Welche Aussage bezüglich Bundesfreiwilligendienst stimmt?

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3 Antworten

Wohngeld wird dir nicht zustehen,dazu reicht dein Einkommen nicht aus,aber du kannst ganz normal ALG - 2 beantragen !

Bei der Antragstellung musst du deinen Freund natürlich auch mit angeben,aber du musst beim Ausfüllen aufpassen,was du für Angaben machst,sonst werdet ihr von Anfang an als BG - ( Bedarfsgemeinschaft ) veranlagt,dann zählt auch das Erwerbseinkommen deines Freundes.

Dieses würde dann nach dem Abzug von Freibeträgen nach § 11 b SGB - ll , die vom Bruttoeinkommen berechnet werden und dann von seinem Netto abgezogen würden,als anrechenbares Einkommen auf euren gemeinsamen Bedarf angerechnet.

Ihr dürft euch also wirtschaftlich wie finanziell nicht unterstützen,das muss im Antrag deutlich werden,dann darf das Einkommen deines Freundes zumindest für das erste Jahr nicht auf deinen Bedarf angerechnet werden.

Dein Bedarf würde dann sein :

  • Regelsatz 391 €
  • 50 % der Kosten für Unterkunft und Heizung,Warmmiete

Von deiner Aufwandsentschädigung hast du min.200 € an Freibetrag,der dir auf deinen Bedarf nicht angerechnet wird.

Angenommen 50 % der Warmmiete würden 209 € betragen + 391 € Regelsatz = 600 € individueller Bedarf.

Bekommst du nun 350 € gezahlt,werden dir min.diese 200 € Freibetrag abgezogen,somit blieben noch 150 € anrechenbares Einkommen übrig.

Du würdest dann einen Anspruch von 450 € ALG - 2 Aufstockung haben.

Bist du noch unter 25,dann musst du bzw.deine Eltern für dich Kindergeld beantragen,das stünde dir auch noch zu,das würde dann von deiner Aufstockung noch abgezogen,aber erst,wenn du es auch tatsächlich auf dein Konto bekommst.

http://www.bundes-freiwilligendienst.de/hartz-iv-arbeitslosengeld-ii-sgb.html

Da du über 25 Jahre alt bist, wird dein "Einkommen" das du während des BFDs erziehlst (was über 175 Euro hinausgeht) als Einkommen gerechnet, vermutlich liegt damit euer Einkommen hoch genug, dass es keine Kohle vom Staat dazu gibt.

Anders sieht es aus wenn du noch Jünger wärst und den BFD für die Zeit zwischen Schule und Ausbildungsbeginn nutzten würdest.

An dieser Antwort ist so ziemlich alles falsch.

175e sind falsch. Und das Alter spielt für die Einkommensanrechnung nun gar keine Rolle ... man, man, man .....

Anders sieht es aus wenn du noch Jünger wärst und den BFD für die Zeit zwischen Schule und Ausbildungsbeginn nutzten würdest.

Und diesen Unsinn hast du woher?

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Während des BFD hast du ganz normalen Anspruch auf Alg2 und brauchst gleichzeitig der Vermittlung nicht zur Verfügung stehen.

Auf deine Aufwandsentschädigung hast du einen Freibetrag von pauschal 200€; mehr, wenn du tatsächliche "Werbungs"kosten von über 140€ nachweist.
(vgl. § 1 Abs. 7 Alg II-V)

Das Einkommen deines Freundes spielt nur dann eine Rolle, wenn ihr eine Bedarfsgemeinschaft bildet. Ob ihr eine bildet, lässt sich von hier aus nicht abschätzen. Das Zusammenwohnen alleine konstituiert zumindest im ersten Jahr keinesfalls eine BG.

Selbstverständlich darfst du Leistungen beantragen; ein solcher Antrag MUSS angenommen und schriftlich beschieden werden.

Ich hoffe, dass Du Recht hast. Jedenfalls muss ich dieses Problem morgen beim BFD ansprechen.

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