähr 45 Minuten. Und schon diese kurze Zeitspanne sorgte dafür, dass diese Großstadt mit 500.000 Einwohnern den Rest des Tages und teilweise noch in den Tagen danach ganz schön im Chaos versunken ist. Die Feuerwehren waren im Dauereinsatz, um Leute aus Fahrstühlen zu holen und Brandschutztüren wieder zu öffnen, die sich automatisch geschlossen haben. Der Verkehr inklusive der Straßenbahnen stand still. Läden mussten schließen, weil die Türen nicht mehr aufgingen und auch die Kassen nicht mehr funktionierten. Und in den Einkaufszentren ohne Fenster in den Läden standen die Menschen im Dunkeln...

Das war also nur ein sehr kleiner, sehr kurzer Vorgeschmack, was ein flächendeckender Blackout bedeuten kann in der heutigen Welt in der westlichen Zivilisation. Und eben noch weit entfernt von so richtig lebensbedrohlichen Situationen wie überhitzten Atomkraftwerken oder Krankenhäusern ohne Notstromaggregate...

Zwei Wochen Stromausfall im gesamten Bundesgebiet hätten fatale Folgen. Alleine für Menschen, die auf strombetriebene Sauerstoffgeräte angewiesen sind, würde das ein großes Leiden bedeuten – vielleicht sogar den Tod.

Flugzeuge könnten zwei Wochen lang nicht mehr abheben, schließlich sind alle Check-Ins an deutschen Flughäfen digitalisiert. Mit Papier und Stift hakt dort keiner mehr die Passagierlisten ab. Es ist alles an Softwares bzw. Endgeräte gebunden, die Strom brauchen. Wohl nur die wichtigsten Geräte werden an Notstrom-Aggregaten angeschlossen sein.

Zudem würden die ausgefallenen Ampeln wohl für ein großes Verkehrschaos sorgen. Mit Sicherheit würden sich die Unfallzahlen vervielfachen.

Auto-Reparatur beim örtlichen KFZ-Mechatroniker des Vertrauens? Fehlanzeige! Die Hebebühne bewegt sich ohne Strom kein Stück.

Firmen könnten ohne Strom nicht mehr ihre Einbruchmeldeanlagen aktivieren. Einbrecher könnten sich also nahezu unbemerkt Zugang zu Firmengebäuden verschaffen und sie plündern. Selbst, wenn die Polizei über den Einbruch informiert werden würde: Ohne Strom für die Akkus der Taschenlampen würde die Tätersuche in der Nacht wohl eher abenteuerlich werden, anstatt zielführend.

Auch Brandmeldeanlagen werden ohne Strom keine Brände detektieren können, sodass sich ein Entstehungsbrand erstmal ungehindert ausbreiten kann, bis er bemerkt wird.

Auch das Absetzen von Notrufen stelle ich mir kompliziert vor. Ich kenne zumindest kein Handy mehr, dessen Akku zwei Wochen durchhält.

Firmen, in denen 24 Stunden gearbeitet wird, müssten wohl zumindest ihre Nachtschichten einstellen, da im Dunkeln nicht gearbeitet werden kann.

Wer ein Elektroauto fährt, sollte sich seine Restreichweite für die zwei Wochen ohne Strom gut einteilen. Ist der Akku leer, muss gelaufen werden.

Die Liste der potenziellen Probleme ließe sich wohl noch stundenlang weiterführen. Fazit: Ich hoffe, dass ich einen zweiwöchigen Stromausfall nicht erlebe!

Auf mich persönlich würde es keine Auswirkungen haben. Ich trenne meinen Hausstromkreis vom Betreibernetz, und drücke den Starter an meinem Generator.

Ich heize mit Holz und koche mit Gas, so wie fast alle in meinem Dorf.

Du wirst sicherlich viele neue Freunde finden und eine friedvolle Hausübernahme erleben. Nein bitte schütz dich

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@verreisterNutzer

Mein Haus übernimmt sicher niemand. Das verhindern meine beiden Hunde und meine Freunde Smith und Wesson.

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