Welche Aspekte sollte man unbedingt beim Schreiben von spannenden Geschichten beachten?

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6 Antworten

Spannend sind auf jeden Fall eingebaute "Cliffhanger" - also die Spannung in der Geschichte aufbauen und kurz, bevor ein entscheidender Wendepunkt eintritt, das Kapitel beenden.

Das macht neugierig.

Aus diversen Perspektiven erzählte Kapitel, die sich im letzten Drittel der Geschichte zusammenfügen, können auch spannend sein. Dazu niemals den "roten Faden" außer acht lassen - alles muss natürlich einen Sinn ergeben und sich letztendlich gut miteinander verknüpfen lassen.

Die Erzählform sollte gut gewählt sein. In der "Ich-Form" zu erzählen und zu beschreiben, ist schwierig!

Nicht zu lange Sätze - dies lässt Raum für die Fantasie des Lesers und kann ebenfalls spannend sein.

 

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Für mich gibt es da ein großes Stichwort: Konflikt!

Ohne Konflikt keine Spannung. Etwas (möglichst Großes/Mächtiges/Verzwicktes) muss deine Charaktere daran hindern ein Ziel zu erreichen – nur so entsteht Spannung.

Ich gehe sogar soweit zu sagen, dass eine Szene ohne Konflikt nicht lesenswert ist. Dabei ist es egal, ob es nur ein temporärer Konflikt ist, der über der Szene lungert, oder der große Konflikt der sich durch die gesamte Geschichte ziehen sollte. Wenn kein Konflikt da ist, ist es langweilig.

Genannte Dinge, wie Cliffhänger, Erzählperspektive und Co sind für mich nur Instrumente, die nicht funktionieren, wenn keine Bedrohung da ist, die den Charakter am erreichen seines Zieles hindern.

Daher ist es auch so wichtig, dass Charaktere ein Ziel haben – und wenn das Ziel nur am Leben bleiben ist. Dem Ziel muss dann natürlich auch noch etwas im Weg stehen – und ba ba ba bam hast du eine Konflikt und Spannung :)

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Die vorangegangenen Tipps finde ich schon sehr gut, aber vor allem solltest du dir nicht allzu viel Gedanken darüber machen. Wenn du einen guten Helden oder eine faszinierende Heldin hast und schon eine Situation im Kopf, dann lass dich da einfach reinfallen.

Stell dir vor, wie er/sie der neuen Situation begegnet und vergiß dabei nicht, alle Sinne einzusetzen. Wie sie sieht die Umgebung aus? Was nimmt sie (ich bleib jetzt einfach mal bei einem weiblichen Wesen) als Erstes? Was fällt ihr ins Auge? Wie riecht es dort wo sie ist? Gibt es Geräusche, die die Spannung untermalen?

Spannend wird es, wenn du es als spannend empfindest. Sieh ihr über die Schulter, schlüpfe in ihren Körper und erlebe es. Blende alles andere aus. Wenn es dir schwerfällt, die knisternde Spannung zu fühlen, lass dir von passender Filmmusik helfen und dich mitreißen.

Vielleicht bist du enttäuscht, wenn du die Spannung durchlebt hast, dass die Bilder in deinem Kopf viel lebendiger waren, als es dein geschriebener Text ist, aber das ist das Schöne, du kannst "erwacht" aus der Szene alle fehlenden Details ergänzen. Wenn du dir im Vorwege schon zu viele Gedanken machst, wirkt die Handlung oft zu konstruiert und es fehlt die Lebendigkeit.

Vor allem, lass es zu, dass deine Heldin vielleicht auch einen anderen Weg geht, lass dich überraschen - so entstehen manchmal die tollsten Storries!

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Ich denke mal am wichtigsten ist das die spannung sich durch den ganzen Text zieht jedoch nicht gleich alles verrät. Sprich dass der leser unbedingt wissen möchte was als nächstes passiert. Auflistungen von ereignissen finde ich aber ppersönlich langweilig (sprich eine normale handlung mit geschenissen die immer wieder diese unterbrechen/stören)

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1. sie muss spannend sein
2. sie darf nicht so langweilig sein
Adjektive sind auch wichtig

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11. Gebot: Du darfst nicht langweilen -  andernfalls legt nach drei Minuten der Leser dein Werk zur Seite.

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