Welche Austauschorganisation würdet ihr empfehlen?

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3 Antworten

Bei den Orgas gib es einen großen Unterschied, gemeinnützige (z.B. AFS, YFU) und solche, die gewinnorientierte arbeiten.

Die meisten Organisationen, die in Deutschland arbeiten, müssen in den USA mit Partnerorganisationen zusammen arbeiten (wegen der Visumsvergabe)

So gibt es zum Beispiel in Deutschland ca. 50 Unternehmen, aber in den USA nur eine handvoll Organisationen, die die Visa-Vor-Dokumente ausstellen dürfen. Das heißt, du wirst in den USA unter Umständen von ein und der selben Organisation betreut, egal wen du in D gewählt hast.

Diese US Organisation sucht deine Gastfamilie aus und ist auch zuständig, wenn es zu Problemen kommt. Die deutschen können relativ wenig machen, sobald du erst einmal in den USA bist.

Es ist also sinnvoll, um sicher an eines der begehrten Visa für den Austausch zu bekommen, sich bei mehr als einer Organisation in Deutschland  zu bewerben.

Was die dabei wichtig ist, entscheidest du, Möglichkeit der Staaten Wahl in den USA, Preis, Nähe zu deinem Wohnort, Vorbereitungsarbeiten in deiner Nähe, Gemeinnützigkeit, ....

Hier eine Übersicht:

http://schueleraustausch-usa.e2make.com

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Hallo Annilaa,

mein Austausch ist schon einige Jahre her, aber ich war damals auch ein bisschen überfordert mit den vielen Organisationen und war über jeden persönlichen Tipp froh. Deshalb hier meine Erfahrungen:

Nachdem ich das ganze Internet durchforstete, habe ich mich letzten Endes für YFU entschieden. Bekannte meiner Eltern, deren Tochter selbst auch mit YFU im Ausland war, haben mir die Orga damals empfohlen. Ich hatte dann
auch ein super Jahr.

Bevor es überhaupt losging, war ich auf einer Vorbereitungstagung, wo man die ganzen anderen Austauschschüler kennenlernt. Das war echt eine coole Woche und danach will man eigentlich direkt weg. Im August ging es dann tatsächlich los. Wir waren echt viele Schüler an dem Tag am Flughafen und viele waren im gleichen Flugzeug, das war ziemlich cool und nahm mir auch meine Ängste.

Als ich dann in den USA ankam, hat am Flughafen direkt meine Gastfamilie und meine Betreuerin gewartet. Nach ein paar Tagen hat mich meine Betreuerin angerufen und wir haben dann immer einmal im Monat etwas zusammen gemacht oder haben zusammen gekocht. Meine Gastfamilie konnte ich mir nicht aussuchen, aber das wollte ich auch nicht. Für mich war nicht der Ort ausschlaggebend, sondern dass ich mich mit der Familie gut verstehe. Das hat YFU auch gut hinbekommen. Meine Gastfamilie hat mich vor zwei Jahren besucht und wir schreiben uns noch immer zu Weihnachten und Geburtstagen.

 Ich hatte auch eine Freund von YFU in der Stadt, der seine Familie wechselte. Aber auch das verlief reibungslos, weil unsere Betreuerin das alles regelte und er in der gleichen Stadt eine neue Gastfamilie fand.

Bei den Preisen lohnt es sich, das Kleingedruckte zu lesen. Die aktuellen Preise kenne ich nicht, aber ich weiß noch, dass YFU damals einen Komplettpreis hatte. D.h. Flug, Versicherung, Vorbereitung, Betreuung usw. waren alles enthalten. Das war nämlich nicht bei allen Organisationen der Fall. Aber da findest du bestimmt noch weitere Infos auf der Website.

Noch ein Grund, der mich von YFU überzeugte: YFU ist kein Unternehmen sondern ein gemeinnütziger Verein. Die meiste Arbeit wird also von Ehrenamtlichen gemacht, die kein Geld dafür bekommen. Und auch die Gastfamilien wurden nicht bezahlt, das heißt sie machen es der Erfahrung wergen.
Das macht, glaube ich, ein riesen Unterschied.

Ich  hoffe, ich konnte dir weiterhelfen!

LG

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Kommentar von stufix2000
22.04.2017, 15:46

Sehr guter Post.

Allerdings bekommen Gastfamilien in den USA nie Geld dafür, dass sie einen Gastschüler aufnehmen.
Das ist bei allen Austauschorganisationen so vorgegeben und entspricht den Regeln für die Visum Vergabe, ganz egal ob gemeinnützig oder nicht.

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Hey,
Ich war ein Jahr in den USA mit Travel Kiwi High School Year in den usa und war sehr zufrieden.Ich konnte mir den Staat aussuchen und konnte sogar bei der Gastfamilie mitreden was bei den meisten organisationen nicht der fall ist. Vor Abreise bekam ich 3 Familien zur auswahl und ich war mit meiner wahl gluecklich. Ich fand es auch gut das meine Organisation ihre eigenen Leute vor Ort hatten, und nicht mit anderen Agenturen zusammen gearbeitet haben. An meine Betreuerin konnte ich mich auch jederzeit wenden und sie wohnte auch nur wenige minuten von meiner gastfamilie. Also meine Organisation hat sich wirklich gut um ihre schueler gekuemmert, meine Betreuerin hat sich auch schon vor abreise auch alles mit meiner schule in deutschland und den usa alles geklaert, sodass ich nichts wiederholen musste. Kann dir die Organisation nur weiter empfehlen,vorallem wenn du ein Auslandsjahr in die USA machen willst

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