Welche Auskunft muss ein Inkasso geben?

11 Antworten

Da du ja nicht bestellt hast, erst einmal Widerspruch (natürlich müssen sie dir sagen, wer den Titel erwirkt hat. Erwähne außerdem, daß du zu dem Zeitpunkt nicht geschäftsfähig warst). Dann mal den Namen des Inkassounternehmens googlen, ob die schon mit Trickbetrug aufgefallen sind. Du könntest auch an den Otto-Versand (der war wohl gemeint) schreiben, ob die etwas davon wissen.

Fall nach deinem Widerspruch noch was kommt, zum Anwalt.

Es ist der deutsche Inakssodienst, und die sagen mir ja auch es sei von einem Versandhandel aber eben nicht den genauen Bestellzeitpunkt sondern nur wann es bei denen gelandet ist den Bestellzeitpunkt also das eintreten der Schuld sagen die mir absolut nicht und der versandhandel findet mich auch nicht in seinen Unterlagen

Aber ich denke doch es muss folgendes vermerkt sein:

  • Was wurde bestellt
  • Wann wurde bestellt
  • Wohin wurde geliefert
  • Rechnungskauf / Ratenkauf
  • Wann wurde nicht bezahlt
  • Wann ist es zum Inkasso gekommen

nur diese 6 Punkte wollte ich von denen wissen und die verweigern die Auskunft, ich habe nun gemeint sie mögen das dem Gericht überstellen denn spätestens da MÜSSEN die Auskunft geben!

dennoch wüsste ich es gerne vorher denn es könnte wohl sein das durch meinen Bruder mein Name missbraucht wurde, das zu beweisen würde schwer aber deswegen brauche ich ja den genauen bestellzeitpunkt da ich ja noch keine 18 war und somit offz. nie schulden hätte machen können.

ich glaube nicht das mein bruder so mies war, aber na ja man denkt ja dann an alles!

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@CuZnNi

Du solltest auf dem Schreiben unbedingt wiedersprechen bzw Einspruch erheben. Die Aussage, dass du dazu bereit wärst diese Geschichte vor Gericht gehen zu lassen, dürfte diese vermutlich abschrecken - oder wenigstens dazu bringen einen normal üblichen Weg zu gehen- sprich die entstandene Summe, Datum, Betreff des angeblichen Schuldners und natürlcih worin die Summe entstanden sein soll.

Es lässt vermuten dass kein Titel vorliegt- denn sonst wäre wer ganz anders erschienen (Zwangsvollstrecker und zuvor natürlich entsprechende Mahbescheide)..

Inkassounternehmen haben eigentlich keine wirklichen "Rechte" sie dürfen weder in Wohnungen oder können an Konten- sie können drohen, Schreiben versenden, anrufen - aber nichts tatsächlich ausrichten- das sogenannte Vollziehen können und dürfen nur Beamte.

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klingt nach abzocke, würde ich ignorieren und warten ob da noch was nachkommt und falls dann wirklich ein gelber brief kommt, einspruch einlegen

Ja nur die Frage ist ja, muss das Inkasso mir Lückenlos nachweisen wann ich bestellt haben soll oder können die wirklich nur sagne " Tja halt bestellt wann ist egal "

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@CuZnNi

Ja, die müssen dir sogar die rechnung von otto in kopie schicken und den auftrag von denen, ansonsten wie ehitß das inkasso unternehmen?

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@CuZnNi

ja muss es!

Auf Anfrage des Schuldners sind sie zur Aufschlüsselung dessen dazu gesetzlich verpflichtet.

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@djchris88

EOS - DID = Deutscher inkassodienst.... wenn die das schicken müssen ist gut .... denn dann habe ich die am A**... äh allerwertesten

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zuerst: auf keinen Fall zahlen!

Auf jeden Fall ist der Betreffende angebliche Gläubiger dazu verpflichtet dem angeblichen Schuldner Auskunft über die Forderung zu geben.

Sollte die angebliche Schuld wie du sagst, über 10 Jahre vergangen sein und seitdem keine Art von Titel, Mahnungen gemacht worden sein ist selbst wenn es eine offene Summe gab unlängst verjährt und kann auch nicht mehr eingeklagt werden.

Die Feststellung, dass du zu diesem Zeitpunkt gerade knapp 11 Jahre alt gewesen sein könntest läst umsomehr vermuten, dass es sich um eine Abzocke handelt. Unter anderem sind Minderjährige nur beschränkt geschäftsfähig.

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