Welche Anziehungskräfte herrschen bei Natriumchlorid?

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1 Antwort

Ionenbindungen entstehen, wenn sich elektropositive und elektronegative Elemente miteinander verbinden. Die Verbindung entsteht durch den Übergang von Elektronen des einen Atoms auf das des anderen. Dabei findet eine Ladungsverschiebung statt und es wird kein gemeinsames Elektronenpaar gebildet wie bei der Atombindung, sondern es entstehen positive und negative Ionen. Edelgaskonfiguration wird also entweder durch die Aufnahme oder die Abgabe eines Elektrons erzielt. Dabei entsteht ein nach außen hin elektrisch neutrales Molekül.

- Dieser Bindungstyp ist typisch für Verbindungen aus elektropositiven

Metallen und elektronegativen Nichtmetallen; er wird auch heteropolare oder ionogene Bindung genannt.

Zwischen entgegengesetzt geladenen Ionen im Gitter bestehen - wie bereits gesagt - elektrostatische Anziehungskräfte - sog.Coulomb'sche Kräfte oder Gitterenergie genannt. Diese Anziehungskräfte wirken nach allen Seiten gleichmäßig. Daraus ergibt sich eine typische räumliche Anordnung der entgegengesetzt geladenen Ionen im Kristallgitter.

In Natriumchlorid beispielsweise ordnen sich die Ionen zu einem kubisch-flächenzentrierten Gitter an.
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