Welche Arbeitszeitregelung gilt für eine Metzgerei-Angestellte (ganztags - ohne Arbeitsvertrag)?

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Grundsätzlich gilt gesetzlich eine Arbeitszeit von maximal 8 Stunden. Diese darf in Ausnahmefällen auf 10 Stunden ausgedehnt werden, dann muss das allerdings so ausgeglichen werden, dass in einem Zeitraum von 6 Monaten ein durchschnitt von 8 Stunden werktäglich erreicht wird.

Google mal Arbeitszeitgesetz, da findest du eine menge.

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Also erst einmal: Natürlich gibt es einen Vertrag - nämlich einen mündlichen. Im Arbeitsrecht gibt es keine Formvorschriften, sie hat dort gearbeitet und die Arbeit wurde angenommen und bezahlt = Arbeitsvertrag! Aber nun zu Deinem Problem. Es gibt das Arbeitszeitgesetzt, dort ist ganz klar geregelt:

§ 3 Arbeitszeit der Arbeitnehmer Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.**

Also sollte die Mitarbeiterin mal um ein ruhiges Gespräch bitten und ihren Standpunkt verdeutlichen.

Kein Arbeitsvertrag, kein Tarifvertrag? Dann gelten die gesetzlichen Regelungen: 6-Tage-Woche und 8-Stunden-Tag. Zu finden im §3 Arbeitszeitgesetz http://dejure.org/gesetze/ArbZG/3.html .Der Sonntag ist arbeitsfrei (§9 ArbZG).

Darf ich als Student auch voll sozialversicherungspflichtig arbeiten?

Hallo,

ich habe folgendes Problem: Ich befinde mich in einem Zweitstudium und bin über 30 Jahre. Weil ich deshalb die Krankenversicherung als freiwilliges Mitglied voll bezahlen müsste, habe ich letztes Jahr ab und zu als freie Mitarbeiterin in einem Medienunternehmen gearbeitet, wo ich voll sozialversicherungspflichtig abgerechnet wurde und somit nicht selbst für die Krankenversicherung aufkommen musste. Ich die freie Mitarbeit nur an 4 Tagen im Monat geleistet und war in den Zeiträumen dazwischen nachversichert. Die freie Mitarbeit setzte sich aus Einzelverträgen zusammen, die jeweils nur für den einzelnen Arbeitstag galten. Da ich schon vor meinem Zweitstudium bei diesem Unternehmen gearbeitet hatte, habe ich nicht angegeben, dass ich nun studiere. Dies habe ich erst jetzt getan, nachdem ich schon ein Jahr studiert habe. Nun sagt das Medienunternehmen, ich hätte melden müssen, dass ich Student sei. Sie hätten mich im letzten Jahr dann völlig falsch abgerechnet.

Ich dachte hingegen, dass man als Student trotzdem sozialversicherungspflichtig arbeiten darf, wenn man es möchte. Die 20 Std./Woche habe ich sowieso nie überschritten.

Jetzt soll ich dem Arbeitgeber nachträglich erklären, ob meine schwerpunktmäßige Tätigkeit das Studium ist oder die Arbeit. In diesem Schreiben steht auch, dass ich mit Nachzahlungen rechnen muss. Jetzt habe ich natürlich Angst!

Was soll ich denn nun angeben? Ich will nicht nachzahlen.. Ich verstehe auch nicht, wieso ich nicht voll sozialversicherungspflichtig als Student abgerechnet werden kann.

Danke für Eure Hilfe!

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Kassendifferenz zahlen?

Hallo, ich arbeite seit ca. 4 Monaten in einer Filiale auf 450 € Basis. Vor ein paar Tagen hatte ich eine Differenz an der Kasse von über 50 €. Und die Woche davor etwas mit 17 €. Mir ist absolut unerklärlich, wie das geschehen sein soll, da ich auch schon mal in einem anderen Betrieb gearbeitet habe ( ca. einundhalb Jahre) und dort nie eine so hohe Differenz hatte. In meinem damaligen Betrieb haben wir immer vor und nach dem Kassieren die Kasse unter Aufsicht eines anderen selbst gezählt. Bei diesem Betrieb wird die Kasse vor Ladenöffnung von der Chefin gezählt. Die Kassierer kommen direkt an die Kasse, ohne sie selbst zu zählen. Bei Schichtende wird die Kasse auch nicht gezählt, sondern erst am nächsten Morgen von der Chefin. Desweiteren melden sich zwar die Kassierer an der Kasse an, aber es ist üblich angemeldet zu bleiben, wenn man die Kasse verlässt. Das ist eigentlich nicht erlaubt, trotzdem machen es alle so. Außerdem kassiert die Ablöse für die Pause auch auf dem angemeldeten Mitarbeiter weiter. Die Kasse wird zwischenzeitlich nicht gezählt. Selbst wenn man seine Schicht beendet, meldet man sich nicht ab. Manchmal kommt es dazu, dass zu viele Kunden auf einmal abgerechnet werden müssen, da wird die Kasse von dem Mitarbeiter, der seine Schicht beendet hat, von jemand anderem genutzt. Natürlich unter dem Namen des vorigen Mitarbeiters. Zwar hat man die Möglichkeit sich abzumelden, aber seine Karte muss man an der Kasse lassen und der Pin für die Anmeldekarte wird auch nicht geheim gehalten, so dass jeder Mitarbeiter sich darunter anmelden kann. Ich finde das schon sehr fragwürdig, denn so hab ich es vorher noch nicht erlebt. So gutgläubig wie ich anfangs war, dachte ich mir, dass man sich halt gegenseitig vertrauen kann. Mittlerweile habe ich ein wenig Stress mit einer Mitarbeiterin die über mir steht und komischerweise habe ich auch ausgerechnet an diesem Tag die 50 € Differenz gehabt. Ähnlich war es mit den 17 €. Da hatte mich diese Mitarbeiterin in meiner Pause kurz abgelöst. Bei den 17 € habe ich auch darauf bestanden, dass sie einen Teil von der Differenz bezahlt, weil sie ja auch an der Kasse war. Dann habe ich deswegen noch Ärger bekommen, denn es könne ja nicht sein, dass jemand in den 15 Minuten so einen Betrag herausgeben würde, da wäre ja schon eher ich diejenige, die den Fehler gemacht hätte. Bei den 50 € frage ich mich auch, wie ich hätte so einen Betrag herausgeben können, denn alle 50er landen bei uns sofort im Abwurf und nicht in der Kasse. Da hätte ich wohl 2mal 20 und einmal 10 euro ausversehen zuviel herausgeben müssen. Ich habe an sich sowieso schon keine Lust dort zu arbeiten, weil ich nicht mal 6 € die Std. bekomme. Und im Übrigen habe ich mir meinen Vertrag nochmal angeschaut und dort steht weder was vom Ausgleichen der Kassendifferen noch Mankogeld. Also ich weiß ehlich nicht, ob das alles so seine Richtigkeit hat.

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Mein Freund arbeitet bei einem Unternehmen, was Überführungsfahrten von Verstorbene in fast ganz Deutschland durchführt. Es ist jetzt schon des öfteren vorgekommen, das er mit dem Leichenwagen über 10 Stunden am Stück (größtenteils mit seinem Arbeitskollegen und 45 Min Pause mal zwischendurch) die Abholungen durchführt. Seine Chefs nehmen einfach die Aufträge an und geben sie weiter. Normalerweise gilt ja, das man 8 Std nicht überschreiten darf in Ausnahmefällen aber auch schon mal 10 Std. wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden. Wenn ich mir mal als Beispiel einen Monat aus dem letzten Jahr heraus nehme gab es insgesamt 5 Tage wo er mindesten 10 Std weg war ( ein Tag sogar 16 Std insgesamt)

Ist das so erlaubt? Könnte man sich in solchen Fällen an die zuständige BG wenden?

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