Welche Art von Kampfsport zuerst?

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4 Antworten

Das Problem ist nicht, mit Kampfsport anzufangen, denn das kann jeder. Das Problem ist, auch dabeizubleiben. Und genau da hapert es bei fast allen.

Fast alle (und ich übertreibe nicht), die mit einem Kampfsport oder einer Kampfkunst anfangen, hören nach relativ kurzer Zeit wieder auf. Manche gleich nach der ersten Probestunde, manche nach ein paar Trainingseinheiten, manche nach ein oder zwei Jahren - oder auch nach fünf Jahren oder so. Aber sie hören auf.

Kaum jemand hält wirklich lange genug durch, um als "Fortgeschrittener" angesehen zu werden. In den Budo-Sportarten wären das dann die Schwarzgurt-Graduierungen und in den anderen Stilen die jeweiligen Fortgeschrittenen- und/oder Lehrergrade.

Meiner Erfahrung nach, die auf vierzig Jahren Kampfsport beruht, sind es meist diejenigen, die besonders schnell wieder aufhören, die vorher am größten rumtönen. Und die, die lang und mit viel Getue "den besten Kampfsport" suchten und so weiter. Wer da so verkopft ran geht, kommt nicht weit. Denn die Realität sieht anders aus.

MMA habe ich selbst nie gemacht, aber ich habe mit meiner Gruppe einige Zeit eine Halle mit einer MMA-Gruppe geteilt. Da kamen jede Woche neue Leute und die waren nächste Woche dann wieder weg. Die Fluktuation war extrem hoch, kaum jemand war da länger als ein paar Monate. Und diejenigen, die schon seit Jahren aktiv im MMA waren, hatte fundierte Vorkenntnisse im Boxen oder Kickboxen oder TaeKwonDo (was hier in der Region beliebte und gut eingeführte Sportarten sind). Also mit Turnierteilnahmen und -erfolgen auf Landesebene in ihren ursprünglichen Sportarten.

Wejnn dann da ein Jüngling, der sich für den Obermacker hielt, ankam, im Glauben, wegen paar Monate Muckibude und einigen Youtube-MMA-Tutorials die Leute dort flachlegen zu können, dann wurde er sehr schnell eines Besseren belehrt. Und nein, keiner der MMA-Leute in jenem Club sah aus wie diese Profis aus den Shows.

Der langen Rede kurzer Sinn: Rede nicht soviel, gehe zum Training. Such dir einen Club, wo du die nächsten zehn Jahre irgendeinen Kampfsport erlernen kannst, egal, ob Judo, BJJ, Karate, Aikido, Boxen, Ringen oder was auch immer, und dort mache dann mit. Alles andere ergibt sich dann schon.

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Hallo.

Wie schon gesagt wurde: MMA besteht aus mehreren, verschiedenen Kampfsportarten, weßhalb es auch Mixed Martial Arts bedeutet. Wenn MMA dein Ziel ist dann such dir doch am besten gleich einen Verein in deiner Nähe! Es ist keine Schande gleich mit MMA zu beginnen. Man hat aber klare Vorteile wenn man davor schon Kampfsportarten wie Boxen oder BJJ trainiert hat.

Zu den Voraussetzungen: Ausdauer zu haben ist Pflicht, vorallem im MMA Bereich. Aber das bekommst du auch im Training. Nebenbei vielleicht Joggen zu gehen schadet aber auch nicht. Sixpack? Denke nicht, dass es Pflicht ist. Es sieht gut aus ja, aber ich glaube, dass die richtige Technik viel wichtiger ist. Optik entscheidet höchstens den Kampf am Laufsteg. Und wieviele MMA Kämpfer gibt es die kein Sixpack haben? Genug!

LG und Viel Spaß

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MMA hat ja verschieden Kampftechniken. Ich empfehle dir erstmal das ganze anzuschauen und mal ein Probetraining mit zu machen. Du wirst sowieso nicht alles sofort lernen. Da es doch viele Techniken sind. Vom Training her ist es hart. Gerade das Ausdauer Taining ist sehr hart. Wenn du noch nie Kampfsport gemacht hast dann versuch es erstmal mit einer Sache. Boxen, Thai Boxen. Wenn du merkst das du da gut bist und es dir Spaß machst dann kannst du weitere Techniken erlernen und zwar auch den Bodenkampf, BJJ und Grappling. Judo wird auch angewandt und auch Techniken aus dem Karate und Wrestlin. Es ist sehr viel und für Anfänger nicht so einfach. Es sei den du bist ein rießen Talent.

Ahso sixpack brauchst du keinen. Ausdauer wäre schon gut wenn du eine gute hast. Die verschiedenen Techniken lernst du ja dann.

Ahso schau auch erstmal ob Kampfsport was für dich ist. Nicht jeder ist dafür gemacht. Boxen heißt nicht nur links und rechts schlagen man muss auch ein gewissen Gefühl dafür haben. Ist so wie beim Fußball wer zwei linke Füße hat kann kein Fußball spielen.

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Mach dir keinen Kopf. Du gehst ja dorthin, um alles zu lernen. Du musst vorher nichts können. Wie kommst du auf die Idee mit einem Sixpack? Das ist Blödsinn. Wenn du vorher schon etwas Kondition aufbaust, ist das natürlich nicht schlecht.

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