Welche Art der Krankenversicherung ist für einen verbeamteten Lehrer am besten - gesetzlich oder privat?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet
Ist es dann besser sich privat Kranken zu versichern oder bleibt man besser bei der gesetzlichen?

Grundsätzlich hast du als Beamter einen Beihilfeanspruch. Die Beihilfestelle deines Dienstherrn übernimmt 50% der Krankheitskosten. Heißt du musst die anderen 50% irgendwie absichern.

Es gibt aber keine halben Mitgliedschaften in der GKV, heißt wenn du freiwillig dort bleibst zahlst du

  1. den vollen Beitrag auf dein gesamtes Einkommen, nicht nur die Beamtenbezüge
  2. ohne Zuschuss, also inkl. dem was ein Arbeitgeber bei einem Angestellten tragen würde (es gibt einige Ausnahmen für manche Bundesländer, z.B. Hamburg).

Im Ruhestand sollte dein Beihilfeanspruch auf 70% steigen.

Aufgrund dessen und der Tatsache, dass für Beamte auf Probe eine Öffnungsklausel mit Kontrahierungszwang besteht, sind die meisten Beamten in der PKV besser aufgehoben.

Schau aber, dass du nicht einem Billigtarif landest, die Leistungslücken merkst du meist erst wenn du etwas älter bist. Also lass dich möglichst unabhängig beraten, bei einem Maklerkollegen in deiner Nähe.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Die gesetzliche KV ist für alle gleich. Du kannst höchstens einen Tarif ohne Krankengeld wählen.

Ob die private KV für dich günstiger ist, ist vor allem eine Frage des Familienstandes.

Da gibt es keine Familienversicherung. Es muss also für jede einzelne Person ein Vertrag geschlossen werden.

Als Beamter muss dich eine private KV aber auf jeden Fall aufnehmen (auch wenn es gesundheitliche Risiken gibt)

Du kannst dich aber ausführlich durch deine jetzige Krankenkasse und die auf Beamten spezialisierten privaten Versicherer informieren

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eine PKV MUSS keinen Bewerber aufnehmen, den sie nicht möchte

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@turnmami

Das ist nicht richtig. Für Beamtenanwärter gibt es einen Kontrahierungszwang. Genau deswegen haben einige private KV das Privileg, direkt in den Dienststellen der Behörden beratend tätig zu werden. (Vertrauensleute sitzen häufig sogar im Personalrat)

z,B. DBV, Continentale, Signal

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@DerHans

nein. Wenn gesundheitliche Vorschäden vorhanden sind, nimmt eine PKV auch keinen Anwärter auf!! Die private KV ist oft in Behörden, weil die meisten Beamten die PKV wählen (wenn sie können). Diese ist günstiger für einen Beamten, da dieser sonst den gesamten Beitrag alleine zahlen müsste.

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@turnmami

Wer solche Gesundheitsrisiken hat, dass die private KV ihn nicht aufnimmt, hat in der Regel auch keine Chance, in das Beamtenverhältnis zu kommen.

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"Kevin" hat das auf den Punkt gebracht und - wie immer - gut erklärt. Letztlich solltest Du eine fundierte Beratung nutzen und dich so informieren und deine Möglichkeiten zu kennen.
Letztlich triffst Du eine sehr wichtige Entscheidung und solltest deshalb alle Möglichkeiten abwägen können.
Versuch es mal hier: https://info-beihilfe.de/beamte-und-beamtenanwaerter/beamtenlexikon/beamter-auf-widerruf/

Dort habe ich schon ein paar Betroffene hingeschickt und bisher nur positive Rückmeldungen bekommen.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

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