Welche Argumente sprechen für und gegen die Existenz Gottes?

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15 Antworten

Hallo xAlmighty,

ich glaube an Gott, da er sich uns Menschen auf verschiedene Weise offenbart. Für jedermann sichtbar sind die Werke seiner Schöpfung, die ein beredtes Zeugnis seiner überragenden Intelligenz und Macht liefern. Je näher man sich mit den Leben in all seinen Feinstrukturen beschäftigt, desto deutlicher erkennt man in allen Dingen Planung und Intelligenz auf höchstem Niveau. Hierzu nachfolgend nur drei Beispiele:

Beispiel Blutgerinnung

Wenn wir uns schneiden, dann geschehen in unserem Körper erstaunliche Dinge. Es setzen unmittelbar nach einer Verletzung komplexe Vorgänge ein, die verhindern, dass wir unser gesamtes Blut verlieren - die Blutgerinnung. Biochemische Untersuchungen haben gezeigt, dass an der Blutgerinnung viele Faktoren beteiligt sind, bei denen auch nicht einer fehlen darf, damit das Gesamtkonzept funktionieren kann. Auch muss sicher gestellt sein, dass die Gerinnung ab einem bestimmten Punkt aufhört, damit nicht das gesamte Blut erstarrt. Wissenschaftler sprechen von einem "kompletten biologischen System".

Russell Doolittle, Evolutionist und Professor für Biochemie an der Universität von Kalifornien, stellte die Frage: „Wie ist dieser komplexe und fein abgestimmte Prozeß nur entstanden? .  .  . Das Widersprüchliche daran ist: Wie konnte das System jemals entstehen, wenn doch jedes Protein auf die Aktivierung durch ein anderes angewiesen war? Von welchem Nutzen wären die einzelnen Teile ohne das gesamte System gewesen?“ . Die Blutgerinnung ist nur ein Beispiel einer sog. "nicht zu vereinfachenden Komplexität", bei der alle Einzelfaktoren vorhanden sein müssen, damit das Gesamtsystem funktionieren kann. Diese Genialität ist eindeutig kennzeichnend für einen Schöpfer.

Beispiel Wundheilung

Wenn man sich am Körper eine Wunde zugezogen hat, dann denkt man in der Regel nicht weiter darüber nach, was alles nötig ist, damit die Wunde zuheilen kann und man nach einiger Zeit die Verletzung, sofern sie klein genug ist, nicht mehr sieht.

Dr.  Guillermo Perez ehemaliger Chefarzt der Chirurgie beschrieb den komplizierten Vorgang der Wundheilung wie folgt: "Ja. Unser Körper verfügt beispielsweise über ausgeklügelte Selbstheilungsmechanismen. Nehmen wir nur die Wundheilung, die aus vier überlappenden Phasen besteht. Wenn ich darüber nachdachte, wurde mir immer wieder bewusst, dass ich mir als Chirurg eigentlich nur das körpereigene Reparatursystem zunutze machte.
Zuerst muss die Blutung gestillt werden. Dazu setzt in Sekundenschnelle der erste Teil einer Reihe von Prozessen ein. Was da abläuft, ist unheimlich komplex und absolut wirksam. Nebenbei bemerkt: Das Kreislaufsystem unseres Körpers mit seinen rund 100  000  Kilometern an Blutgefäßen kann sich so perfekt reparieren und Löcher stopfen, da würde jeder Installateur vor Neid erblassen.

Innerhalb von Stunden hört die Blutung auf und eine Entzündung setzt ein. Auch das umfasst eine Reihe erstaunlicher Vorgänge. Die Blutgefäße, die sich erst verengt haben, um den Blutverlust zu verringern, erweitern sich jetzt, um den Blutfluss in die Wundregion zu erhöhen. Als Nächstes lässt eine proteinreiche Flüssigkeit den gesamten Bereich anschwellen. Diese Flüssigkeit ist sehr wichtig, um Infektionen zu bekämpfen, Gifte zu neutralisieren und beschädigtes Gewebe abzutransportieren. Bei jedem Schritt werden Millionen ganz bestimmter Moleküle und Zellen produziert. Das alles läuft in einer Kettenreaktion ab, wobei manche Vorgänge einzig und allein dazu dienen, die nächste Phase anzustoßen.

Der Körper beginnt innerhalb einiger Tage, Reparaturmaterial herzustellen. Dieser Vorgang kennzeichnet den Beginn der dritten Phase. Er erreicht seinen Höhepunkt in einem Zeitraum von etwa zwei Wochen. In dieser Zeit wandern Zellen, deren Funktion es ist, Fasern über der Wunde zu bilden, zum Wundbereich und vermehren sich dort. Außerdem sprossen feinste Blutgefäße in die verletzte Region. Sie transportieren Abfallprodukte weg und liefern während des Ab- und Umbaus zusätzliche Nährstoffe. In einer weiteren komplexen Folge von Schritten werden bestimmte Zellen gebildet, die die Wundränder zusammenziehen.

Das letzte Stadium, die Umstrukturierung, kann Monate dauern. Gebrochene Knochen werden wieder stabil, und die Fasern, die bisher Verletzungen des Weichgewebes überzogen, werden durch stärkeres Material ersetzt. Alles in allem ist die Wundheilung ein eindrucksvolles Beispiel für perfekte Programmierung und Koordination".

Wie aber sollte eine solche "perfekte Programmierung und Koordination" ohne einen Programmierer zustande gekommen sein? Niemand käme auf die Idee, zu glauben, ganze Computerprogramme könnten sich von selbst schreiben. Voraussetzung ist, wie jeder weiß, dass jemand die Programmiersprache beherrschen muss und intelligent genug sein muss, funktionierende Programme zu schreiben. Wer aber schrieb die vielfältigen und weitaus komplexeren Programme des Lebens?

Beispiel Immunsystem

Nicht weniger erstaunlich wie die Blutgerinnung und die Wundheilung ist unser Immunsystem. Ständig dringen eine Vielzahl von Erregern in unseren Körper ein, was höchst ausgeklügelten Prozesse in Gang setzt. Diese Vorgänge in allen Einzelheiten zu beschreiben, würde hier zu weit führen, da es sich um äußerst komplexe Abläufe handelt. Dr.  Hans Kristian Kotlar, Biotechnologe, fasst das Ganze in wenigen, leicht verständlichen Worten zusammen, wenn er sagt:

"Das Immunsystem besteht genau genommen aus einer erstaunlichen Vielzahl von Strukturen und Mechanismen. Sie sind dazu da, uns gegen eine ganze Reihe von Erregern, wie etwa Bakterien und Viren, zu verteidigen. Diese Mechanismen kann man in zwei sich ergänzende Systeme einteilen. Das erste startet innerhalb von Stunden einen Angriff auf eindringende Mikroben. Das zweite braucht mehrere Tage, um zu reagieren, bekämpft Krankheitserreger jedoch zielgerichteter. Dieses zweite System hat auch ein gutes Gedächtnis. Tritt ein bestimmter Eindringling Jahre später erneut auf, wird er sofort erkannt und attackiert. Das Ganze funktioniert hervorragend. Oft merkt man gar nicht, dass eine Infektion stattgefunden hat und erfolgreich abgewehrt wurde. Erstaunlich ist auch, wie gut das Immunsystem zwischen körperfremden Stoffen und den Hunderten Zelltypen unseres Körpers unterscheidet. Erreger kommen über die Atemluft, die Nahrung, den Urogenitaltrakt oder über Verletzungen der Haut in den Körper. Wenn das Immunsystem Eindringlinge ausmacht, wird eine Kettenreaktion in Gang gesetzt, an der eine Vielzahl spezifischer Proteine beteiligt sind. Durch jeden einzelnen Schritt dieser Kettenreaktion wird die Immunabwehr verstärkt. Das ist einfach genial!"

Allein diese drei Beispiele zeigen mir mehr als deutlich, dass es einen Gott gibt, der diese eben beschriebenen Körpersysteme erdacht und geschaffen hat. Viele Wissenschaftler halten zwar an der These fest, dass alles Leben durch mechanistische Prozesse und Zufallsereignisse entstanden sei, doch andere Wissenschaftler ziehen aus ihren Beobachtungen und Forschungen in der Natur ganz andere Schlüsse. Der Naturwissenschaftler Wolf-Ekkehard Lönnig beispielsweise, langjährig tätig am Max-Planck-Institut für Züchtungsforschung, sagte in einem Interview:"Durch meine empirischen Forschungen in der Genetik sowie durch Studien biologischer Themen wie Physiologie und Morphologie komme ich mit der enormen, oft unfassbaren Komplexität der Lebewesen unmittelbar in Berührung. Meine einschlägigen Studien haben mich in der Überzeugung bestärkt, dass Lebewesen — selbst die einfachsten  — einen intelligenten Ursprung haben müssen".

Wenn man also in unserer Zeit noch an einen Gott glaubt, der alle Dinge ins Dasein gebracht hat, dann gehört man damit weder zu der Gruppe einfältiger und ungebildeter Menschen, noch zu denen, die eindeutige wissenschaftliche Tatsachen und Erkenntnisse ablehnen.

LG Philipp



Für die Existenz eines oder mehrerer Götter (über welchen der mehreren Hundert die sich der Mensch ausgedacht hat reden wir) sprechen subjektiv interpretierte Anektoden, Wunschdenken und wirre Texte. Wirkliche Argumente mit Hand und Fuß sind das nie.

Gegen die Existenz spricht vor allem, daß die Menschheit Jahrhundertelang danach gesucht hat und keinen einzigen belastbaren Beweis für die Existenz zu Tage fördern konnte. Im Gegenteil, je mehr wir lernen, desto strörker spricht alles dafür, daß es keine Götter, Geister, Osterhasen gibt.

Dazu kommen natürlich noch die ganzen Probleme mit Widersprüchen in den Texten und zwischen den Texten und grundlegende Philosophische Probleme wie sie seit der Antike bekannt sind (Theodizee, etc.).

Ich glaube an Gott, ich bin Christ.

Ich glaube, dass diese Welt durchdacht und geplant wurde, ich glaube
nicht, dass die Erde "einfach so" entstanden ist. Auch gibt es die Meinung,
dass für den Urknall ein Eingreifen von Gott nötig ist.

Auch gibt es Wunder, die von Ärzten untersucht werden. Wenn es keine
wissenschaftliche Erklärung gibt, warum ein Mensch gesund wurde, dann
wird das Wunder auch bestätigt. Die Ärzte wissen auch nicht immer, dass ihre Untersuchungen für die Kirche sind.

Ich glaube auch an ein Leben nach dem Tod. Sie können im Internet
nach "Mädchen begegnet Jesus" und "Wissenschaftler Nahtoderfahrung Buch" suchen (ohne Anführungszeichen). Das sind Gründe, um an Gott und an ein Leben nach dem Tod zu glauben.

Ich habe auch Sachen erlebt, die meinen Glauben gestärkt haben.

für gott gibt es massig "argumente". sie haben allerdings so ziemlich alle einen grundfehler: sie gehen davon aus, dass es "ihn" gibt, "er" existiert.

da das durch nichts bewiesen werde konnte und kann, ist jedes "argument" nichts anderes als ein sog. zirkelschluss.

eigentlich bedarf es deswegen, jeder logik zufolge, auch keines argumentes gegen ihn.

es gibt "ihn" einfach nicht! ich nehme jede wette dahin gehend an!

 

Für Die Existenz eines Gottes gibt es vielleicht Argumente, aber die lassen sich nicht beweisen. Es gibt nicht einmal einen Hinweis oder eine logische Erklärung, die die Existenz eines solchen Wesens realisitisch machen könnten.

Beweise die gegen die Existenz von Göttern sprechen gibt es Haufenweise.

Jeder Gottheit ist ein Produkt von Religionen. Man kann jede Gottheit einer Religion zuordnen und die dahinter steckenden Menschen finden. Dieser Beweis allein reicht bereits aus, um die Existenz von Göttern zu widerlegen. Genausowenig wie es den Pumuckl gibt -dessen Erfinder wir kennen- gibt es andere Wesen, die Einfluss auf uns hätten.

Götter sind nicht einfach nur Wesen, sondern sie bilden Konzepte, was sie von anderen fiktiven Wesen unterscheidet.

Zu einem Gott oder einer polytheistischen Göttergemeinschaft gehört zwingend auch ein Modell zur Erklärung der Natur und ihrer Entstehung, eine Regel- und Moralsammlung, die Legitimierung eines Gesetzes und/oder Herrschers sowie eine Hoffnung oder Strafe, die nach dem Leben in einer anderen Existenzform umgesetzt wird.

Ob es ein Wesen gibt, dass für den Urknall verantwortlich ist oder in einer anderen Existenzebene lebt ist nicht beweisbar, aber noch unwahrscheinlicher. Solch ein Wesen wäre kein Gott, da es kein dazugehöriges Konzept gibt. Es gibt auch keine Definition dazu, so dass es sinnfrei ist darüber zu reden. Man kann lediglich sagen, dass man nicht ausschließt, dass es irgendetwas "übermächtiges" gibt.

Weitere allgemeine Beweise (die ich nicht weiter erläutere):

  • Allmachts-Paradoxon (Theodizee)
  • Naturwissenschaften (Evolution)
  • Geologie, Archäologie
  • Existenz des "Bösen"
  • Willkür - Legitimierung von Herrschern, Gesetzen, Handlungen auf unterschiedliche Weise erzeugt widersprüche des "Willens Gottes"
  • Analyse von Religionen - Ergibt grundsätzlich Logikfehler
  • Fehlende Hinweise auf derartiges Wesen

Weitere Beweise sind speziell auf einzelne Götter anwendbar.

Es gibt faktisch keinen Grund an Götter zu glauben.

Gott ex-ist-iert nicht (innerhalb der raum-zeitlichen, endlichen Existenz).

Gott ist gegenwärtig, immanent und transzendent.

Ein Argument FÜR die Existenz unseres Schöpfers:

"Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen, da sie durch die gemachten Dinge wahrgenommen werden, ja seine ewigwährende Macht und Göttlichkeit, so daß sie unentschuldbar sind;" (Römer 1:20)

Ein glaubwürdiges Argument GEGEN die Existenz Gottes:

Gibt es nicht.

"Denn seine unsichtbaren [Eigenschaften] werden seit Erschaffung der Welt deutlich gesehen"

Das ist ein Widerspruch. Und der Rest dieses tollen "Arguments" ist lediglich die Behauptung es gäbe Beweise und es sei offensichtlich und unentschuldbar. Das ist selbst kein Argument.

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@DarkSepia

DarkSephia:

Das ist KEIN Widerspruch. Die Schöpfung kannst Du sehen ... richtig? Eigenschaften kann man nicht sehen ... auch richtig. Die kann man nur wahrnehmen.

Ein Beispiel: Du siehst das niedliche kleine Kätzchen (Geschöpf Gottes). Und fragst Dich, warum Gott soetwas Süsses geschaffen hat. Dann kommst Du drauf: Gott ist Liebe ... aus Liebe hat er alles so schön gemacht, dass wir Freude dran haben.

Zweites Beispiel: Du schaust Dir den Sternhimmel an und denkst über die unsichtbare Macht Gottes nach.

So machst Du die unsichtbaren Eigenschaften Gottes sichtbar.

5
@OhNobody

ohnobody, und dann siehst du eine glitschige braune nacktschnecke (geschöpf deines gottes), die deine wunderschönen blumen (geschöpfe deines gottes) frisst, und fragst dich, ob "er" denn bei diesen häßlichen kreaturen wiedermal ordentlich bekifft war?!

0

Für: Gar keine, weil es keinen gibt.

Dagegen:

.) Bibel und
ähnliche (andere) Quellen über Gott wurden bereits der unwahren
Aussagen überführt

.)
Allmachts-Paradoxon

.)
Allwissenheits-Prüfungs Logikfehler

.) Jesus ist Horus

.) Widerlegung der
biblischen Schöpfungslehre durch die Wissenschaft

.) Erschaffung der
Existenz- Logikfehler

.) Der biblische
Beweis für die Nichtexistenz von Jesus

.) Unheil widerlegt
Gott -nach Epikur

.)
Allgegenwärtigkeit-Hölle-Logikfehler

.)
Teufel-Logikfehler

.) Unvereinbarkeit
göttlicher Intervention oder Unterlassung selbiger

Gott und Jesus sind nicht dasselbe . Argumente gegen Jesus zählen nicht. 

0

Für Gott spricht nichts.

Und dagegen spricht alles. Vor allem die Wissenschaft weiß, dass der Mensch keine Erfindung einer Märchenfigur ist und das die Erde sich nicht aus einer Märchenfigur formte.

Für Gott spricht das Wissen darum, welches die Wissenschaft nicht und niemals erkennt bzw. aus falscher Eitelkeit ohnehin nicht erkennen will.

Die Wissenschaft weiß vom "Großen Ganzen" eigentlich ...... nichts !

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@AllesLiebe12

Die Wissenschaft weiß vom "Großen Ganzen" eigentlich ...... nichts !

Etliche Theisten, die sich irgendeinen Unfug aus den Fingern saugen, erst recht nicht!

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---existieren kann nur etwas, was mit unseren sinnesorganen zu erfassen ist.

---da gott etwas geistiges ist, ist er unerfaßbar und kann deshalb auch nicht existent sein.

---unser denken ist das falsche werkzeug, um uns gott überhaupt zu nähern.

---ist die frage falsch gestellt, so wird auch die antwort falsch.

---gott ist jenseits von existenz und auch von nichtexistenz.
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Gott ist ein geistwesen, jenseits unserer denkfähigkeiten. und vater, sohn und heiliger geist sind lediglich kräfte dieses wesens

Jes 55,8-9

8 Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR,

9 sondern soviel der Himmel höher ist als die Erde, so sind auch meine Wege höher als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken

Wenn es ihn geben würde, würde er die Menschheit vernichten, so wie wir Menschen mit der Umwelt umgehen.

 

"Das größte Misstrauensvotum gegen den Lieben Gott ist der Blitzableiter auf dem Kirchturm°.

Besser noch: Das Papamobil!

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wissenschft unf Physik

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