Welche Aussage stimmt? Gesunde Selbstbewusstsein?

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7 Antworten

Hallo liebe Anette,

versuch doch die ganze Sachen einmal komplett anders zu betrachten.

zweifelsohne trägt eine gesunde, glückliche Beziehung zu einem tollen Selbstwertgefühl und auch zu viel Selbstbewusstsein bei, jedoch ist es nicht alleine das.

zum Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein tragen doch noch viel mehr Sachen bei hier nur mal ein paar:

  1. Gesundheit
  2. Freunde
  3. Erfolg im Beruf
  4. Geld
  5. Talente

und diese Liste ließe sich ohne weiteres noch weiterführen.

 

zu der zweiten Aussage, mit einem gesunden Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein findet man die wahre Liebe:

Es ist wissenschaftlich belegt, dass ein souveräner, selbstsicherer Auftritt auf den gegenüber Eindruck erweckt. Also steigert das lediglich die Chancen, dass sich dein Gegenüber in dich verliebt.

Du erhöhst somit die Zahl derer die sich für dich interessieren und somit auch die Chance den richtigen Menschen an deiner Seite zu finden.

Bedenke doch auch hierbei gibt es sehr viele weiter Punkte, die darüber hinaus wichtig sind um eine erfolgreiche Beziehung zu führen:

  1. Treue
  2. Ehrlichkeit
  3. Hygiene
  4. Harmonie
  5. Offenheit
  6. Kritikfähigkeit
  7. ggf, gemeinsame Interessen

auch hier lässt sich die Liste wieder ohne weiteres um ein vielfaches fortsetzen.

 

Was ich damit sagen will, jeder Mensch dem du gegenüber trittst hat andere Präferenzen, die wichtig sind. Vielleicht schätzt ein Mensch sogar die Unsicherheit an dir und liebt es dich zu beschützen und mehr Selbstsicherheit gefällt ihm dann vielleicht nicht so sehr.

Man kann hier nun wirklich nicht pauschalisieren, letztlich treffen beide Aussagen mit Sicherheit zum Teil zu, jedoch allein auf das reduzieren kann man es nicht. Dafür gibt es zu viele andere Faktoren.

 

Liebe Grüße

  • Weder noch! So einfach ist die Welt nicht!
  • Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein können sicherlich die Chancen auf einen tollen Partner erhöhen. Die Lebenswirklichkeit zeigt jedoch, dass auch sehr viele Menschen vergeben sind, die kein besonders ausgeprägtes Selbstbewusstsein haben. Verlieben hängt eben von sehr vielen Faktoren ab und Selbstbewusstsein ist dafür nicht nötig. Wen das so wäre, müsste es sonst viel mehr unvergebene Menschen geben. 
  • Eine glückliche Partnerschaft mag das Selbstwertgefühl steigern, erhöht aber nur selten das Selbstbewusstsein.Mir ist noch keinerlei Zusammenhang zwischen Selbstbewusstsein erwachsener Menschen und ob sie vergeben sind aufgefallen.
  • Hinzu kommt noch, dass "wahre und richtige Liebe" eher nach Groschenroman klingt als nach Lebenswirklichkeit. Quasi jeder verliebt sich mehrfach im Leben und grob geschätzt jeder 100ste Mensch würde ausreichend gut für eine stabile, liebevolle Partnerschaft passen. Überleg mal, wie viele Menschen du überhaupt jemals besser kennengelernt hast und wie oft du verliebt warst. Es ist zudem offensichtlich, dass Liebe kommen und auch wieder gehen kann -- auch eine "richtige". Überhöhe nicht die Liebe zu irgendwas Übersinnlichem, sie ist auch nur ein ganz normales Gefühl.

Die erste Aussage ist in mehr Fällen richtig als die zweite.

Ohne Selbstbewusstsein ist es schwer, die wahre Liebe zu finden, bzw. es wird sehr schwammig, unterscheiden zu können, ob man es sich nur einredet (einreden lässt) oder ob es ein beidseitiges, inniges Gefühl, ein Gefühl des füreinander Geschaffenseins gibt. 
Der zweite Typ von Mensch muss sehr viel mehr Glück haben.

Selbstbewusstsein macht attraktiv und man achtet mehr darauf, wer gut zu einem passen könnte. 
Wenn ein Selbstbewusster Mensch merkt "ist wohl doch nichts", wird er weniger Probleme damit haben, sich zu lösen und offen für Neues zu sein.

Die meisten Menschen, die in der Beziehung selbstbewusst sind, waren schon vorher selbstbewusst.

Von dem Gedanken, einen Partner als eine Selbstbewusstseinstherapie zu sehen, halte ich allgemein nichts. Das ist eine schlechte Basis für eine Partnerschaft. Man kann zwar vieles aus einer Partnerschaft mitnehmen, sollte das nur nicht als Entstehungsgrund hernehmen. "Eigentlich brauche ich ja keinen Partner, aber selbstbewusster wäre ich schon ganz gerne."...

Ich würde definitiv das 2. sagen. Bevor ich anfing meine Freundin zu daten, habe ich so viel an mir nicht gemocht, z.B. meine Hüften, weil ich eine seeehr weibliche Sanduhr-Figur habe, wie man gerne mal sagt. Sie sagt mir so oft, wie schön sie meine Hüften findet, dass sie meine Oberschenkel auch gut so findet und alles. Sie sagt das nicht, weil sie weiß, dass es meine Schwächen sind, sie machte mir diese Komplimente schon als sie noch gar nicht wusste, dass das meine Stellen sind, die ich nicht an mir mag. Finde das so toll :)

Man wird gemacht, von den Eltern, dann macht man sich selbst und dann macht man das Ganze zusammen mit einem Partner, so sehe ich das.

Also, Selbstbewusstsein und -wertgefühl sorgen für eine dauerhafte Liebe, nicht die Liebe für umgekehrtes.

Kann beides möglich sein, es sollte aber immer ein Grundselbstbewusstsein vorhanden sein

Die Aussage stimmt mit dem Wort 'bringen'.

Also:
Das gesunde Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein bringen einen Menschen zu der richtigen und wahren Liebe.

(:-))

'richtige' und 'wahre' Liebe ... Da ließe sich schon einiges diskutieren ...



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